Die Zugmantel-Trilogie: Dies ist der zweite Cache von Drei. Vor diesem Cache muss "Richwin vom Berg Tauno" gelöst werden. Eine Vorbereitung zu Hause ist ratsam.
Die Geschichte:
Valeria
Valeria saß auf einer Bank vor dem Haus des Centurio, bei dem sie mit Ihrem Vater zu Besuch war. Es war noch früh am Morgen und in Kürze sollte sie Richwin treffen. Sie wollte mit ihm nach in den von Chatten bewohnten Teil des Landes fliehen. Es war nicht etwa, weil ihr Vater sie schlecht behandelte, nein er war liebevoll und gerecht zu ihr. Doch in Sachen Liebe und Ehe hatte er seine eigenen Vorstellungen. In Vicus Bonnensis wartete schon der Sohn des dortigen Präfekten um sie zur Frau zu nehmen, denn so hatten es die Väter beschlossen. Doch sie liebte Richwin, den sie vor einigen Wochen auf dem Markt kennen gelernt hatte. Damals half er ihr gegen ein paar betrunkene Barbaren, die sie belästigten. Danach war sie ein paar mal mit ihm an der Quelle der Aar spazieren gegangen und mit der Zeit waren sie sich näher gekommen - bis sie eines Tages im Wald stolperte, er sie auffing, sie eine ganze Weile in seinen starken Armen hielt und ihr lange in die Augen blickte. Da war es um ihr Herz geschehen. Und auch Richwin hatte gewusst, dass er die Frau seiner Träume gefunden hatte.
Doch nun überlegte sie, welchen Vorwand sie ihrem Vater nennen sollte, so kurz vor der Abreise noch einmal das Kastell zu verlassen. Ihr Vater würde es sicher verbieten und dann gab es keine Möglichkeit mehr, Richwin zu treffen und mit ihm fortzugehen. Sie hielt den Abschiedsbrief, den sie ihrem Vater geschrieben hatte in den Händen und dachte darüber nach, ob sie einfach los rennen sollte um sich im Wald zu verbergen. Da ertönten plötzlich laute Rufe. Einige der Legionäre liefen hastig in Richtung Nordtor an ihr vorbei. "Die Barbaren greifen an", riefen sie. Der Centurio kam aus dem Haus, dahinter ihr Vater. "Du bewegst Dich nicht von der Stelle, mein Kind", befahl er ihr mit deutlicher Stimme. Dann liefen die beiden ebenfalls in Richtung des Grenzwalls. Ohne weiter darüber nachzudenken lief Valeria los. Sie lief zum Osttor, direkt auf den Wachsoldaten zu, der sie verwirrt anschaute. "Mein Vater befahl mir mich im Wald zu verbergen" rief sie dem Legionär im Vorbeilaufen zu. Ehe der Mann reagieren konnte, war sie im Gebüsch verschwunden.
Die Rufe der Soldaten schallten durch den Wald und ihr war bange. Wenn die Germanen wirklich die Grenze angriffen, so war sie hier draußen in höchster Gefahr. Doch sie hoffte so sehr ihren Liebsten zu treffen, dass ihr Mut größer war als die Angst. Sie kannte den Wald recht gut, wusste wo sie einigermaßen sicher war. Dichte Büsche versperrten ihr den Weg als, sie sich durchs Unterholz mühte. Plötzlich sah sie vor sich eine Gestalt. Ihr Herz raste, ihr Atem stockte, als die Gestalt auf sie zu kam. Und dann erkannte sie Ihn. Er war es, Richwin, ihr Liebster. Glücklich fielen sie sich in die Arme. Doch wie sollte es weitergehen. Sie waren auf der falschen Seite der Grenze. Sie mussten nach Norden, und da liefen die Soldaten wie die Ameisen umher. Wenn man sie fangen würde, so könnte das das Ende sein ...
Beantworte folgende Fragen:
G: Aus welcher Stadt kommt Valeria - ! aktueller Name !
H: Römische Bezeichnung für die Funktion von Valerias Vater.
I: Aus welchem Ausgang flieht Valeria?
Parke bei N 50 11.430 E 8 12.168
Begib Dich zu N 50 11.(CCCXLVII) E 8 12.(DXVIII)
J: Bezeichnung Raum "C"
K: Anzahl der "Piscina" in Bauperiode 1
L: erstes Wort, zweite Zeile, dritter Textblock der Beschreibung
Die Anzahl der Buchstaben der Lösungsworte ergeben jeweils G, H, I, J und L.
K ergibt sich direkt
Final N 50 11.(G+A-15)(H+B-6)(I+C-14) E 8 12.(J+D-4)(K+E-1)(L+F-6)
Wegstrecke ab Richwin: 1,3 km
Wegen Holzfällung liegt (vorübergehend) eine Ersatzdose (Petling) nur wenige Schritte südlich am dicken Stumpf...