In ca. 2 Std führe ich euch an ein paar
Plätzchen die mir besonders gut gefallen. Mit offenen Augen werdet
ihr beim Rundgang aber noch viel mehr entdecken können - auch
touristische Highlights auf die ich hier nicht näher eingehe
:-).
Parken könnt ihr am Strassenrand bei der
unten angegebenen Koordinate (ST00) - oder im Parkhaus um die Ecke
für 25 Cent pro angefangener halben Stunde. Von Sa 13:00 - Mo
07:00, an Feiertagen und abends von 19:00 - 07:00 kost's
nix.
Ohne Stage08 und 09 kann die Runde auch von
Rollstuhlfahrern gelöst werden - die Variablen G und H müssen dann
aber vor dem Losgehen aufwändig berechnet/gerätselt werden
:-)
Damit ihr nicht ständig Koordinaten eintippen
müsst, solltet ihr die Waypoints schon vorher in eure GPS laden,
dann entspannt durch Kaufbeuren bummeln und die Aufgaben
lösen. Durch die schmalen Gassen und die doch hohen Häuser in Buron
ist der Empfang teilweise recht "mittelalterlich". Ein
Kartenausdruck mit den Stages kann daher auch nicht
schaden:-)
01:
Haus des Handwerks
An dieser Stelle stand früher eine Hütte. Es war ein
Schandfleck in Kaufbeuren, aber dann entdeckte man Reste
einer zweischiffigen spätgotischen Halle des 14./15. Jh. Um diese
entstand dann das Haus des Handwerks. Einen Teil einer Säule könnt
ihr von aussen sehen. Die Halle selbst ist jetzt eine Kneipe deren
Besuch ich nur empfehlen kann (Leider erst abends geöffnet
:-))
02:
Im Baumgarten
Ungeliebt und heruntergekommen war auch dieser Stadtteil bevor er
saniert wurde. Heute ist das "Baumgärtle" ein kleines Schmuckstück,
das aber trotz Modernisierung seinen Altstadtflair behalten
hat.
Hier könnt ihr einen kleinen Abstecher zum Cache "Der geheime
Durchgang - GCZZJ4" machen (Richtung Norden zur Stadtmauer und dann
links).
03:
Die erostischen
Damen
Viereinhalb Meter hoch, zwei Tonnen
schwer, räkeln sich dralle Frauen in der Mitte des Hafenmarkts und
werden (je nach Jahreszeit) von vier dünnen Wasserstrahlen
besprüht. Hinzu kommt ein "Voyeur" am Rande des Platzes. Ein Mann,
der hinter einer Wand kniet und durch ein Loch guckt. Beide
Skulpturen sind aus 6 und 8 Millimeter starkem unbehandeltem
Stahlblech, weshalb der Künstler Peter Müller aus Irsee "250 Jahre
Durchrostgarantie" gab. Bei der Enthüllung des Brunnens erzählte er
die Geschichte, wie er beim Essen einer Leberkässemmel beim Blick
über den leeren Hafenmarkt die Idee zu den erostischen Damen hatte.
Die Damen plus Voyeur gehen bekanntlich auf eine wahre Geschichte
zurück. Am Hafenmarkt stand ehemals ein öffentliches Badehaus und
es wird erzählt, dass ein Mann (war es wirklich nur einer?) öfter
zum Gucken kam, wenn die Damen badeten.
04:
Das Cemnather Thor
Bei diesem Gemälde des Malers lohnt es sich, genauer
hinzusehen. Besonders interessant finde ich die Ausarbeitung der
Kirchturmuhr und die "Stuckarbeiten" im Bild. Einen Blick wert ist
auch der kleine "Wasserspeier" am Dach über der
Haustüre.
05:
Wegführung
Über diesen WP geht's weiter zur nächsten Stage. Auch hier könnt
ihr noch einen kleinen Umweg zum Cache "Zollhäuschen -
GCZQ6V" in Richtung Norden machen.
06:
Malermeister Böckler
An dieser Stelle und der näheren Umgebung könnt ihr viel
Historisches erfahren. Ich möchte euch hier lediglich das Wohnhaus
von Eugen Böckler zeigen, das zu den ältesten Gebäuden in
Kaufbeuren zählt. Er hat es durch seine Sanierung vor dem Abbruch
gerettet und zu einem der schönsten Plätzchen in Kaufbeuren
gemacht.
07:
Abzweig zum Afraberg
Hier geht's ein paar Höhenmeter rauf auf dem Afraberg. Oben
angekommen habt ihr die Wegstrecke ungefähr zur Hälfte hinter euch
und könnt einkehren (falls offen :-) oder den Fünfknopfturm - das
Wahrzeichen Kaufbeurens - bewundern. Rollifahrer und Cacher mit
Höhenangst oder geländeuntauglichen Kinderwägen gehen von hier
direkt weiter zu Stage10.
