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Der Heiligenthaler Schneedestein
Der Schneedestein (altdeutsches Wort schneeden -> schneiden -> abgrenzen) im Heiligentahler Grund stellte die Abgrenzung für das Weiderecht und Jagdrecht der Stadt Lüneburg dar. Dieses Recht musste nach mittelalterlichem Brauch alle 30 Jahre "bezogen", d.h. vor aller Augen sichtbar gemacht werden. Da die Lüneburger schon immer etwas komisch waren taten sie es anders. Wie genau, klärt sich an einer der Stationen.
Diese Schneedeverhandlungen zogen sich über mehrere Tage hinweg und wurden unter Beteiligung von Ratsherren, Stadtbediensteten und zahlreichen Bürgern begangen. Insgesamt waren bis zu 300 Personen dabei um die Grenzen abzuschreiten. Das Prozedere erstreckte sich über mehrere Tage. Unterwegs wurden bestimmte, durch den Brauch vorgeschriebene Handlungen vollzogen. Brückengeländer, Steine und andere Kennzeichen mussten durch den Beauftragten der Stadt "angegriffen", d.h. mit der rechten Hand angefasst werden, und laut und deutlich hatte man vor aller Ohren das alte Recht der Stadt zu bezeugen.
Für das Abschreiten der Grenze ist ein reichlicher Alkoholgenuss der Teilnehmer überliefert.
Quelle: Denkmäler, Menschen und Geschichte im Landkreis Lüneburg von Erich Hessing
Zum Cache: Es sind drei Stationen und der Final versteckt.
Wegstrecke: weniger als 1km, Zeitaufwand: 30 Minuten
Viel Spass beim suchen und finden!
Additional Hints (Decrypt)
Decryption Key
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M ------------------------- N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
(letter above equals below, and vice versa)
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