Skip to content

OEAB #3 - Grünhainer Stadtbrücke Multi-Cache

This cache has been archived.

ApproV: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

More
Hidden : 5/30/2007
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Diese Cacheserie befasst sich mit der Obererzgebirgischen Aussichtsbahn (OEAB). Dieser Name wurde für eine Regelspurstrecke geprägt, die als Teil der Eisenbahnlinie Stollberg – Scheibenberg beginnend in Zwönitz, hier von der Chemnitz-Aue-Adorfer Eisenbahn (CA-Linie), über Bernsbach, Beierfeld, Grünhain, Elterlein und Hermannsdorf letztlich in Scheibenberg die Verbindung zur Buchholz-Schwarzenberger Eisenbahn (BSg) herstellte.

Im Unterschied zu den meisten Eisenbahnlinien im Erzgebirge, deren Trassen den vorhandenen Flußtälern folgten, wie z. B. die Stecke Schwarzenberg – Johanngeorgenstadt, handelte es sich hier um eine Höhenbahn, die in durchschnittlich 650 m ü. NN an oder auf den langgestreckten Bergrücken des Erzgebirges entlang führte und auf großen Streckenabschnitten faszinierende Aussichts-möglichkeiten auf die erzgebirgische Mittelgebirgswelt bot. Zwangsläufig verbunden mit einer solchen Trassierung war die Errichtung zahlreicher Einschnitte, Schüttdämme und Brücken

Die Eröffnung und Weihe der OEAB fand am 30. April 1900 statt. Der letzte durchgehende Zug verkehrte am 20. August 1947. Die Bahnlinie gehörte zu den Reparationsleistungen nach dem zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion, so das innerhalb weniger Tage nach diesem 20. August sämtliche Gleisanlagen demontiert waren, insbesondere die Orte Grünhain und Bernsbach sowie Beierfeld standen plötzlich ohne Anschluss an das Bahnnetz da. Lediglich das Teilstück Scheibenberg – Elterlein blieb bis zum 24. September 1966 als Stichstrecke erhalten.

Wer mehr über diese Eisenbahnstrecke erfahren möchte, dem sei u .a. das Büchlein

„Die Obererzgebirgische Aussichtsbahn“ aus der Eisenbahnkurier-Reihe Regionale Verkehrsgeschichte – Band 14 empfohlen.

Die Cacheserie möchte mit Euch die sieben großen Stahlfachwerkviadukte zwischen Zwönitz und Scheibenberg besuchen (bzw. was von ihnen noch vorhanden ist), die als technische Meisterwerke der Ingenieurbaukunst zu betrachten sind, handelte es sich doch teilweise um Brücken in Gleisbögen, die darüber hinaus noch Gefälle oder Steigung aufwiesen.

Jeder Cache dieser Serie ist unabhängig von den anderen lösbar. Weiter ist zu beachten, daß jeder der sieben Caches Angaben für die Lösung des Bonus-Cache enthält.

Diese Serie ist dem diesjährigen Schulanfang meiner Tochter Linda gewidmet.

 

 

Die Grünhainer Stadtbrücke

 

Mitten durch die Oberstadt von Grünhain verband dieses Viadukt einst die beiden Hänge des Tales, das in Richtung Bernsbach ansteigend ausläuft. Vom Bahnhof Beierfeld kommend befuhren die Züge nach einem heute zugeschütteten Einschnitt die Stadtbrücke im Rechtsbogen, bevor sie in den Grünhainer Bahnhof einfuhren. Aufgrund der schwierigen Lage mitten zwischen den Häusern der Stadt wurde diese Brücke erst im Jahr 1981 abgerissen, vier Jahre nachdem die übrigen Brücken dieser Bahnlinie (Ausnahme Fuchsbrunnbrücke) bereits dem Schweißbrenner zum Opfer gefallen waren.

Die Daten zur Brücke lauten:

 

·         Bauzeit Januar 1899 bis November 1899

·         Höhe 15,80 m

·         Länge 185,50 m

·         Größe Spannweite 19,00 m

·         7 Öffnungen, somit 6 Pfeiler

·         Gleislage fallend im Rechtsbogen

·         Baukosten 175.842 Mark

·         Errichtet durch Baufirma August Klönne, Dortmund

 

Parkmöglichkeiten bestehen bei N 50° 34.555; E12° 48.550. Von da aus begebt Euch zu den obigen Koordinaten. Dort trefft Ihr auf die Reste einer kleinen Eisenbahnüberführung. Hier verbirgt sich ein erster Hinweis für Eueren weiteren Weg.

 

Auf dem Weg von Station 2 zum Finale kommt Ihr an einigen Fundamenten der Gerüstpfeiler dieser Brücke vorbei, die leider heute zum Teil zweckentfremdet als Seitenwände für Schuppen oder Gartenlauben genutzt werden bzw. aufgrund ihres Standortes in Gartengrundstücken nicht zugängig sind.

Anhand der Standorte dieser Fundamente kann man sich trotzdem ein Bild über den ursprünglichen Verlauf der Brücke machen und auch die schwierigen Verhältnisse einschätzen, die mit dem Bau und leider auch mit  dem Abbruch der Brücke verbunden waren. Gleichfalls entsteht bei mir an dieser Stelle immer wieder ein ehrfürchtiges Gefühl für die mutigen Planer dieser Bahnlinie, eine solche Linienführung überhaupt zu wählen und zu realisieren. Alle Achtung!

Auf den Spuren der alten Eisenbahn wünscht SchwarzerSteiger® viel Spaß beim Suchen.

 

 

Additional Hints (No hints available.)