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Alter Park Traditional Cache

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Mit freundlichen Grüßen,
ApproV (geocaching.com - Volunteer reviewer for Germany) [green]Hinweis: Benutze bitte nicht die "Antworten" Funktion deines Mailprogrammes, um auf diese Nachricht zu reagieren! Gehe auf deine Cache-Seite und sende eine Mail an ApproV aus dem Log dort. Bitte gib immer die URL oder den Wegpunkt (GCxxxx) deines Caches an![/green]

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Hidden : 11/4/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der historische Ludwigspark
Die historische Parkanlage entstand ab 1769 im Auftrag des regierenden Fürsten Ludwig von Nassau - Saarbrücken. Er ließ sich auf einem Hügel über Saarbrücken von seinem Generalbaumeister Friedrich Joachim Stengel und später von dessen Sohn Balthasar Wilhelm Stengel einen Sommersitz erbauen. Residenz war das Saarbrücker Schloss. Für die Errichtung der Gartenanlagen griff er auf die Hofgärtner Friedrich Christian Koellner und Heinrich Ludwig Koellner zurück, die einer der bekannten Gärtner-Dynastien entstammten. Sie sind typische Vertreter des "Überganges" vom regelmäßigen Garten zum Landschaftsgarten.
Dem Übergangsstil ist wohl auch der Ludwigspark mit seinen formalen und landschaftlichen Partien zuzuordnen. Der sogenannte "Tannenwalt", der älteste Teil des Parks zeigt in den Plänen eher die Merkmale des formalen Gartens. Er lag an dem Ort, wo sich heute der Gebäudekomplex der erweiterten Realschule Ludwigsberg befindet, also in unmittelbarer Nähe und formaler Beziehung zum einstigen Schlossbau.

Der Garten wurde ab 1784 um eine erhebliche Fläche nach Süden erweitert, das sogenannte "Schöntal", welche aufgrund der Größe und der Abfolge von Landschaftsräumen die Hinwendung zum englischen Stil dokumentiert. Besonders zu erwähnen ist die Tatsache, dass dieser Garten von Anfang an als Volksgarten angelegt war, also für die breite Bevölkerung geöffnet war. In der damaligen Zeit war das die absolute Ausnahme, denn die höfischen Gärten und Parks waren in der Regel einem ausgewählten höfischen Publikum vorbehalten.

Ab 1789 wurde ein dritter, noch größerer Teil im nördlichen angrenzenden Waldgebiet für den Park erschlossen: Der "Dianenhain". Mit der klassischen Wegeformation des Jagdsterns und den punktuellen Installationen an den Hauptwegeachsen, wie "Dianentempel", "Florakuppel in der Orangerie" und "Theater" wird dieser Teil gartenhistorisch als eine Mischform von Lustgarten und Jagdpark angesehen. Der Parkteil war vollkommen umfriedet mit einem Jagdzaun. Nur an den Torhäusern, von denen eines noch im heutigen Stadtgrundriss identifiziert werden kann, konnte der Park betreten werden.

Nach nur wenigen Jahren wurden die baulichen Elemente des Parks durch französische Revolutionstruppen zerstört. Über sein tatsächliches Aussehen gibt es wenig verlässliche Zeugnisse, aber es ranken sich Geschichten um seine Ausstattung und um Ereignisse, die durch indirekte Zeugnisse, die "Knopfminiaturen", gestützt werden.

In der Folgezeit wurden die Parkstrukturen überwuchert, durch forstliche Nutzung überformt und durch expandierende Siedlungsflächen überbaut. Innenstadtnahe Teilbereiche erlebten eine Renaissance als Volkspark, wurden durch starke Bombardements im zweiten Weltkrieg erneut zerstört und in der Nachkriegszeit teilweise wieder als Park hergerichtet. Saarlandhalle und Ludwigsparkstadion besetzen im heutigen Stadtgrundriss die Orte, an denen wesentliche ehemalige bauliche Anlagen des Parks vermutet werden. Die Camphauser Straße zerschneidet das Parkensemble, so dass das flächige Ausmaß der Gesamtanlage kaum noch nachvollziehbar ist. Zuletzt konnte nur noch der ortskundige "Kenner" und Gartenhistoriker in den überwucherten Geländeformationen fragmentarische Reste der einstigen Gartenanlage erkennen und den unsicheren musealen Zeugnissen örtlich zuordnen. Eine museale Rekonstruktion von Teilen des Parks war unter anderem mangels sicherer Zeugnisse und mangels originärer Bausubstanz ausgeschlossen.

Additional Hints (Decrypt)

Rva fgrvareare Üoreunat orjnpug qra Pnpur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)