Hallo, liebe Sachensucher
!
Eine lauschige Sommernacht im 18. Jahrhundert. Johanna Luise
Gräfin von Werthern steht träumend im Schloßgarten. Ihre Gedanken
sind bei Johann. Letzte Nacht in der Lindenallee warfen die Bäume
lange Schatten im Mondschein, der Wind rauschte sacht durch die
Wipfel und lauschte den geflüsterten Worten ihrer Liebe. Tage
später, Graf von Werthern kam von einem Feldzug zurück, wollte er
mit seiner Gemahlin - nur angetan mit ihrem schönstem Schmuck -
seine Rückkehr gebührend feiern. Aber oh Gott - wo war das
Geschmeide - verloren in der Liebesnacht mit Johann ?
... ein junger Lehrer,auch mit Namen Johann, kam Jahre später an
selbigen Ort und fand das Geschmeide. Die Bäume erzähltem ihm die
Geschichte der Gräfin und die Tränen des Himmels vereinigten sich
und zeigten ihm ihr Bild. Zur Wahrung ihres Andenkens legte er den
Schmuck an den Fundort zurück und zeugt von seiner Anwesenheit
heute noch mit einem Stein.
Der Zahn der Zeit hat nicht nur an Johann, der Gräfin und dem
Lehrer genagt, sondern vor allem auch an den Bäumen. Deshalb ist
der Schmuck nicht so einfach zu entdecken - doch für einen geübten
Sachensucher sollte er leicht zu finden sein.
Bei N 51°13.531 E 012°18.502 findest Du einen Gedenkstein.
Multipliziere den Geburtsmonat Johanns mit 645 - dies sei A .
Dividiere nun sein Sterbejahr durch seinen Sterbetag - dies sei B
.
Die Schmuckschatulle findest Du bei N 51°13.A E 012°18.B+149
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