Das Stumme Loch Multi-Cache
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Dieser Cache führt Euch zu einem „Lost Place“ nahe des Dünsberges. Es sind knapp 3 km zu bewältigen.Man kann tolle Aussichtspunkte genießen und findet auch jede Menge Ruhebänke, die zum Verweilen einladen. Die Runde kann man, bis auf eine Stelle, an der man den Weg für ca. 100 Meter verlassen muss, auch gut mit dem Kinderwagen bewältigen. Hier ist das Gelände etwas schwieriger, ansonsten sind es aber Spazier- und Feldwege, die sich gut gehen lassen. Der Cache macht sicher auch Kinder Spaß. Wir haben in diesem Multi bewusst viele Stationen eingebaut, damit Ihr den richtigen Weg findet und nicht irgendwo quer durch die Pampa irrt.
Parken könnt Ihr bei: N 50° 37.827 / E 8° 34.722 (Nähe Sportplatz)
Stage 1: N 50° 37.990 / E 8° 34.590
Ihr findet ein Schild.
Wie viele Buchstaben hat das Wort? Die Antwort ergibt a.
Wandelt den 2. Buchstaben auf diesem Schild laut seines Stellenwertes im Alphabet (a=1, b=2, ..., z=26) in eine Zahl um. Dies ergibt b.
Wandelt den 10. Buchstaben auf diesem Schild laut seines Stellenwertes im Alphabet (a=1, b=2, ..., z=26) in eine Zahl um. Dies ergibt c.
Berechnet den Weg zu Stage 2 wie folgt:
N 50° 38. (c-1) (b-5) (c*2) E 8° 34. (a-4) (b-5) (a-3)
Stage 2: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 34. _ _ _
Wenn Ihr von hier aus Richtung Südost schaut, seht Ihr einige Burgtürme. Die Anzahl der Türme ergibt d.
Die zweite Zahl auf dem Schild liefert euch e.
Die vierte Zahl auf dem Schild liefert euch f.
Berechnet den Weg zu Stage 3 wie folgt:
N 50° 38. (d-1) (d) (e-f) / E 8° 34. (e+c) (e-c) (d)
Stage 3: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 34. _ _ _
An dieser Stelle seht ihr die Behausung eines recht großen Vogels.
Wie viele Bretter ist die Behausung hoch? Die Antwort ergibt g.
Welche Farbe hat die Behausung. Wandelt den 1. Buchstaben dieser Farbe laut seines Stellenwertes im Alphabet (a=1, b=2, ..., z=26) in eine Zahl um. Dies ergibt h.
Berechnet den Weg zu Stage 4 wie folgt:
N 50° 38. (g-1) (h-1) (h-g+1) / E 8° 34. (g+h) (h-g) (h+1)
Stage 4: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 34. _ _ _
Nimm die vierte Ziffer der zweiten Jahreszahl. Das ergibt i.
Nimm die zweite Ziffer der ersten Jahreszahl. Das ergibt j.
Im Text findet man eine Himmelsrichtung. Wandele die Himmelsrichtung in eine Zahl um. Dabei sei Norden=1, Osten=2, Süden=3 und Westen=4. Das ergibt k.
Berechnet den Weg zu Stage 5 wie folgt:
N 50° 38. (i-j) (j/k) (i) / E 8° 34. (j) (j) (k+1)
Dieses kleine Teilstück kann nicht mit dem Kinderwagen bewältigt werden. Hier befindet sich aber eine Ruhebank, an der man warten und sich wieder abholen lassen kann, sobald die nächsten Koordinaten ermittelt sind.
Stage 5: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 34. _ _ _
Die Anzahl der Nägel mit denen das Schild angebracht ist plus 1 ergibt l.
Die Anzahl der Buchstaben des ersten Wortes minus 1 geteilt durch 2 ergibt m.
Die Anzahl der Buchstaben des letzten Wortes abzüglich 4 ergibt n.
Berechnet den Weg zu Stage 6 wie folgt:
N 50° 38. (l-2) (l-1) (n/2) / E 8° 35. (l-2) (m-10) (n-l)
Stage 6: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 35. _ _ _
Die Anzahl der Buchstaben beim schwarzen Kreis ergibt o.
40 cm oberhalb findest du einen Text: Wandle den vierten Buchstaben gemäß seiner Stelle im Alphabet in eine Zahl um. Diese Zahl ist p. (Du meinst, es gibt nur drei Buchstaben? Schau genauer! Dort gibt es auch etwas mit mehr als drei Buchstaben und zwar ganz, ganz nahe!)
Berechnet den Weg zum Final wie folgt:
N 50° 38. (o-3) (p) (p+1) / E 8° 34. (o+2) (2*o) (o)
Final: N 50° 38. _ _ _ / E 8° 34. _ _ _
Zur Geschichte des Stumme Lochs
Die Grube Eleonore wurde nach der ältesten Tochter des Frankfurter Eisenhändlers J. M. Bastert benannt, dem 1856 das Grubenfeld in der Flur VI in der Gemeinde Fellingshausen verliehen wurde. Fast ein Jahrzehnt später ging die Grube wegen eines hohen Investitionsbedarfes an die inzwischen gegründete Fellingshäuser Bergwerksgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main über. Im Besitze Basterts befand sich noch ein Kapitalanteil von 40%. Die Gewinnung des Erzes erfolgte im Tage- wie auch im Tiefbau. Der Tagebau bestand aus drei Terrassen. Von der obersten förderte man horizontal auf Schienenbahnen, von der zweiten mittels einer Haspel und von der dritten mittels einer Dampfmaschine.
Zur Entwässerung der Grube wurde 1865 etwa oberhalb der Steinmühle der 700 m lange Auguststollen gegraben, später der Ida-Stollen unterhalb der Bieber- oder Farbmühle. Aus dem Ida-Stollen brachten Pferde und später durch Benzolmotoren angetriebene Lokomotiven das Erz zutage. 1866 umfaßte die Belegschaft 90 Mann.
1872 geriet die Grube in den Besitz der Gebrüder Stumm in Neunkirchen bei Saarbrücken. Diese Grube war die größte im Biebertal und wird heute noch wegen ihrer hinterlassenen und mit Sträuchern verwachsenen Vertiefungen nach dem Besitzer das „Stumme Loch“ genannt. Sie förderte zumeist hochwertigen Brauneisenstein und war neben Friedberg, Elisabeth, Meilhardt die ergiebigste links der Bieber. In den 74 Jahren ihres Bestehens wurden aus ihr 1,6 Millionen Tonnen Erz gewonnen. Während des Ersten Weltkrieges hatte Eleonore 325 Beschäftigte, davon 57 kriegsgefangene Ukrainer. Nach dem Kriege führten Wassereinbrüche, der geringe Absatz und die Erschöpfung der Erzlager zu einer erheblichen Reduzierung der Belegschaft, und 1929 kam schließlich das Ende dieser ergiebigen Grube. Von den 46 Mann der Belegschaft wurden 40 entlassen und der Rest mit Rückbauarbeiten betraut.
Quelle: Bieber – Ein Ort, der nie selbständig sein durfte, Zusammengetragen von Frank Reif, Hrsg. Der Heimatverein Rodheim-Bieber, 1997, S. 84ff
Additional Hints
(Decrypt)
Nz zbbfvtra Onhzfgnzz
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