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Tolkien Treasures: Die Entfrauen Mystery Cache

This cache has been archived.

ApproV: Gone.

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Hidden : 1/12/2007
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Mystery Cache in der Nähe von Bingen am Rhein. Um die Zielkoordinate zu finden müssen Textpassagen im Herr der Ringe gefunden werden. Die obigen Koordinaten verweisen auf den Binger Hauptbahnhof, sie haben nichts mit dem Cache zu tun.

Rhein-Nahe Geocaching Forum

Dieser Cache ist dem Linguisten und Autor John R. R. Tolkien gewidmet. Wer sein bekanntestes Werk, den Herr der Ringe kennt, der weiß, dass sich darin neben der Hauptgeschichte unzählige Randgeschichten befinden. Viele dieser kleinen Geschichten werden nur angerissen, verweisen auf die Ereignisse im Silmarillion und anderen Büchern oder werden viel später wieder aufgegriffen.

Eine der nettesten Nebengeschichten ist die Suche der Ents nach ihren Entfrauen. Ich möchte Dich mit diesem Cache nicht nur durch Berg und Wald des schönen Naheland hetzen, sondern auch ein wenig in Mittelerde auf die Suche schicken. Du wirst zunächst das Auenland und Fangorn absuchen müssen, um Erfolg zu haben.

Um diesen Cache lösen zu können, brauchst Du eine vollständige Ausgabe des Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien. Das Werk besteht bekanntlich aus drei Büchern, beachte auch die Anhänge am Ende des dritten Buches. Es reicht nicht aus nur den Film zu kennen. Gleichwohl ist das hilfreich.

Anmerkung: Jeder ist herzlich eingeladen, die Serie „Tolkien Treasures” fortzusetzen. Bitte beachtet dabei das folgende Konzept. Die Namen der Serien-Caches sollen stets mit „Tolkien Treasures” beginnen. Um einen Cache zu finden, muss sowohl in der realen Natur wie auch in den Büchern von Tolkien gesucht werden. Die Caches sollen J.R.R. Tolkien oder einer seiner Figuren gewidmet sein. Außerdem soll diese Anmerkung in der Cachebeschreibung enthalten sein.

Sam Gamschie, der treue Gefährte von Frodo Beutlin, sitzt an einem sonnigen Maimorgen im Garten vor seiner behaglichen Hobbithöhle und schaut besinnlich in die Ferne. Die Vögel singen, Bienen summen und der Duft der Apfelblüte liegt in der warmen Luft. Es verspricht ein herrlicher Tag zu werden. Gemeinsam mit seiner Frau Rose und seinen Kindern hat er gerade ein üppiges zweites Frühstück eingenommen. Sein Bäuchlein spannt wohlig den Stoff seines Wamses. Gedankenverloren beginnt Sam sich seine Pfeife mit Pfeifenkraut zu stopfen. Natürlich nur mit dem guten Langblatt aus dem Südviertel, dem besten das im ganzen Auenland und vermutlich im übrigen Mittelerde angebaut wird. Wir schreiben das Jahr 1428 nach Auenland-Zeitrechnung. Knapp zehn Jahre sind seit seiner Rückkehr von der großen Fahrt zum Schicksalsberg vergangen. Seit der Befreiung des Auenlandes sind Sam und seine Freunde geachtete Hobbits überall im Auenland. Jeder unterhält sich gerne mit ihnen, nicht zuletzt in der Hoffnung, dass sie eine ihrer unglaublichen Abenteuer zum Besten geben.

