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Der Nabel von Speyer Mystery Cache

This cache has been archived.

s.w-z: .

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Hidden : 9/5/2007
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Die Koordinaten geben nicht die Lage des Caches an, sondern die des im Text erwähnten Stadthauses!
Es geht darum, das Rätsel zu lösen.
Deshalb nutzt für das Final den Hint, um nicht unnötigerweise Muggels auf das Cacheversteck aufmerksam zu machen.
Der Hint verrät nichts über die Lösung des Rätsels!


Der Mittelpunkt eines Kreises ist sehr leicht zu bestimmen, die „Mitte" einer „regelmäßigen" Fläche auch noch einigermaßen. Die Gemarkung von Speyer sieht jedoch eher wie eine längs geschnittene Ingwer-Knolle aus: im Osten begrenzt durch den S-förmigen fließenden Rhein, im Norden durch das Reffenthal, das Binsfeld und den Rinkenbergerhof und den großflächigen Stadtwald, im Westen durch die Umgehungsstraße und im Süden durch das Polygongelände und den Berghäuser Altrhein – eine Grenzlinie mit lauter Ecken und Kurven.

Bei einer solchen „Gestalt" kann man eigentlich nicht von einer „Mitte" sprechen, sondern (geometrisch-mechanisch) eher von einem „Schwerpunkt", genauer einem „Zentroid", und umgangssprachlich ist der „Nabel" auch nicht so verkehrt.
Wird eine Fläche in diesem zentralen Punkt unterstützt, so befindet sie sich im „Gleichgewicht", das heißt, die Summe aller an ihr angreifenden Kräfte ist Null und „nichts passiert".
Der „Nabel" der EU wurde natürlich mit Computern berechnet – eine schöne Aufgabe für Studenten der Geographie, der Geodäsie und der Statik – aber aufwändig und nicht einmal eine genauere Methode als die der „Obergeometer" in der Antike: Man hängt die genauestens ausgeschnittene „Gemarkungsfläche" von Speyer (zuvor auf Karton aufgeklebt) an mindestens zwei verschiedenen Punkten am jeweils oberen Rand auf, zeichnet von diesem „Hängepunkt" jeweils senkrecht nach unten eine Gerade (ein Lot), und am Schnittpunkt dieser Geraden ist die „Mitte".

Wäre Speyer kreisförmig, dann hätte es einen Durchmesser von rund 7,4 Kilometern; Speyer hat nämlich mehr als 42 Quadratkilometer Fläche, davon sind nur ein Drittel bebaute Flächen (Wohn- und gewerbliche Bauten), fünf Prozent Verkehrsflächen und rund vier Prozent Grünflächen – vorwiegend im südlichen Teil; Land- und Forstwirtschaft bedecken über 40 Prozent, und die Wasserflächen beanspruchen fast genau zehn Prozent; das alles dafür mehr im nördlichen Teil der Gemarkung – die (geographische) „Mitte" Speyers wird aus Sicht der Stadt selbst mehr „nordorientiert" sein müssen.

Und so ist es auch: der „Nabel" von Speyer liegt ??? – genauer: an der Ecke des Anwesens ???, noch genauer: auf der Terrassenfläche dieses Hauses. Die klassisch-antike Methode lässt eine solche Genauigkeit des Messergebnisses zu. In einem etwas unpräzisen Vergleich kann man bildhaft in Speyer beschreiben: die ..r.... L.......ß. spielt in puncto Richtung und Lage so etwas wie den Nullmeridian. Und wenn man dabei den Bahnübergang bei den Industriegleisen überquert, dann überschreitet man den „Äquator" von Speyer.

Zu allen Zeiten haben Hochkulturen wie Ägypter, Griechen, Chinesen und selbst Europäer der Neuzeit die Lage von Gebäuden von Institutionen, Kulteinrichtungen (Kirchen, Gräber) entsprechend deren Bedeutungen vor dem Baubeginn ausgesucht. Man denke an den Bau der Pyramiden und jetzt in der Neuzeit an die riesigen Bankgebäude in Hongkong, deren Positionierung von „Feng-Shui-Praktikern" mit Kompassen und weiteren spezifischen Geräten vorgenommen wurde; die Griechen gründeten in der Antike im Mittelmeerraum nur Städte, in die „günstige Winde" hinein wehten. Bei uns und in unserer Zeit wird dies auch noch von „Geomantikern" vorgenommen, die natürlich vorwiegend naturwissenschaftlich-technisch-ökonomisch-ökologisch aber auch „symbolisch" den Ort bedeutender Gebäude auswählen.

Sollte man für Speyer ein neues Stadthaus planen, so wäre die neue Postanschrift ??? „geomantisch" wohl am geeignetsten: Die Terrassenfläche dort wäre als Amtszimmer des Oberbürgermeisters für die Wohlfühlstadt deshalb bestens geeignet, da sich ja dort die Summe aller (politischen) Kräfte zu Null addieren und deshalb niemand „aus dem Gleichgewicht" gebracht werden kann. Nachteil: Man kann von diesem Punkt aus allerdings nichts bewegen. Darum sollte das Stadthaus von Speyer in der Maximilianstraße 100 bleiben...

Der Nabel von Speyer

Das Kunstwerk auf diesem Foto markiert die gesuchte Stelle.
Am Laternenmast und - seit dem 12.8.2011 - am Altkleider-Container gegenüber findet Ihr die Final-Koordinaten. Am Final gibt es einen Micro für Eilige und als Reserve und einen Regular für Gerne-Tauscher! Einmal Loggen reicht aus!


Bitte achtet auf Fenster- und Gartenmuggels
- auch am Final - !

!!! !!! Achtung Dornen am Final-Versteck !!! !!! Achtung Dornen am Final-Versteck !!! !!!

Bitte bringt Euch Handschuhe mit!!!
Die Dornen schützen den Cache vor der eventuellen Enttarnung durch Schrebergartenmuggels, Hundebesitzer oder Hunde!!!
Es gibt in der unmittelbaren Nähe keine andere Möglichkeit, an der ich einen Regular verstecken MÖCHTE!!!

Wegen der Dornen und der Klagen darüber = T2,5 !!!




Additional Hints (Decrypt)

Uvagre haq nhs rvarz evrfratebßra Onhzfgnzz hagre rvarz Ahffonhz. +++ Npughat!!! Qbeara nz Irefgrpx!!! +++ Ovggr oevatg Rhpu Unaqfpuhur zvg!!! +++ Qvr Qbeara fpuügmra qra Pnpur ibe qre riraghryyra Raggneahat qhepu Fpueroretnegrazhttryf, Uhaqrorfvgmre bqre Uhaqr!!! +++ Rf tvog va qre hazvggryonera Aäur xrvar naqrer Zötyvpuxrvg, na qre vpu rvara Erthyne irefgrpxra ZÖPUGR!!! +++ Jrtra qre Qbeara haq qre Xyntra qneüore = G2,5 !!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)