Baldecker Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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UM DEN CACHE ZU HEBEN MUSS MAN NICHT IN ODER DURCH DEN FRIEDHOF !!!
… im Jahre 1275 wird der Ort „Magolzhain“ genannt. Zu dieser Zeit besaßen hier die Herren von Hundersingen Eigengut, das sie dem Grafen von Berg zu Lehen gaben. Etwa um 1350 war auch ein Zweig der Truchsesse von Urach im Ort ansässig, der den Namen „Truchsess von Magolsheim“ trug. Einer dieser Herren baute auf dem am Südrand gelegenen Hügel (Schlossberg) eine Burg. Im Westen und Süden sind noch Reste der alten Schlossmauer mit dem Rondell in der Südwestecke vorhanden. Die Schlossmauer wurde von der Gemeinde restauriert.
Bei den Kämpfen zwischen den freien Reichsstädten und den Grafen im Jahre 1378 ließ die freie Reichsstadt Ulm die Burg niederreißen und das Dorf in Brand stecken. Über den Wiederaufbau des Schlosses und die Geschichte des Ortes ist in der Folgezeit nur wenig bekannt. Ludwig von Grafeneck besaß im Jahre 1477 einen Teil von Magolsheim, welchen er seinen Stiefsöhnen Klaus und Wilhelm von Baldeck übergab.
Keiner der früheren Grundherrschaften ist den Magolsheimern so in Erinnerung geblieben, wie die der Herren von Baldeck, die heute noch als die eigentlichen Schlossherren in den Sagen weiterleben.
Die Sage vom bösen Baldecker
Die Sage vom bösen Baldecker ist in Magolsheim wenig bekannt. Einige Leute wollen jedoch wissen, dass ab und zu ein Reiter nachts auf einem Schimmel daherkommt und sein Haupt unter seinem Arm trägt. Andere behaupten, dass im heutigen Rathaus (früher stand hier das Schloss) bei Nacht schon des öfteren ein Kettengerassel zu hören war. Es soll der Geist des Grafen von Baldeck sein, der Ketten über die Treppen auf und abschleift!
Auf der Stammburg der Herren von Baldeck im Seeburger Tal hauste einst ein wüster und unbarmherziger Ritter, der ein Schrecken und eine Strafe für die ganze Gegen war. Er war ein grausamer Geselle, wenn es ihm gefiel, band er seine Untertanen an den Schwanz seines Pferdes, schleifte sie im Galopp über Straßen und Wege und weidete sich an dem Geschrei der Geschundenen. In der Reformationszeit war er einer der Ersten, die dem evangelischen Glauben anhingen. Seine Tochter wollte er auch dazu bewegen, doch sie verweigerte im darin den Gehorsam und fiel dadurch bei ihm in Ungnade. Sie verhielt sich auch den Untertanen anders als ihr wüster Vater. Täglich suchte sie die Hütten der Armen auf, gab ihnen Essen und Kleidung, putzte und wusch für sie und pflegte die Kranken. Nachdem ihr der böse Vater dies verboten hatte, warf sie jeden Tag heimlich Brot in den Burggraben, damit es die Armen dort holen konnten. Eines Tages überraschte der Baldecker seine Tochter dabei, wütend folgte er ihr und wollte sie ermorden. Das Edelfräulein stürzte sich in ihrer Verzweiflung in den Zwinger, der Vater ihr nach. Drei Tage später wurden sie in der Magolsheimer Kirche begraben. Das Fräulein auf der katholischen und ihr Vater auf der evangelischen Seite!
(die beiden Konfessionen teilten sich zu der Zeit eine Kirche!)
Die Grabsteine der Beiden sind heute noch bruchstückhaft im Chor der Kirche auf dem Schlossberg erhalten.
Additional Hints
(Decrypt)
mjvfpura 4 haq 5 iba erpugf
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