„Mein lieber Sam”, holt seine Frau Rose ihn freundlich aus seinen Gedanken. Sam schaut sie an, er lächelt. Sie ist wohl eines der schönsten Wunder seiner weiten Reise. „Wie war das damals mit den Entfrauen?”, möchte Rose wissen. „Habt ihr Baumbart helfen können, die verlorenen Entfrauen wiederzufinden?” Sam muss lachen, „Du möchtest, dass ich Dir die Geschichte noch einmal erzähle? Du hast sie doch schon so oft gehört.” Lächelnd denkt er an den großen Baumbart zurück. Als Baumhirte hütet er die Bäume des Fangornwaldes. Wie ein lebender Baum sieht Baumbart aus, groß und etwas schwerfällig stapft er durch den Fangornwald. „Humm-Homm” hallt seine volltönende Stimme in Sams Erinnerung wider, ganz so als hätten sie sich erst gestern Lebewohl gesagt. Auf ihrer langen Reise und beim Kampf gegen den bösen Zauberer Saruman haben Baumbart und die anderen Ents einen großen Beitrag geleistet, doch das liegt lange zurück und scheint so gar nichts mit dem schönen Maimorgen im Auenland zu tun zu haben.

„Nun, das war so”, beginnt Sam und steckt sich seine Pfeife an. Er zieht ein paar Mal daran und bläst einen wundervollen Rauchring in die Luft. Rose macht es sich in ihrem Stuhl behaglich und schaut ihren Mann an. Ihre drei Kinder, Elanor, Frodo und Rose, die ihr Gespräch verfolgt haben, schauen ihren Vater mit großen Augen erwartungsvoll an. Selbst der kleine Merry, obwohl kaum ein Jahr alt, scheint ihm zu lauschen.

Gebannt lässt sich Familie Gamschie von der Erzählung forttragen. Sams Erinnerung entführt sie in ferne Welten. Die Bäume des Fangorn scheinen sich um sie zu schließen, Äste knacken und die Luft leuchtet grün durch ein hohes Blätterdach. Sam beginnt zunächst vom großen Baumbart zu berichten. Er beschreibt seine unglaubliche Gestalt, die Kraft seiner Stimme, die Stärke seiner Arme und die unglaubliche Tiefe seiner Erinnerungen. Die Ents waren die ersten Wesen in Mittelerde. Sie haben alles erlebt und bewahren ihre Erlebnisse in langen Liedern.

Suche die Stelle im Herr der Ringe, in der Baumbart zum ersten Mal beschrieben wird. Wie viele Zehen hat Baumbart an jedem Fuß? Die Antwort ist gleich A.

Dann erzählt Sam von den Entfrauen, so wie Baumbart es einst seinen Gefährten erzählte. Er berichtet, dass sie den Ents in den endlosen Jahrhunderten nicht gestorben, sondern schlicht abhanden gekommen seien. Aber niemand wisse, wo sie sich jetzt aufhielten. Jahrhunderte lamg suchten die Ents nach ihren Gefährtinnen, doch vergebens.

Suche die Stelle im Herr der Ringe, in der Baumbart den Hobbits Merry und Pippin vom Abhandenkommen der Entfrauen berichtet. Baumbart nennt eine Entfrau mit Namen, die er offenbar immer noch liebt. Er erzählt sogar, dass er sich vor Urzeiten auf die Suche nach ihr gemacht hat – erfolglos. Wandle den ersten Buchstaben des Namens in bewährter Weise in eine Zahl um (A=1, B=2, C=3, ...). Die Antwort ist gleich B.

Dann stimmt Sam das alte Elbenlied an, das die Trennung der Ents von den geliebten Entfrauen beschreibt. Es ist ein wirklich elbisches Lied, wundervoll und traurig zugleich.

Lies das Lied „Entfaltet Frühling Blatt um Blatt, steht Buche schon im Saft” und trauere mit den Ents.

Am Ende des Liedes seufzen alle schwermütig. Sam steckt umständlich seine Pfeife wieder an, die ihm während der Erzählung ausgegangen war. Der Gesang eines Vogels holt sie in das freundliche Auenland zurück. Elanor zupft Sam am Ärmel, „Und wie geht es weiter, Papa? Habt ihr die Entfrauen gefunden?”

