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Mühle Ittenhausen Traditional Cache

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Hidden : 5/2/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Drive-in Micro; Privatgelände muss nicht betreten werden; kleine Kinder oder Rollifahrer ohne Begleitung könnten Schwierigkeiten haben (T2)


Die Mühle Ittenhausen - eine ehemalige Mahlmühle.



Der Mühlenstandort ist bereits sehr alt und reicht nachweislich bis in das Mittelalter zurück. Im Kern stammt der heutige Bau wohl aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Allerdings erhielt er sein derzeitiges Aussehen in den Jahren des Wiederaufbaus nach der Teilzerstörung durch einen Fliegerangriff am 25.02.1945. Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiges, verputztes Mühlen- und Wohngebäude, weitgehender Wiederaufbau von 1945/46 mit älterem Kern, samt Wasserbau und technischer Einrichtung. Trotz des Einsatzes von neuen Materialien beim Wiederaufbau und des Fortfalls von typisch klassizistischen Schmuckformen an den Fassaden, wie Stockwerksgesims, Ecklisenen, Wiederkehr am Giebel, wurde das Bild der Mühle aus dem 19. Jahrhundert annähernd überliefert. Charakteristisch hierfür ist die Unterbringung von Wohnung und Mahlbetrieb unter einem Dach, ohne dass dies von außen sofort ablesbar wäre. Was auf den ersten Blick als sehr stattliches reines Wohnhaus mit zahlreichen Fensterachsen erscheint, diente tatsächlich etwa zur Hälfte mitsamt dem Dachraum dem Gewerbe. Vor dem Mühleneingang an der Straßenfassade weist eine Rampe auf hier einst anliefernde Lastwagen hin. Der Wohnbereich besitzt einen separaten Zugang an der westlichen Traufseite. Im Inneren findet sich noch eine teilweise hochwertige wandfeste Innenausstattung: die Müllerstube an der Südwestecke des Erdgeschosses, unmittelbar neben dem Wiege- und Verkaufsraum der Mühle, hat älteres Wandtäfer. Die übrige Ausstattung stammt im Wesentlichen aus der Wiederaufbauzeit. Bemerkenswert sind hier vor allem das aufwändige hölzerne Treppengeländer und die kunstvoll verarbeiteten Parkettböden der Wohnräume. Die technische Einrichtung ist seit dem Ende des Mahlbetriebs vor mehr als zwanzig Jahren so gut wie unangetastet und zeigt außer der schon von 1921 stammenden Francis-Turbine das charakteristische Bild einer Mühle der Nachkriegszeit. Nach beiden Weltkriegen konnte das Phänomen beobachtet werden, dass in mehreren Gewerben kein richtiger Neuanfang stattfand, sondern eine Rückbesinnung auf alte Verfahren, wobei oft nicht mehr festgestellt werden kann, ob dafür allein der Mangel der unmittelbaren Nachkriegszeit oder auch eine gewisse Angst vor dem Fortschritt verantwortlich sind. In der Rotachmühle ist dieses Phänomen in Gebäude und Mühlentechnik äußerst „stilrein“ dokumentiert bis hin zum Mühlenaufzug, der offenbar – von den Müllern sehr gelobt, aber von den Fabriken kaum noch geliefert - mit Riemenspannung arbeitet. Das traditionelle Mühlengebäude aus dem 19. Jahrhundert ist auch als gediegene Wiederaufbauleistung nach dem zweiten Weltkrieg in architektur- und kulturgeschichtlicher Hinsicht bedeutsam, zudem stellt es durch die weitgehend anschaulich überlieferte technische Einrichtung ein Dokument der Technikgeschichte jener Zeit dar. Es handelt sich somit um ein Kulturdenkmal aus heimatgeschichtlichen und wissenschaftlichen Gründen. An seiner Erhaltung einschließlich des zum Wasserbau gehörigen Wehrs an der Rotach und des Mühlkanals mit allen zum Mühlenbetrieb nötigen Einrichtungen besteht insbesondere wegen seines dokumentarischen und exemplarischen Wertes ein öffentliches Interesse.

Quelle: Dr. Michael Ruhland, Regierungspräsidium Tübingen, Referat 25, Denkmalpflege

Weitere Infos, historische Bilder und Berichte findet man auf der Webseite: http://www.muehle-ittenhausen.de

Additional Hints (Decrypt)

Onhz zvg frvgyvpurz Fghzcs. Pnpur orsvaqrg fvpu va rgjn 1,40z Uöur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)