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Klipp-Klapp: Walkemühle & Badespaß Traditional Cache

This cache has been archived.

magnema: Aufgrund mangelnder genialer Versteckideen machen wir hier Platz für Neues oder einfach für nix :-)

Gruß,
magnema

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Hidden : 9/7/2007
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

historische Einrichtung, Erholung, Sport, Badeparadies Eiswiese, Freibad Brauweg

27.11.2009: Achtung! Wie ich gerade dem aktuellen GoeSF-Magazin entnehmen konnte, wird die Walkemühle ab Dezember 2009 für etwa 400.000 Euro saniert und anschließend in den neuen Therapie- und Wellnessbereiches des Spaßbades integriert. Die Sanierung soll September 2010 beendet sein. Ich vermute, der Cache wird daher bald ein neues Zuhause bekommen müssen. Bitte erst einmal keine Travelbugs oder Coins mehr im Cache platzieren!

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp.
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp, klapp!
Er mahlet das Korn zu dem täglichen Brot,
und haben wir dieses, so hat's keine Not.
Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!


Die kleine Cacheserie "Klipp-Klapp" soll euch einige schöne und erhaltene Mühlen in Göttingen vorstellen. Auch wenn keine der Mühlen heutzutage noch ihrem eigentlichen Zweck dient, sind die Gebäude glücklicherweise erhalten worden und werden auch weiterhin in Stand gehalten.

Die Walkemühle
Die Walkemühle war früher nur vom Groner Tor über den Brauweg und vom Geismar Tor über den alten Walkemühlenweg erreichbar. "Früher" heißt, vor über 600 Jahren. Damals war die Mühle dem Kloster Bursfelde zinspflichtig, wurde erst 1357 von den Göttinger Wollenwebern angekauft und als Mühle genutzt. Das Fachwerk-Gebäude (heutzutage leider mit Brettern versehen) ist zur Wasserseite verstärkt und wurde vermutlich im 18. Jahrhundert stabilisiert. Später wurde noch ein Betonsteg hinzugefügt. Am 23. Mai 1819 wurde zwischen Walke- und Stegemühle die Universitäts-Badeanstalt eröffnet. Die Wehre wurden zur Regulierung des Wasserstandes genutzt. Erst im Februar 1931 wurde die legendäre "Klies Badeanstalt" (der Bademeister hieß Klies) mit dem städtischen Freibad Brauweg zusammengelegt.

Immer wieder wurde die Mühle restauriert. Nachdem die Stadt im Jahr 2002 nochmal 35.000 Euro in die Restauration gesteckt hatte, kaufte die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) die Mühle auf. 5 Jahre später, im Jahr 2007 wurden wiederrum einige tausend Euro investiert und das Mühlrad erneuert. Seit dem 09.07.2007 kann man es mit etwas Glück auch wieder in Bewegung bewundern.


Die Zukunft der Anlage ist derzeit ungewiß. Plan des Besitzers, der GoeSF ist es laut Presseberichten, die Mühle im Außenbereich in das Gesamtkonzept des Badeparadieses zu integrieren. Der Charme dieser alten Location soll somit erhalten bleiben und hat hoffentlich den richtigen Besitzer gefunden.

Der Cache
Der Cache ist - bis auf eine Sitzgelegenheit - recht muggelfrei zu heben. Es ist Platz für *kleine* Travelbugs oder Tauschgegenstände.
Achtung: die letzten 2 Meter können manchmal doch sehr rutschig sein!

Startinhalt:
- Logbuch + Stift (permanent)
- Infoblätter (permanent)
- Schlüsselkette
- Wrigleys Orginal
- Feuerlöscher-Feuerzeug
- 2 Briefmarken
- FTF-Bonus :-)


Das Badeparadies
Die Grundsteinlegung des Badeparadieses fand 1997 statt. Der Bau kostete 25 Mio D-Mark und wurde 1998 eingeweiht. Die erwarteten Besucherzahlen wurden schnell übertroffen und die Anlage immer weiter ausgebaut. Inzwischen kann man auf über 8400m2 plantschen, im Schwimmerbecken trainieren, im Außenbereich herumtollen oder die Saunalandschaft genießen. Zur Stärkung gibts das Restaurant Poseidon sowie ein Bistro.
Übrings befand sich hier früher eine große Schlittschuhbahn, von daher ist der Name Eiswiese erhalten geblieben.



    Mehr Infos zu Öffnungszeiten und Preisen gibts unter http://www.badeparadies.de. Tipp: Wenn Ihr ein Laptop dabei habt, könnt ihr kostenlos www.goesf.de aufrufen oder kostenpflichtig eine Surfkarte im Badeparadies erwerben und eure Mails checken.

    Das Freibad Brauweg
    Das Freibad ähnlich wie wir es heute kennen, wurde 1927 errichtet. Vorher gab es nur die "Universitäts-Badeanstalt" im "Schleusenkolk" wenig oberhalb der Walkemühle in der Leine. Ab 1931 wurde die universitäre Einrichtung mit dem Freibad Brauweg zusammengelegt.


    In den 60er Jahren wurde eine große Modernisierung durchgeführt, bei der die kompletten Schwimmanlagen erneuert wurden. Neben dem großen Schwimmerbecken gibt es ein Kombibecken mit 10m-Sprungturm, 2 Nichtschwimmerbecken, eine Wasser- und Spiellandschaft für Kleinkinder, die lange Wasserrutsche und einen Trimm-Dich-Pfad. Insgesamt ist das Gelände 13.900m2 groß.
    Eine persönliche Bewertung: wer in Ruhe trainieren möchte und seine Bahnen schwimmen, ist hier super aufgehoben. Wer sich in warmen Wasser entspannen möchte, wird vermutlich das Badeparadies präferieren. Empfehlenswert ist beides :-)
    Aktuelle Öffnungszeiten und Preise zum Freibad Brauweg unter http://www.goesf.de.
    Hinweis: 2007 beendet das Freibad am 09.09.2007 die Badesaison.

    Additional Hints (Decrypt)

    Znhrerpxr,Onpxfgrva

    Decryption Key

    A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
    -------------------------
    N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

    (letter above equals below, and vice versa)