„Nun”, beginnt Sam nachdenklich, „wir haben Baumbart unser Land beschrieben und er meinte, das Auenland würde ihnen sicher gefallen. Immer wieder mussten wir ihm die sanften grünen Hügel, die kleinen Bäche und Obstplantagen beschreiben.” Sam bläst einen weiteren Rauchring in die Luft. „Und da ist noch etwas, an das ich mich erst jetzt erinnere. Einst, es muss lange vor der Reise von Herrn Frodo und mir gewesen sein, habe ich im Grünen Drachen in Wasserau gesessen und Bier getrunken. Da sprachen wir über die unruhige Zeiten und dass merkwürdiges Volk durch unser Land zöge. Der alte Sandigmann hat mir ständig widersprochen.”

Suche die Stelle im Herr der Ringe wo Sam im Gasthaus zum Grünen Drachen von „Baum-Männern” erzählt. Wo sind diese gesehen worden („jenseits der ...”)? Wandle den ersten Buchstaben in eine Zahl um (A=1, B=2, C=3, ...). Die Antwort ist gleich C.

Wer hat die Beobachtung gemacht? Sam war es nicht, sondern er erzählt nur davon. Wandle den zweiten Buchstaben des Namens des Beobachters in eine Zahl um (A=1, B=2, C=3, ...). Die Antwort ist gleich D.

„Vielleicht ist das ein Hinweis auf den Verbleib der Entfrauen”, schließt Sam seinen Bericht. Die anderen blicken ihn an. „Und was ist mit dem Alten Wald”, fragt Rose nach. „Hattet ihr dort nicht ebenso unglaubliche Abenteuer?”

„Ja, der Alte Wald hat es in sich. Nicht für zehn Fass Bier würde ich dort noch einmal durchreiten. Andererseits kennen wir ja nun den guten Tom Bombadil, der uns damals in der Sache mit der boshaften Weide geholfen hat. Das war schon etwas. Mitten im Alten Wald hatten wir den Weg verloren. Die Bäume schienen sich ständig zu verschieben um uns in die Irre zu führen. Selbst wenn man seinen Weg zurückging, hatte sich dieser verändert. Schrecklich war das. Und dann diese Schwüle. Irgendwann stolperten wir nur noch wie in Trance dem entlang, was wir für den Weg hielten und kamen schließlich zu einer mächtigen alten Weide an einem Bächlein. Dort ruhten wir aus und während wir schliefen schien dieser Baum Merry und Pippin regelrecht zu verschlingen. Die Weide lebte! Wenn Tom Bombadil nicht genau zur rechten Zeit gekommen wäre, hätten wir die beiden wohl nie wiedergesehen. Zum Glück kannte er die Melodie des Baumes und rief ihn zur Ordnung.”

Suche die Stelle im Herr der Ringe wo die Gefährten im Schlaf von der alten Weide gefressen werden. Achte auf das Lied von Tom Bombadil, das er nach der Befreiung der Hobbits singt. Wandle den ersten Buchstaben des ersten Wortes in eine Zahl um (A=1, B=2, C=3, ...). Die Antwort ist gleich E.

„Nun”, sagt Rose, „vielleicht leben die Entfrauen näher als wir alle denken. Unser schönes Land würde ihnen gefallen.”

Da hat sie ganz recht. Nach der langen Suche im Auenland geht es nun endlich auf die Suche im schönen Naheland. Der Ort, an dem die Entfrauen leben, liegt nahe N 49° aa,bbb’ E 7° cc,ddd’

aa = (A * E) + (2 * D)
bbb = 310 - A - B
cc = 10 * B - E - D
ddd = 10 * (C + D) + 3 * D

Durchschreite das Tor zum Alten Wald und schau Dich genau um. Die Bedeutung der Runen (Foto) weist Dir den Weg zur Schatzdose.

Additional Hints (Decrypt)

Qre Vaqrk vz qevggra Onaq vfg frue uvyservpu. Qvr Ehara jreqra vz Naunat qrf Uree qre Evatr orfpuevrora. Qh svaqrfg qvr Ragsenhra vz Hzxervf iba shras Xvybzrgrea.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)