Von der einstigen Burg bei Schönberg im unteren Kamptal ist
heute nicht mehr viel übrig geblieben. Im 12. Jahrhundert von den
Schönberger Kuenringern erbaut, fiel „Schemperg“ nach zwei
Belagerungen (1372 und 1378) und der Ermordung Alberos III., des
letzten Schönbergers, während eines Gottesdienstes (1387) an die
Babenberger als Landesherrn. Nun endlich konnte der Habsburger
Herzog Albrecht III. die Burg einziehen und als Lehen weiter
vergeben. Für weitere 200 Jahre gelangte Schönberg schließlich in
den Besitz der Königsberger, einem südsteirischen Geschlecht, ehe
es während des Dreißigjährigen Krieges 1645 von den Schweden in
Mitleidenschaft gezogen wurde. Gründlich zerstört und abgetragen
wurde die verfallene Burg letztendlich von den Bewohnern der
Umgebung, die in ihr einen willkommenen Fundort für Bausteine
sahen.
Der Cache befindet sich in der Ostwand des Palas, dem größten
erhaltenen Teil der Burganlage. Es ist nicht nötig, irgendwelche
Absperrungen zu überwinden.