RBF - 100 Jahre Rangieren in Mannheim Multi-Cache
CVH015: 19. Oktober 2015
--- stillgelegt ---
Bahnchef Rüdiger Grube: "Wir stellen derzeit das Geschäftsmodell des Schienengüterverkehrs explizit auf den Prüfstand." (Welt am Sonntag, 18.10.2015)
OK, deshalb schließen wir den Cache zwar nicht, trotzdem schieben wir ihn hiermit auf's 'Abstellgleis'. Zum Einen ist das Jubiläum "100 Jahre" nun schon Vergangenheit (er nähert sich der '110'), zum Anderen haben wir irgendwie auch ein zeitliches Problem, uns um den Cache zu kümmern.
Ein kleiner Trost: Nun muss niemand mehr vom Anfang zum Ende (der Cache ist kein Rundkurs) des Rangierbahnhofs laufen, außer vielleicht die Eisenbahner ;-)
Viele Grüße
Dennis & Nils
CVH015
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RBF - 100 Jahre Rangieren in Mannheim
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Ein Multi-Cache, der den Cacher vom Anfang bis zum Ende des Mannheimer Rangierbahnhofs führt und dabei die Funktion einer solchen Anlage näher bringt. (! mehrere Kilometer Wegstrecke !)
Am 1. Januar im Jahre 1906 wurde der heutige Rangierbahnhof Mannheim in Betrieb genommen. Heute ist der Rangierbahnhof nach Hamburg-Maschen der zweitgrößte in Deutschland und zentrale Drehscheibe im Südwesten. Neben dem Binnenverkehr wird der grenzüberschreitende Verkehr in Richtung Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien und Osteuropa über Mannheim abgewickelt.
Der Bahnhof hat eine Länge von rund 6,1 km, eine durchschnittliche Breite von 400 m und eine Fläche von 200 ha mit 240 km Gleisen und rund 600 Weichen. Des weiteren gibt es zwei Hauptablaufberge (Ausrundungsradius von 300 m) über die im West/Ost-System 116 Wagen in der Stunde und im Ost/West-System sogar 154 Wagen in der Stunde ablaufen können.
Anlässlich des 100. Geburtstags fand am 16. September 2006 ein Bahnhofsfest statt, das den Besuchern interessante Einblicke bot.
Unser Cache-Rundgang beginnt bei N49°27.607' E008°30.690'. Von dieser erhöhten Position hat man einen guten Ausblick auf das BW mit Werkstatt (Triebfahrzeugservicestelle) und die abgestellten Lokomotiven. Hier beginnt und endet i.d.R. der Lokführer-Arbeitstag.
Fragen:
A: Wieviele Tore (Gleiseinfahrten) hat die Werkstatt auf dieser Seite (Ostfeld)? A =
B: Wieviele kleine Glaskuppeln hat der Flachbau für Rangierer und Wagenmeister neben dem Stellwerk unter der Straßenbrücke? B =
Begeben wir uns nun weiter zum Ablaufbetrieb. Der Cache bezieht sich dabei auf die Fahrtrichtung West-Ost oder Berg A genannt.
Geht man nun in südlicher Richtung weiter, überquert man die 15-gleisige Einfahrgruppe "K", wo die ankommenden Züge einfahren. Anschließend rückt die Zuglok ins BW ein und der Zug wird 'langgemacht' (= Bremsen entlüften, Kuppelketten aufdrehen und ggf. Abkuppeln). Nun setzt sich sich eine Rangierlok (BR 296) ans Zugende und beginnt auf Anweisung des Bergmeisters die Wagen über den Ablaufberg zu schieben (= Abdrücken). Hinter dem Berg rollen die Waggons alleine in die Richtungsgleise (= Ablaufen), wo sie durch ortsfeste Gleisbremsen (computerüberwacht) abgebremst werden.
Weiter geht es nun etwa 2 Kilometer zu N49°27.020' E008°31.883'. Fußgänger und Radfahrer sollten dabei den bei N49°27.455' E008°30.623' beginnenden Weg entlang der Neubaustrecke Mannheim-Stuttgart in Richtung N49°26.974' E008°31.790' und Autofahrer die öffentlichen Straßen benutzen.
Jetzt befinden wir uns am Ende der Richtungsgruppe "A-Süd", in der die einzelnen Wagen zusammenlaufen und zu Waggengruppen gekuppelt werden. Danach ziehen Rangierloks der BR 294/296 die Wagengruppen in die Ausfahrgruppe "D" (Dora). Hier werden die Weichen noch mechanisch von den Stellwerken 30a, 31 und 25 (Gruppe C) gestellt. Im Hintergrund befindet sich die nicht mehr genutzte Umladehalle.
Fragen:
C: An welchem Rettungspunkt (weiße Tafel mit roter Ziffer) befinden wir uns jetzt? C =
D,EF: Wir hoch dürfen Straßenfahrzeuge max. sein? (D,EF m)
D=
E=
F=
Weiter geht's: N49°CA.(E-C)(2xB)A' E008°DC.AAF'
In der Gruppe "D" (Dora) angekommen, erhalten die Wagengruppen vom Wagenmeister eine technische Untersuchung, sowie eine Bremsprobe und werden somit zum Zug. Nun kommt eine Streckenlok und die Fahrt kann losgehen. Vorausgesetzt der Fahrdienstleiter im Stellwerk 35 stellt in Zusammenarbeit mit dem Weichenwärter vom Stellwerk 37 die schönen alten Formsignale auf Fahrt.
Frage:
G: An welchem Rettungspunkt sind wir nun? G =
Nun geht's endlich zum Final, den Richtung Darmstadt, Heidelberg und Schwetzingen ausfahrenden Zügen folgend:
N49°CA.AFA' E008°DD.(4-B)FG'
Wer jetzt glücklicher Finder ist, aber nicht wieder zurücklaufen will, gelangt über die Brücke bei N49°26.955' E008°32.155' zum S-Bahn-Haltepunkt "Seckenheim".
Hinweise:
Von bewegten Schienenfahrzeugen gehen besondere Gefahren aus, deshalb:
- die Gleise niemals außerhalb von öffentlichen Übergängen überqueren!
- bei Zugfahrten immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten!
- Kinder und Tiere ständig beaufsichtigen!
- Außerdem: keine auffälligen Licht- oder Handzeichen in Gleisnähe geben!
Rollstühle/Kinderwagen:
Die letzten Meter zum Final führen durchs Gelände, deshalb müssten 'Fahrzeuge' am Wegesrand stehen bleiben.
Bitte achten Sie ständig auf Ihre Kinder, da man immer wieder an Zugängen zu befahrenen Gleisen vobeikommt!
Weiterhin sind die Zugänge von und zur S-Bahn (Anreise im ÖPNV) mit Treppen versehen.
Additional Hints
(Decrypt)
vz Onhzfghzcs hagre nygrz Ubym
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