Im November 1955 fanden sich im Aushub
eines Entwässerungskanals am Fuhlbach (früher
Brunnenbachtal) bei Faurndau Blechfragmente, die der
Stadtarchivar Manfred Akermann als neuzeitlich deutete. So
unterblieben weitere Untersuchungen.
Doch der Leiter der Tiefbauabteilung
beim Stadtbauamt, Eduard Scheer, ein versierter Sammler von
Artefakten und Fossilien, leitete die Funde an das Amt für
Denkmalpflege weiter. Im römisch-germanischen Zentralmuseum in
Mainz wurden sie dann präpariert. Die
Funde erwiesen sich als Teile eines prachtvollen römischen
Reiterhelms aus der Zeit um 200 nach Christus.
Das goldfarbene Bronzeblech des
Stirnbandes ist mit eingepunzten Eichenblättern verziert und einem
Adler, der auf beiden Seiten von der Siegesgöttin Victoria
flankiert wird. Der Tragegriff aus Bronze besteht aus zwei
stilisierten Delfinen und war mittels Splinten an der "tabula
ansata" befestigt. Auch diese ist reich verziert mit einem
eingepunzten Siegeszeichen und Darstellungen von
Gefangenen.
Bisher wurden nördlich der Alpen nur
wenige vergleichbare Reiterhelme gefunden.
Doch wie kam der Helm ins entlegene
Fuhlbachtal, zwischen Faurndau und Jebenhausen gelegen?
Die Römerstraße von Lorch über Köngen nach
Cannstatt ist zu weit entfernt. In der Nähe der Fundstelle befindet
sich die Faurndauer Sauerwasserquelle, das Gebiet wurde schon
vorher als "Römerbad" bezeichnet. Da könnte man schon ins
Spekulieren kommen.
(Quelle: Göppinger
Geschichten)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Startinhalt:
-
Logbuch
-
Bleistift
-
Hinweiszettel
- Stehaufmännle Holz-Clown
-
Seifenblasen
-
Aschenbecher
-
Pinguin
-
Fussball-Duschbad
-
Penaten Junior Shampoo
- Feinmechaniker
Schraubendreher
-
Apfelteelichter
- Coin
+
ERSTFINDER-MEDAILLE
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bitte den Cache wieder
genau DA und genau SO wieder
verstecken.