Dies ist der Fünfte einer Serie von 6+1 Caches, die dem
Emmental, seinen Sagen und/oder sagenhaften Schönheiten gewidmet
sind. In Cache 1-6 der Serie findest Du jeweils eine Zahl, die Dir
helfen wird, den zusätzlichen Bonus-Cache zum Abschluss der Serie
zu finden.
Du darfst unterwegs gelb markierten Pfaden vertrauen, allerdings
sind die Markierungen teilweise interpretationsbedürftig. Rüste
Dich daher mit den passenden Karten (siehe unten), Lineal/Rapex und
Bleistift aus. Dein GPS sollte auch Swissgrid beherrschen!
Das Gelände ist teilweise ziemlich steil, daher können wir den
Cache bei nassem Wetter (rutschige Stellen) und für bergungewohnte
Kinder nicht empfehlen! Zudem entginge Dir dann auch die herrliche
Aussicht, die sich unterwegs bietet.
Nötige Ausrüstung:
- gute Wanderschuhe, Wanderstöcke sind empfehlenswert
- Karten 1:25'000 Blätter 1168 (Langnau) + 1148 (Sumiswald), oder
Kartenausschnitt Gemeinde Trub-Nord
- genug "Pfuus" und Getränke, der Durst kann unterwegs zusätzlich
an Brunnen oder im Sommer in einer Alpwirtschaft gelöscht
werden
Bei obiger Koordinate findest Du Wasser der Trueb. Lies nun die
Sage und beantworte die Truber Fragen, sie führen Dich zum
Startpunkt !
Die Talherren im Änziloch - oder - Sisyphos im
Emmental
Am Fusse des Höchänzi im Napfgebiet liegt ganz zuunterst unter
einer Fluh eine Höhle, das Änziloch. Dort, sagt man, wohnen die
Geister all jener, die zu Lebzeiten reich und mächtig, aber auch
hartherzig und geizig waren und die Schwachen und Armen
quälten.
Wenn es nachts wettert und donnert durch die Schlucht hinauf, und
wenn die Bäume im Wind ächzen und stöhnen, so flüstern die Leute:
"sie bringen wieder einen Talherrn ins Änziloch hinauf !".
Wenn das Wetter umschlagen will, so hört man weitherum durch die
ansonsten recht stille Bergwelt ein merkwürdiges Krachen und Tosen.
Das komme daher, dass man dann hören könne, was die armen Seelen im
Änziloch machen müssten: riesige Felsblöcke und unheimlich grosse
Stämme herumschleppen! Dies ist die verdiente Strafe für die Kerle.
Sie sollten nämlich die Steine und die Baumstämme aus der Höhle
hinausschleifen, aber jedes Mal, wenn sie kurz vor dem Ausgang
angelangt sind, lösen sich die Seile und Bissen, und die ganze
Fuhre fällt wieder in die Tiefe hinunter...
Keine Angst, wir lassen Dich nicht im Änziloch verschwinden, Du
wirst ihm auch nicht begegnen. Aber unterwegs wirst Du Dich
vielleicht fast wie Sisyphos fühlen...
Dafür darfst Du hier auf einigen Abschnitten den Bauern mitten
durch's Gras laufen - der gelb ausgeschilderte Weg befiehlt es Dir
sogar !
Die Antworten auf diese Fragen
liefern Dir die fehlenden Zahlen der Startkoordinaten:
1. Das Wappen der Gemeinde Trub schmückt ein goldgelbes Zeichen auf
blauem Grund. Was stellt es dar ?
- Buchstabe T (wie
Trub)
A = 3
-
Antoniuskreuz
A
= 4
-
Schaufel
A = 5
2. Wer gründete im 12. Jahrhundert auf
seinem Grundbesitz im Tal von Trub ein Kloster ?
- Freiherr Thüring von
Lützelflüh
B = 1
- Herzog Berthold V. von
Zähringen
B = 2
- Ritter Heinrich Swaro von Wartenstein B =
3
3. Das Kloster Trub besass 2 Rebberge! In
welchem Ort lagen diese Rebberge?
- Die Postleitzahl des Ortes nimm für CDEF
=
Alles klar ? Den Start findest Du bei: (das "/" dient bei
allen Rechnungen als Trennzeichen)
63/A/C/F/B+E //
20/A/B/B+F/E-B
- zähle die schwarzen Wörter g
=
- wie viele Räder siehst Du ?
h =
Zur 2. Station ist's nicht
weit:
N 46° 5/A+g/./g-B/h-C/D
E 007° 5/h-g+C/./E-F/h-A/g-B
- Name des Schutzgebiets, Anzahl
Buchstaben i
=
- Tag des
Beschlusses
k
=
Nun mach Dich auf zur 3. Station, aber so
rasch wie vorhin geht das nicht !
63/i - erste Ziffer k/k-h-g/erste Ziffer
k/F
20/g/2*i/zweite Ziffer k - C/erste Ziffer k
- Anzahl "hölzerne" Buchstaben l
= k-i+1
-
Jahrzahl
m = Jahrgang Lothar +
3
Die 4. Station findest Du bei:
63/i + erste Ziffer l/letzte Ziffer m/g + Quersumme m/letzte Ziffer
k
20/zweite Ziffer l/l/zweite Ziffer m
Texte allüberall! Schau Dir die grösste Tafel an und notiere
- die Anzahl Buchstaben des Hauptsponsors
n
=
- das Alter von Friedrich
Schneider
o
=
Und weiter geht's zur 5. Station:
N 46° 5/n/./Quersumme l/i+o/erste Ziffer l
E 007° 5/o/./n - zweite Ziffer l/o - erste Ziffer l/erste Ziffer l
+ erste Ziffer m
- wie viele alte + neue Fenster beobachten den
Napf ?
p =
- zähle am und um's Haus die gelben Schilder
!
q = p+1
Und nun berechne die Koordinaten des
Final:
N 46° 5/q+i/./p-B/n/p E 007°
5/p/./q-p/p/q
Solltest Du hier treffen auf Kühe,
könnte Dir dies bescheren Mühe !
Bitte den Logzettel nur so weit in den PET-Rohling schieben, dass
der Deckel gut geschlossen werden kann, sonst braucht der nächste
Finder eine Zange !
Viel Vergnügen wünschen der Imker und Amadiesli !