In einem kleinen Dorf in Mittelhessen
erzählen sich noch heute die Bewohner die Geschichte vom
Steinmetz Gustav,
der seinerzeit allein und zurückgezogen in einem kleinen Häuschen
am Waldrand wohnte,
keine Freunde hatte außer seinem Sohn, und von der Hand in den Mund
lebte.
Seine Frau war schon früh verstorben, sein Sohn ein Tagelöhner,
der nicht allzu oft bei seinem Vater war.
Gustav war immer hilfsbereit und hatte schon viel für die Gemeinde
getan.
Fast täglich zog er mit seinem alten Handkarren in den im Wald
gelegen Steinbruch.
Früher, so erzählen die Dorfbewohner, war dies ein Ort der
Begegnung.
Viele Arbeiter kamen hierher um Steine aus dem Fels zu schlagen,
genau wie Gustav.
Eines Tages begab sich Gustav wieder auf den
mühsamen Weg in den Steinbruch.
Waldarbeiter berichteten, sie hätten ihn gesehen als er auf einer
Bank nahe des Wasserhauses saß
und ihnen mit seinem Stock zuwinkte. Das waren wohl die letzten
Dorfbewohner,
die ihn an diesem Tag gesehen haben. Seither fehlt von dem
Steinmetz Gustav jede Spur.
Glaubt man den Erzählungen, so hat er den Schatz der Elfen gefunden
und lebt seither mit ihnen im Wald
an einem geheimen Ort nicht weit vom Steinbruch entfernt.
Auch ihr könnt diesen geheimen Ort finden,
wenn ihr glaubt was sich hier zugetragen hat.