Die Kapelle wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von den Herren zu
Hardheim gestiftet (die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen
von 1418) und hieß ursprünglich "Kapelle zu unserer lieben Frau im
Walde", später "Katharinenkapelle im Tal". Im Volksmund wird die
Kapelle seit jeher "Die Kappel" genannt. In der Kapelle fanden für
gewöhnlich Samstagsmessen für die Dornberger statt. Wegen
Priestermangel wurde die Messe im Jahre 1557 eingestellt.
Regelmäßige Messen finden seit dieser Zeit nicht mehr statt -
gelegentlich finden jedoch auch noch heute Gottesdienste statt!
Zur Kappel gehörte bis 1768 eine Einsiedelei. Der Eremit schloss
die Kapelle morgens und abends, pflegte das Kirchengerät und sorgte
für Blumenschmuck. Für diese Tätigkeiten erhielt er Verpflegung von
den Junkern von Hardheim.
Von der Einsiedelei blieb nur der Brunnen erhalten, der 1986 wieder
freigelegt wurde.
Die Kappelruine:


Erstausstattung:
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1x Logbuch
1x Bleistift
1x Ü-Ei Eskimo
1x Bleistift Aufstecker-Figur
