Gotteshäuser:
Eine-Welt-Kirche
Dies ist eine Cacheserie, wie sie
auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen
wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt
werden, die entweder historisch oder architektonisch eine
Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher
Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie
teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die
einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der
Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und
mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn
möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas
über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu
verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt.
Gegebenenfalls ist er so zu platzieren, dass er über eine
Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten
auf das Gebäude selbst weisen.
Die
Eine-Welt-Kirche
Mit dem Bau der Eine-Welt-Kirche beteiligten sich sowohl die
Landeskirche Hannover wie auch die Markusgemeine Schneverdingen an
der EXPO 2000.
Formell ist die Eine-Welt-Kirche mit dem Eine-Welt-Altar ein
Untervorhaben des EXPO-Projektes „Welt-Forum-Wald“, das
die Bedeutung des Waldes in allen seinen Belangen (Klimafunktion,
Waldwirtschaft, Holznutzung, Jagd und soziale Funktionen) darstellt
und mit dem EXPO-Motto „Mensch – Natur –
Technik“ verbindet. Die großen Glasflächen der Kirche sollen
diese Offenheit und den Wunsch der Gemeinde nach Begegnung
unterstützen.
Der Baukörper lässt symbolhaft drei geometrische Formen erkennen.
Der Kreis als Symbol für die Gemeinschaft, den Weltkreis, die
Ewigkeit und Einigkeit Gottes. Das Quadrat als Symbol für die vier
Himmelsrichtungen, die vier Jahreszeiten, die vier klassischen
Elemente. Das Kreuz als Symbol für Christus durchdringt beide
vorgenannten Formen.
Der Eine-Erde-Altar
Der Altar hat die Form eines Flügeltriptychons und erinnert mit
geöffneten Flügeln an das Kreuz. Er besteht aus doppelwandigen,
glasperlgestrahlten Edelstahlprofilen mit satinierter Oberfläche
und Acrylglas. In dem dreiflügeligen Altar können bis zu 7.000
Erdproben in transparenten Behältern in Buchform ausgestellt
werden. Das Buch ist die Urform kultureller Aktivität und wird
weltweit als solches begriffen. Der Bezug wird durch die gewählte
Darstellungsform gewahrt. Erden aus der
eigenen Gemeinde sollen mit Erden aus allen Teilen der Welt vereint
den Altar füllen. Alle Besucher sind
herzlich dazu aufgerufen, Erde, die Ihnen etwas bedeutet, für den
Eine-Erde-Altar mitzubringen.
1998 kam der Dalai Lama zu einem Besuch nach Deutschland: Das
Tibetische Zentrum Hamburg richtete die Großveranstaltung "Buddhas
Weg zum Glück" im Camp Reinsehlen in der Lüneburger Heide aus, an
der insgesamt 11.000 Menschen teilnahmen. Der Dalai Lama
unterrichtete sieben Tage mehrere Stunden täglich den "Stufenweg
zur Erleuchtung" (Lamrim). Anlässlich dieses Besuches überreichte
er der Markusgemeinde ein Erdenbuch für den Eine-Erde-Altar in der
Eine-Welt-Kirche.
