Amati und der Graf (created by Klettgau und Amati) Mystery Cache
Amati und der Graf (created by Klettgau und Amati)
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (small)
Related Web Page
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Die Kuessaburg - eine Reise wert
Die genaue Entstehungsgeschichte ist unbekannt, doch wird spekuliert, dass der Kuessenberg bereits von Kelten bewohnt war. Reste eines Steinwalls koennten Hinweise auf ein Oppidum (keltische Fluchtburg) sein. Außerdem wird vermutet, dass an gleicher Stelle vor etwa 2000 Jahren ein Wach- und Signalturm stand, um das Teilstueck der roemischen Heeresstraße von Tenedo (Zurzach/Schweiz) bis Juliomagus (Schleitheim/Schweiz) zu sichern. Erste urkundliche Belege ueber die Existenz der Burg (damals Hochschloß) stammen von 1141. Hier wird von dem Geschlecht des "Freiherren/Graf Heinrich von Kuessenberg" berichtet. Heinrich der Dritte, der letzte aus diesem Geschlecht, verkaufte um 1240 die Burg an den Konstanzer Bischof Heinrich II. von Tanne. Durch Erbanspruch des Grafen von Lupfen entbrannte ein Streit ueber den rechtmaeßigen Besitz der Kuessaburg durch Konstanz. Spaeter wurde ein Vergleich getroffen, in dem der Bischof 1251 das Schloss endgueltig behalten durfte und der Graf dafuer Stuehlingen zugesprochen bekam, das ebenfalls aus dem Besitz des Grafen Kuessenberg stammte.
Unter der Herrschaft des Hochstiftes Konstanz, das zur Verwaltung der Burg einen Vogt eingesetzt hatte, wurde das Schloss ausgebaut und mit einer Ringmauer befestigt. Dem Schloss und der oestlich anliegenden Siedlung wurde im Jahre 1346 das Stadtrecht zugesprochen. Einige Gemeinden, die heute auch unter dem Namen Kuessaberg zusammengefasst sind, waren zu dieser Zeit als "Kuessenberger Schloß und Tal" mit eingemeindet worden. Die Burg und das Anliegen wurden dann des oefteren verpfaendet. 1497 kamen die Feste und das Anliegen an das Geschlecht "von Sulz", denen bereits Tiengen und der Klettgau gehoerte. Das Schloss sollte solange von dieser Familie verwaltet werden, bis die maennliche Erbfolge erloschen war. Es wurde ein Preis von 6000 Gulden gezahlt.
1499 tobte ein Krieg gegen die Eidgenossen (Schweiz). Die Kuessaburg wurde in dieser Zeit von einer Streitmacht von etwa 500 Mann belagert, die große Kanonen mit sich fuehrten. Die Besatzung der Anlage ergab sich schnell und das Schloss wurde mehrere Monate lang besetzt. Erst nach dem Friedensvertrag von Basel wurde die Festung an das Haus Sulz zurueckgegeben. 1525 begann der Bauernkrieg. Die Klettgauer Bauern belagerten erfolglos die Wehranlage und wurden bei einer Schlacht mit oesterreichischen Soeldnern geschlagen. Danach wurde das Schloss mit dem gepressten Geld der Verlierer erneut erweitert, so dass es nun zur Festung wurde. Es folgte ein Jahrhundert der Ausschweifungen und der Verschwendung, die von der Landbevoelkerung mit dem zehnten Teil der Ernte getragen werden sollte. Doch die Schulden der Familie Sulz wuchsen stark.
Im Dreißigjaehrigen Krieg wurde der endgueltige Niedergang der Burg besiegelt. Am 8. Maerz 1634 zog eine schwedische Truppe unter Fuehrung von Feldmarschall Horn heran. Die kaiserlichen Besatzungstruppen der Kuessaburg - aus Ortsfremden bestehend - scheuten Kampf und Belagerung, so dass sie die eigene Burg aufgaben, pluenderten und in Brand setzten. Danach zogen sie ab. Die letzten zehn Kriegsjahre lag die Burg gebrandschatzt und unbeteiligt auf dem Bergruecken des Kuessenbergs. Die treulosen Soldaten, die die Burg zerstoert hatten, wurden hingerichtet.
Nach dem Westfaelischer Frieden von 1648 wurden Plaene zum Wiederaufbau lange erwogen, doch aus Geldmangel nie umgesetzt. Die Burg verlor an strategischer Bedeutung und verfiel weiter. Sie blieb bis 1812 in Besitz derer von Sulz/Schwarzenberg, danach wurde der Großherzog von Baden Landesherr. 1855 wurde der weitere Verfall und die Nutzung als Steinbruch unterbunden.
Erst 1932 bis 1939 wurde die Wehranlage wieder freigelegt. Sie ist seither ein beliebtes Ausflugsziel. Die Ruine wurde im Jahre 1978 aus der Hand Baden-Wuerttembergs an den Landkreis Waldshut weitergegeben.
Auf der Burg sind einige Aufgaben zu loesen:
Wann wurde die Kuessaburg das erste Mal in Urkunde genannt?
a =
Suche einen Aussichtspunkt.
Wie weit ist es bis nach Kloten?
b =
Suche die Wendeltreppe. Diese besteht aus wieviel Stiegen?
c =
Nun kannst du rechnen.
a - 991 = rst
(b + c) * 5 + 14 = uvw
Der Cache befindet sich bei
47.36.rst
08.21.uvw
--------------------
30.09.07: Die Koordinatensuche vereinfacht.
11.05.07: Das Listing angepasst.
6.05.07: Der Cache mal vorübergehend still gelegt.
Additional Hints
(Decrypt)
Qvr Dhrefhzzr iba n+o+p = 28
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures