Vor langer Zeit, als noch Elfen, Wichtel, Kobolde und Trolle,
in den dunklen Wäldern des Fichtelgebirges lebten, waren vor allem
die Trolle dafür zu ständig, die Geheimnisse des Waldes zu
bewahren. Besonderes die sagenhaften Schätze, die die Wesen des
Waldes anhäuften, hüteten sie. Damit auch die anderen Waldgeister
zu den Reichtümern fanden, legten die boshaften Trolle Rätsel aus,
die nur die Waldbewohner und sie selber beantworten konnten.
Eines Tages beobachtete ein Junge, wie sich ein Kobold an einem
Rätsel zu schaffen machte um einen dieser Schätze auf zu suchen. Er
folgte dem Waldwesen in einigem Abstand und fertigte ein
Schriftstück an. Jedoch konnte er nur die Lage der Rätsel notieren,
denn die Zeichen kannte er nicht. Plötzlich aber bemerkten Trolle,
die Menschen nicht mochten, das dem Kobold nachspioniert wurde. Mit
wildem Geschrei stürzten sie sich auf den Knaben und verjagten ihn.
Der arme Kerl setzte seit dem keinen Fuß mehr in den dunklen Wald.
Als die Leute aus seinem Heimatort Dammern die Geschichte erfuhren,
wurde der Junge immer wieder ausgelacht. Später erzählte er seinen
Enkeln immer wieder von dem geheimnisvollen Schatz und dessen
Rätseln.
So geschah es, das eines Tages Sepp, das älteste Enkelkind, den
wohlgehüteten Zettel fand und sich aufmachte die Rätsel zu lösen
und den Schatz zu finden und nach einigen Tagen hatte er das Ziel
erreicht. Doch niemand wusste, dass Kobolde den Schatz mit einem
Fluch belegt hatten, der jeden treffen sollte, der nicht zur
Gemeinschaft des Waldes gehörte. Sepp öffnete die Truhe und das
letzte was er sehen sollte waren Edelsteine, Münzen und andere
Reichtümer. Geblendet von dem Schatz, den die Waldgeister angehäuft
hatten, verlor er sein Augenlicht. Als nach einem Monat der Junge
noch nicht zu hause war, vermuteten alle in Dammern, dass er
womöglich einem Wolf oder Bären zum Opfer gefallen war. Aber dann,
nach fast zwei Monaten tauchte Sepp wieder auf. Erblindet und am
Ende seiner Kräfte. Da er nicht wollte dass anderen auch dieses
Schicksal widerfährt, warf er die Aufzeichnungen seines Großvaters
und eine Karte, die Sepp sich auf der Rückseite des Blattes
angefertigt hatte, in das Feuer des offenen Kamins. Doch ein
Windstoss nahm die Karte mit zum Kamin hinaus. Da Sepp jedoch sein
Augenlicht verloren hatte, wusste er nicht was geschehen war. Die
Aufzeichnung blieb aber verschwunden.
Als ich nun vor einiger Zeit in Wald spazieren ging, fand ich
ein Stück Papier, das aussah wie eine Schatzkarte. Ich erinnerte
mich an die alte Geschichte von Sepp und seinem Großvater und nach
genauer Betrachtung musste ich feststellen, dass es sich um die
damals verloren gegangene Karte handelte. Also ging ich los, das
Geheimnis zu lüften. Leider war ich nicht in der Lage die Rätsel zu
lösen, darum entschloss ich mich, euch den geheimnisvollen Schatz
der Elfen, Trolle, Kobolde und Wichtel zu überlassen.
Es wäre toll wenn ihr ein Foto von euch und dem Schatz, sofern
ihr ihn findet, machen könntet.
Die Tauschgegenstände sollten, wie es sich für einen Schatz
gehört, "Edelsteine", "Münzen“ und andere "Schätze" sein. :)
Ihr braucht als Ausrüstung festes Schuhwerk, ein Handtuch,
Kompass und ein bisschen Wissen über das Fichtelgebirge.
Dieser "Wandercache" geht ungefähr über eine Strecke von
neuneinhalb Kilometern, ist aber wegen seiner abwechslungsreichen
Rätsel und Spielereien auch für Kinder gut geeignet. Obwohl die
Wegstrecke überwiegend auf markierten Wanderwegen verläuft, ist der
Großteil der Strecke pfadähnlich. Die Wege sind mit dem
Mountainbike schwer zu bewältigen (ich habe es ausprobiert).
Die Bilder gibt es auch als PDF
Achtung: Der angeführte Link startet den Download einer Datei
mit weiteren Details, die zum Finden des Geocaches benötigt werden.
Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich
ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einen
Geocache Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die
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