|
Vorwort, den vormaligen Cache 4313 betreffend, für alle,
die diesen beobachten und noch nicht gefunden
haben:
In der alten Form kann ich den Cache nicht
wiederbeleben, warum werdet Ihr gleich verstehen. Ausgehend vom
Startpunkt betrat man das Klostergelände und querte es auf dem
Hauptweg in Richtung Station 1. Auf dem Weg dahin passierte man
eine große Ulme, auf deren Rinde in großer, weisser Schrift „43 m
hoch“ zu lesen war. Im Wurzelbereich dieser Ulme war ein kleines
rundes Schildchen mit der Zahl „13“ angebracht. (Cachename
erkannt?) In dessen unmittelbarer Nähe befand sich die finale Dose.
Am 24.06.2008 wurde der Baum, der bis dahin als höchster Laubbaum
Sachsens galt, aus Sicherheitsgründen gefällt, da er teilweise
trocken und morsch war. Die Zahl 43 samt Cachedose waren weg,
letztere konnte ich mir ein paar Tage später bei der
Forstverwaltung abholen.
Um diesen Ort auch weiterhin durch einen
Geocache bekannt zu machen, wurde aus „4313“ der
Klosterspaziergang
doch
vorher ein kleiner Ausflug in die
Geschichte: |
|
Meinher II., Graf von Hartenstein und Burggraf
von Meißen, betraute im Jahr 1226 eine Gruppe Zisterziensermönche
aus dem Kloster Sittichenbach damit, in eine Gegend zu kommen, die
seit einigen Jahrzehnten von mainfränkischen Bauern besiedelt
wurde. Sie sollten dabei helfen, das kaum erschlossene Waldgebiet
zu kultivieren. Nahe der jungen Gemeinde Grünhain fanden die Mönche
eine geeignete Stelle und begannen den Bau der Klosteranlage, den
sie nach einigen Jahren 1230 abschlossen. Es dauerte ein weiteres
halbes Jahrzehnt, bis am 20. September 1235 der dauernde Konvent
aus dem Sittichenbacher Mutterkloster in Grünhain einzog. Am
Ostermontag des darauf folgenden Jahres wurde das Kloster vom
Naumburger Bischof Engelhard geweiht.
Gebäude und Garten des Klosters wurden von
einer hohen, noch heute gut erhaltenen Mauer umschlossen. Im
Inneren befand sich eine weitere Mauer, die die Klausuranlage im
Ostteil des Klosters, zu der allein die Mönche Zutritt hatten, von
den restlichen Gebäuden abgrenzte.
Das Gesamtbild der Klosteranlage war geprägt
von der Kirche zur Heiligen Maria und zum Heiligen Nikolaus, die
sich auf dem höchsten Punkt der Klausur befand. Von der etwa 80
Meter langen und über 20 Meter breiten Basilika, an die weitere
Gebäude angebaut waren, sind heute nur noch Teile der Grundmauern
erhalten, da nach dem Niedergang des Klosters die Mauersteine zum
Verbauen freigegeben wurden. An der Stelle des Altars wurde ein
Holzkreuz errichtet, das interessanterweise den Leitspruch der
Benediktinermönche, „Ora et Labora“, trägt.
Übrigens,
ein Modell der Klosteranlage steht seit einiger Zeit in der
Heimatecke Waschleithe.
Der Cache:
Am bezeichneten Startpunkt angekommen,
solltet Ihr den Klosterwächter um Auskunft bitten, wie der Weg
weitergeht. Er gibt normalerweise bereitwillig Antwort, möchte aber
als Gegenleistung seinen prächtigen Bart im Spiegel betrachten. Da
sein spärliches Haus keinen Spiegel hat, solltet Ihr ihm einen
mitbringen.
Alles Weitere findet sich, deshalb hier nur
noch die Formel für das Finale. Nur gut aufpassen und alles
aufschreiben!
N 50°
I(E-D).(J+D)(D+D+G)(C-J) E 012°
(HxH)B.(A-F)(Kx(B/H))
Viel Spaß beim Klosterspaziergang
wünscht
SchwarzerSteiger
®
P.S.:
Der Cache ist teilweise anderes und darf natürlich auch von allen
Findern von „4313“ noch mal gesucht werden. Das Logbuch von "4313"
befindet sich weiter im Cache und wird weitergeführt. Benutzt bitte
auch die Blattrückseiten. Vielen
Dank! |