Die Herner Hügelgräber sind in bei der Bevölkerung nahezu
unbekannt. Dabei sind sie sogar auf dem Stadtplan verzeichnet
(unten rechts). Dieser Cache soll Euch diesen Teil unseres
kulturellen Erbes einmal näherbringen.
Ein Hügelgrab
Die Herner Hügelgräber, zwölf an der Zahl, wurden 1928 entdeckt;
elf davon sind bis heute erhalten. In diesen Gräbern wurden vor
allem Fürsten oder hochgestellte Persönlichkeiten bestattet; sie
bestehen aus einer Grabkammer, die aus Steinen aufgeschichtet und
anschließend mit Erde abgedeckt wurde. Die Datierung des Herner
Gräberfelds ist schwierig, aber der Größe nach zu urteilen sollen
sie laut Auskunft des Archaeologischen
Museums Herne aus der Bronzezeit (1800 bis 800 vor Christus)
stammen. Ob die Gräber bereits erforscht sind, ist nicht ganz klar.
Im Museum wusste man von keinen Ausgrabungen, im
Emschertalmuseum im Schloss Strünkede sollen aber Exponate zu
finden sein, die aus diesen Gräbern stammen.
Ihr findet die (unscheinbaren) Hügelgräber rund um die
Cachekoordinaten. Der Cache liegt in einem morschen, liegenden
Baumstamm, der ziemlich frei herumliegt und daher auch bei
schlechtem Empfang gut zu finden sein sollte. Bitte verhaltet Euch
dem besonderen Charakter des Orts angemessen.
Happy huntin'
Team Vascodagama
P.S.: In der Nähe der Cachekoordinaten findet Ihr hier und da
noch Keramikscherben. Die sind natürlich nicht antik, sondern Teil
der ersten Station eines längst gemuggelten Multicaches im
Gysenberger Wald. Eine ist inzwischen mit den Bäumen verwachsen!
Eine kleine Tonvase aus einer der Zwischenstationen war auf
geheimnisvollem Weg sogar in den kleinen Marienschrein am
nahegelegenen Feldrand gewandert und tat dort eine Zeit lang gute
Werke.