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Es war einmal...versunkene Stätten - Rapotenreuth Mystery Cache

This cache has been archived.

dammern: Leider hat der Harvester hier ganze Arbeit geleistet

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Hidden : 8/12/2007
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Rapotenreuth

Dieser Cache ist der letzte der "Es war einmal"-Reihe rund um Mehlmeisel.

 

 


Geheimnisvolle vergessene Siedlung nördlich von Mehlmeisel, im Spätmittelalter bereits verlassen. Gegründet wohl im Zusammenhang mit frühem Bergbau. Heute zeugen nur noch verwitterte Spuren von Meilergestätten von der Existenz dieser Öde.

 

Historie:

- 1422 kauft Paul von Hirschberg zu Ebnath die Öde „Rapolten Rewt“ aus der Hand des Peter Groß zu Zeulenreuth.

- 1437 erwähnt das Lehensbuch Pfalzgraf Friedrichs I. „das Wüstung Gut Rabotenrute“ bei Oberlind.

- 1478: Hans von Hirschberg zu Weißenstadt interessiert sich für Bergbau und kauft die Hälfte der Wüstung Rapotenreuth. Die Wüstung ist großflächig und reicht vom Kratzer-Bach („Kratzach“) bis an den Grasberg.

- Um 1530 ist für den pfälzischen Forstknecht Ottel Pauer aus Kirchenpingarten die Nordgrenze zu Mehlmeisel durch markante Bäume definiert: (Von Osten kommend) Die Föhren beim Neuen Weiher, die Buchen zu Rapotenreuth, die Fichten am Grasberg, sowie eine Buche zu Oberlind.

- 1582: Die alte Öde Rapotenreuth ist in Vergessenheit geraten. Zeugen sagen aus, dass diese Öde am Grasberg nördlich von Mehlmeisel lag. Jede Rodung am Grasberg "wo Furch und Beet gesehen werde" gehöre zu Rapotenreuth.

Die weiteren Zeugenaussagen können uns heute bei der Lokalisierung helfen:

So habe ein Köhler namens Weyprecht Panzer seine Kohlenmeiler auf einem großen Gestätt gebrannt „zu Rapentenreuth beim Bärenloch“. Dieses „Bärenloch“ ist offenbar identisch mit einer bis heute sichtbaren Grube am Hang.

Ferner habe der Köhler Stefan Stichen mit seinem Sohn Paulus „zu Rapotenreuth gekohlet“, „ob der Wiesen, so man jetzt die Glaserwiesen nennt“.

- 1996 wurden drei verwitterte Kohlenmeiler-Gestätte (über 10 Meter durchmessend) von Josef Wiche gefunden, die alle drei dem urkundlichen Zusammenspiel von Grasberg, Bärenloch und der Glaserwiese entsprechen. Die Lokalisierung von Rapotenreuth kann somit als gesichert gelten. Über die Ausdehnung dieser alten Öde kann man derzeit nur spekulieren. Sie reichte wohl nach Osten bis zum Kratzerbach und man kann hier sicher noch viele verwitterte Siedlungsspuren erahnen.

 

Die oben angegebenen Koordinaten geben eine Möglichkeit zum Parken.

Um die Lage des Cache zu ermittel braucht Ihr die Finalkoordinaten von die Rusel und ein paar Daten von Birk :

Die Aufgabe lautet:

N = Nordkoordinate Final Rusel + Jahreszahl des Fundes von Birk durch J.Wiche + 149

E = Ostkordinate Final Rusel + erste urkundliche Erwähnung Birk - 273

Der Cache besteht aus drei Stationen. An der Ersten findet Ihr Gestein mit einem hohen Anteil Eisenglimmer aus der Grube vor Ort.

Ein besonderer Dank gilt unserem Heimatforscher Josef Wiche für die tolle Unterstützung dieser Serie.

PS: Je nach Wetterlage ist der Empfang etwas bescheiden.

 

Erstinhalt:

Erst- und Zweitfinderurkunde

diverse Kleinigkeiten

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr mjrv: Jnehz Fcbvyre vzzre iba ibear?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)