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Schloss Altranstädt Multi-Cache

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GeoHase: Der ist wech. Erst einmal geht es hier auch nicht weiter...

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Hidden : 10/14/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Schloss Altranstädt


Cache: Regular / 14.10.2007
Koordinaten: N 51° 18.960' E 012° 10.546'
Parkplatz: N 51° 18.960' E 012° 10.546'
Klassifizierug: einfacher Multi (Nachtcache) (2)
Terrain: Straße, Weg, Wiese (2)
Zeitbedarf: ca. 30 min.
Wegstrecke: ca. 750 m

So, und nun zuerst einmal ein wenig Geschichte:

Schloss Altranstädt erhält seine herausragende historische Bedeutung zum einen aufgrund seiner frühen architektonischen Wurzeln in der Romanik, zum anderen durch die Geschichtsereignisse aus der Zeit des Großen Nordischen Krieges von 1700 bis 1721. Der junge schwedische König Karl XII. besiegte als Folge der Hegemoniebestrebungen im Ostseeraum zunächst die Dänen, dann in der Schlacht bei Narwa den russischen Zaren Peter I. und schließlich dessen Verbündeten August den Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen.


Zur Verwunderung der westlichen Welt zog er danach mit seinem Heer nach Westen und schlug am 21. September 1706 sein Hauptquartier im Schloss Altranstädt auf, in dem er ein Jahr lang residierte und von dem aus er in dieser Zeit die europäische Politik maßgeblich beeinflusste. Viele Diplomaten und Vertreter von Königs- und Fürstenhöfen machten dem jungen König in Altranstädt ihre Aufwartung. Marlborough persönlich, Vertreter von Ludwig XIV. und viele einflussreiche Persönlichkeiten besuchten ihn, um vor allem auch seine politischen Absichten im Zusammenhang mit dem spanischen Erbfolgekrieg zu erkunden.

Am 24. September 1706 schloss Karl XII. mit August II. den „Altranstädter Frieden“, durch den August gezwungen wurde, die erst 1697 erworbene polnische Krone zurückzugeben. Dass der Friede mit Sachsen nicht den Frieden mit dem russischen Zaren Peter I. einschloss, sollte dem jungen Schwedenkönig später zum Verhängnis werden.


Mit dem habsburgischen Kaiser Joseph I. kam es am 1. September 1707 zum Abschluss der „Altranstädter Konvention“. Hierin wurde den schlesischen Protestanten erneut die Glaubensfreiheit zugesichert, mit der sie auch 120 ihrer ehemaligen Kirchen zurückerhielten. Im westfälischen Frieden war ihnen bis dahin nur der Bau von drei „Friedenskirchen“ vor den Mauern der Städte Schweidnitz, Jauer und Glogau erlaubt worden, die jedoch nur aus Lehm und Holz bestehen und nicht über einen Glockenturm verfügen durften. Mit der Altranstädter Konvention durften diese Kirchen nun um Türme und Glocken erweitert werden. Darüber hinaus wurde ihnen die Errichtung von sechs evangelischen „Gnadenkirchen“ in Sagan, Freystadt, Hirschberg, Landeshut, Militsch und Teschen zugestanden. Diese Auswirkungen der Altranstädter Konvention werden in den protestantischen Gemeinden des heutigen Polens lebhaft in Erinnerung gehalten.

Diese bedeutenden geschichtlichen Ereignisse gingen vom Schloss Altranstädt aus, wo zahlreiche Treffen und Verhandlungen bis zu den Vertragsabschlüssen stattgefunden haben. Zur Erinnerung wurde etwa 1780 das legendäre „Friedenszimmer“ im I. Obergeschoss vom damaligen Schlosseigentümer Graf Hohenthal eingerichtet. Es ist vollständig erhalten und zeugt noch heute eindrucksvoll von den damaligen Vorgängen.


Zum 200-jährigen Jubiläum des Altranstädter Friedens und der Altranstädter Konvention wurde 1907 im Innenhof des Schlosses von den Schweden die Konventionssäule, ein 5 Meter hoher Obelisk aus schwedischem Granit, errichtet.

Die Gesamtanlage des Altranstädter Schlosses besteht aus Schlossgebäuden, Turm, Kirche, Pfarrhaus mit Gärten und Scheune sowie einer Grabkapelle der Familie von Hohenthal, die bis 1945 nahezu 175 Jahre Eigentümerin des Schlosses war. Schloss und Turm sind heute in kommunalem Eigentum, Kirche, Pfarrhaus und Kapelle gehören der Kirchgemeinde.

...und nun zum Cache...

Man sagt, dass der Geist des alten Hohenthal des Nachts immer noch durch die Gemächer und Winkel des alten Schlosses wandelt. Gesehen wurde er noch nie, dennoch ereignen sich einige merkwürdige Dinge im Inneren des Schlosses. Die Alten des Dorfes meinen auch, dass es da einen noch nicht gefundenen Schatz geben soll. Aber ob dass stimmt, weiss eigentlich niemand. Als ich diesen Cache vorbereitete und mir des Nachts die Umgebung ein wenig genauer anschauen wollte sah ich etwas leuchten. Das war aber nur so kurz, dass ich beschloss der Sache nicht nachzugehen. Ich gebe Euch gern die Koordinaten diese Fleckchens Erde, vielleicht findet Ihr da was.

Aber wie es sich für GeoCacher gehört bekommt Ihr natürlich nicht die Koordinate, ohne etwas dafür getan zu haben. Geht zuerst zur Startkoordinate und zählt dort am GROßEN Tor die Zinken (Spoiler). Die Anzahl ist A. Geht weiter zum heutigen Eingang. Auf der Südseite werdet Ihr B Bögen (Spoiler) mit Inschriften finden. Weiterhin sollten Euch die C langen Fenster interessieren. Vielleicht seht Ihr ja den Geist dahiner. Nun seid Ihr sicherlich am Eingang angekommen. Hier solltet Ihr Euch mal die D schönen Wappen über der Tür anschauen.

Nun, der Punkt, an dem ich da was gesehen hatte, war hier:
N 51° 19.0(AxC)'
E 012° 10.(AxAxC+AxC+C-B)'

Viel Spaß beim Suchen wünscht Euch
Der GeoHase

Additional Hints (Decrypt)

Qnf orxbzzg Vue qbpu buar Uvajrvfr uva!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)