Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz bei den Koordinaten : N 49° 43.933, E8° 46.444.
Beim Abzweig N 49° 43.852 E 8 ° 46.416, nutze die Gelegenheit für einen Blick zurück nach Nordwesten und genieße die tolle Aussicht bis zur Skyline von Frankfurt, dem Flughafen und dem Rheingau. Bei Dunst und Nebel kann der Blick auch durch ein paar tiefe Atemzüge der guten Odenwaldluft ersetzt werden.
Dann geht es zu unserer ersten Station bei N 49° 43.528 E 8 ° 46.463
Die beeindruckende Anlage, die bald über den Wipfeln auftaucht ist ein sogenanntes Mittelbereichs-Überwachungsradar (SREM). Alle Flugzeuge im Umkreis von 270 Kilometern werden von diesem Radar erfasst und die Daten werden in das Kontrollzentrum der Deutschen Flugsicherung (DFS), ins nahegelegene Langen übertragen und dort auf den Bildschirmen der Radarlotsen dargestellt. Genaugenommen sind es sogar zwei unterschiedliche Radaranlagen. Die große Antenne gehört zu einem sogenannten Primärradar. Es sendet Impulse aus, die vom Flugzeug reflektiert werden. Daraus kann man die Position eines Flugzeuges ermitteln.

Grafik: DFS
Die querliegende rechteckige Antenne über der großen Primärradarantenne gehört zu einem Sekundärradar. Es sendet Abfrageimpulse aus und eine Gegenstation in den Flugzeugen, Transponder genannt, antwortet und sendet Daten zurück wie Flugnummer, Flughöhe, Geschwindigkeit und was es in der Touristenklasse zu essen gab. Auf dem Bildschirm des Fluglotsen erscheint also nicht nur die Position eines Flugzueges, sondern auch seine Indentifikation und wichtige Informationen, die der Fluglotse zur Verkehrsführung benötigt.
Wie viele Umdrehungen dreht die Radarantenne in einer Minute?
Es geht jetzt weiter zur Quelle bei N 49° 43.347 E 8 ° 46.343
Auf dem Weg dorthin achte sorgfältig auf die historischen Grenzsteine aus der Kurpfälzischen Regentschaft. Die Steine markierten hier vor über 300 Jahren die Grenze zwischen dem Amt Reichenberg und dem Amt Starkenburg. Heute ist es noch die Gemarkungsgrenze der Orte Gadernheim und Winterkasten. Die Grenzsteine zeigen ein Wappen.
Wieviele Sterne enthält das Wappen?
Wenn du an der Quelle angelangt bist, kannst du auch die nächsten beiden Fragen beantworten.
Wie viele der historischen Grenzsteine stehen auf dem Wegabschnitt zwischen dem Radarturm und der Quelle ?
In welchen Fluss mündet das hier entspringenden Gewässer?
Nicht weit von der Quelle, bei N 49° 43.345, O 8 ° 46.264 findest du eine weitere geheimnisvolle Funkanlage im Wald.
Es handelt sich um eine Doppler-Peilanlage für die Flugsicherung. Hier dreht sich keine Antenne wie beim Radar, sondern mehrere, wie auf einer Kompassrose im Kreis angeordnete Antennenelemente werden ähnlich einem Lauflicht reihum eingeschaltet. Mit Auswertung des sogenannten Dopplereffektes kann damit ein Flugzeug angepeilt werden.
Betrachte die Antenne auf dem Mast.
Aus wie vielen Radialen ist die kreisförmige Peilantenne zusammengesetzt?
Wenn du mit dem Antennenzählen fertig bist, setze deinen Weg fort zu N 49° 43.139, E 8 ° 46.203
Du stehst jetzt auf dem Gipfel der Neunkircher Höhe, vor der höchstgelegenen Gaststätte in Südhessen. Am Wochenende und an Feiertagen gibt es hier die Möglichkeit einzukehren und noch ein Stück höher hinaufzusteigen.
Wieviele Meter geht es noch hinauf?
Jetzt geht es zu N 49° 43.176 E 8 ° 46.249.
Dort erfahren wir, dass der Wandersmann Ludwig 1926 die Wegmarkierungen des Odenwaldklubs geschaffen hat. Zähle die Anzahl der Buchstaben seines Familiennamens.
Genug mit Heimatkunde und Funktechnik. Die Zeit ist reif für das Final. Nur noch ein wenig Kopfrechnen auf niederem Pisa Niveau:
- Du erhältst H, wenn du B von C subtrahierst.
- Du erhältst J, Wenn du E von F subtrahierst.
Den Cache findest du bei N 49° 43.HGJ, E 8° 46.BDA