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Nachrichtenmessstelle Pelikan

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Hidden : 9/8/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Kleiner historischer Cache in St. Peter Ording.

Hier in der Nähe, im jetzt bewaldeten Dünengelände stand ab 1940 die militärische Nachrichtenmessstelle "Pelikan"

Die exakte Lage ist uns jetzt bekannt. Sie ist bei N 54° 19.366 E 008° 36.282. Dort liegt auch der Cache: GC17EWR

Es war die 12. FlugmeldeLeitKp II./LnRgt 212, eine Funkmessstellung der 3. Ordnung.

Die Ausstattung:

2 x FuSE 65 Würzburg-Riesen

1 x FuSE 80 Freya

Mit diesen Geräten sollten die von Westen herannahenden Flugzeuge geortet werden, um die Abfangjäger rechtzeitig zu alarmieren. Mitte 1944 wurde die Funkmessstelle abgezogen und die Kriegsmarine übernahm die Anlage um dort eine Küstenbatterie in Stellung zu bringen. Man befürchtete eine Invasion an der Küste.



Freya Geräte:

Eine frühe Entwicklung der Radartechnik in Deutschland war das Radar Freya, benannt nach der nordischen Göttin Freya. Während des Zweiten Weltkrieges wurden über tausend Geräte installiert.

Technik: Freya wurde im Frequenzbereich zwischen 120 MHz - 130 MHz (2,5 m - 2,3 m) mit einem Puls von 3 Mikrosekunden, einer Spitzenausgangsleistung von 15 kW bis 20 kW und 500Hz Pulswiederholungsfrequenz betrieben. Es hatte eine maximale Reichweite von 160 km, die Höhe anfliegender Flugzeuge ließ sich allerdings nicht genau bestimmen. Darin war es dem Chain Home unterlegen, aber es war vollständig schwenkbar (Rundsichtradar) und konnte zudem mobil eingesetzt werden.

Würzburger Riesen:

Das Funkmessgerät FuMG39 Würzburg war das meistverwendete, bodengestützte Feuerleitradar für die Deutsche Luftwaffe und die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Die Entwicklung begann vor dem Krieg, die ersten Geräte wurden ab 1940 eingesetzt. Insgesamt wurden vermutlich mehr als 4000 Geräte verschiedener Modellreihen hergestellt. Es wurde nach der Stadt Würzburg benannt, weil der Projektleiter Wilhelm Runge Städtenamen als Benennung bevorzugte.

Technik: Das fertige System wurde als FuMG62 in Rechlin im Juli 1939 Hitler vorgeführt, gleichzeitig mit dem FuMG39T Darmstadt. Die Gruppe bei Telefunken hatte ein recht genaues System auf Basis einer Klystron Mikrowellen Röhre entwickelt, welches in dem zu jener Zeit extrem kurzwelligen Bereich von 54 cm – 53 cm (563MHz – 566MHz) mit einer Pulslänge von 2 Mikrosekunden bei einer Spitzenleistung von 7kW bis 11kW und einer Pulswiederholrate von 3750Hz arbeitete. Es hatte eine maximale Reichweite von 29 km und war auf 25 m genau. Benutzt wurde eine 3 m große, auf einem fahrbaren Anhänger montierte Parabolantenne. Für den Transport konnte die Antennenschüssel entlang der waagerechten Mittellinie zusammengeklappt werden. Um die Genauigkeit zu erhöhen, wurde das FuG65 Würzburg-Riese entwickelt. Unter Beibehaltung der prinzipiell gleichen Schaltungstechnik wurde die Antenne auf 7,4 m Durchmesser vergrößert und die Sendeleistung erhöht, so sich nun eine Reichweite von 70 km ergab. Die Seitenrichtgenauigkeit wurde auf 0,2 Grad, die Höhenrichtgenauigkeit auf 0,1 Grad gesteigert, was für ein Feuerleitradar mehr als ausreichend war. Das System war aber jetzt zu groß und mit 15 t Gewicht zu schwer, um noch mit einem LKW-Anhänger mobil einsetzbar zu sein. Der Würzburg-Riese-E wurde stattdessen für den Einsatz von ortsfesten Stellungen oder Eisenbahnwagen ausgelegt. Während des Krieges wurden ungefähr 1500 Geräte produziert und vorwiegend als Jägerleitradar eingesetzt.

Der Cache liegt ca. 20m vom Weg entfernt.

happy hunting

Midnattsol

letzte Cachekontrolle: 12.01.2014

Additional Hints (No hints available.)



 

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