08:
Hexenturm
Der
etwa im Jahr 1420 erbaute Wehrturm ist der kleinste der fünf von
neun übriggebliebenen Stadttürmen. Ursprünglich wurde der Turm wohl
Spießturm genannt. Nach 1802 wurde sein oberstes Stockwerk
abgetragen. Laut einer Sage "hatten die Hexen ehedem hier ihren
Versammlungsplatz, wo sie oft von Mitternacht bis gegen Morgen
tanzten und schmausten und allerlei Teufelswerk trieben. Dabei
ertönte von dem Turme oft schöne Musik, die man manchmal bis nach
Oberbeuren vernahm". Im vorigen Jahrhundert trafen sich hier die
verschiedensten Gruppen; danach war der Turm ein Atelier und später
ein Bierstüberl. Leider ist der Turm nicht zugänglich, aber von
hier oben gibt es einen herrlichen Blick auf Kaufbeuren und die an
den Turm angrenzende Stadtmauer.
09:
Zeppelinhalle
Erbaut von der ehemaligen Schiffsbrauerei in den Jahren
1916/17 als Lager für die Brauerei. 1982 wurde die Halle von der
Rosenbrauerei aufgekauft. Bisher fand in der Zeppelinhalle jährlich
eine Reihe von Veranstaltungen statt - von Rockkonzerten über
Kleintierschauen, CD- und Schallplattenbörsen bis zu Erotikmessen.
Leider ist damit seit Juni 2005 Schluss und die denkmalgeschützte
Halle wird wieder von der Brauerei als Lagerhalle genutzt. (Zum
nächsten WP geht ihr 50m weiter Richtung SO und dann die
Serpentinen runter). Unten angelangt empfehle ich noch einen
Blick auf die Sonnenuhr im Hof der Schlosserei Uhl.
10:
Hydrant
Diese
Dame in ihrer Umgebung ist einfach nur schön anzusehen und hat sich
für euch extra hübsch gemacht.
11:
Spielberger
Hof
Im Rahmen der Sanierung der Ludwigstraße
wurde dieser Hof neu gestaltet. In einem ehemaligen Pferdestall
wurde 1987 das Puppentheatermuseum eröffnet. Der Kern der Bestände
beruht auf 60 Jahren Sammeltätigkeit des Gründers des
Puppenspieltheaters Kaufbeuren, Alois A. K. Raab. Neben
Marionetten, Stab- und Schattenfiguren aus Europa und Asien werden
Plakate und Musikinstrumente gezeigt. Seit 1989 ist das Museum auch
Standort der puppenspielhistorischen Sammlung Dr. Purschke. Euer
Interesse möchte ich aber auf den 1987 eröffneten Andachtsraum
lenken. Dazu geht ihr durch die Türe rechts vom
Puppentheatermuseum. Im Voyer seht ihr zunächst 12 große Ölbilder
mit Themen aus dem Neuen Testament und der Apokalypse des Apostels
Johannes, gemalt von der Kaufbeurerin Christiane Brendel. Durch die
Glastüre kommt ihr in den Andachtsraum (nachts und sonntags
verschlossen).
12:
Stadtapotheke
Dieses alte Haus in der Prachtstraße Kaufbeurens hat mich
schon immer fasziniert. Klein aber fein und mit nobler und
aufwändiger Fassade. Werft auch einmal einen Blick durch die
Türscheibe auf die alten Apothekerschränke - oder geht einfach
hinein...
13:
Lustige
Musikanten
Nur selten kommt man am
Stadttheater auf dieser Seite zu Fuß vorbei. Die Regel ist die
schnelle Vorbeifahrt oder der Fußmarsch zur Altstadt auf der
anderen Seite des Gebäudes. Drum nehmt euch Zeit und betrachtet
einmal die nette Gauklertruppe am Stadttheater.
So, ihr habt es geschafft, sucht euch ein
ruhiges Plätzchen und berechnet das Final (Bänke oder Kneipen in
unmittelbarer Umgebung stehen zur Verfügung).
Den Cache (..dose) findet ihr hier: N
(C)(E-F)° (A)(L).(E)(D)(F) E (B)°
(D)(K-J).(M)(A+F)(D)
Edit: 03.03.2008
Da der Cache samt Alicek's Kiwi Geocoin gemuggelt wurde, ich aber
das momentane Final belassen möchte, geht's leider nur mit einem
Micro ohne Tradeware weiter :-((
Viel Spass beim Erkunden von Buron!!!!
Edit: 06.04.2008
Sodele, der Hausmeister scheint aus Baden-Württemberg zu kommen und
nimmt es sehr genau mit der Reinigung in und ums Final. Kurz und
knapp, das Döserl ist wieder weg und jetzt wird dasselbige verlegt.
Bis dahin gilt: Wer loggen will sende mir bitte die
Finalkoordinaten und die Uhrzeit der Kirchturmuhr beim Kemnather
Thor (Stage4).