Die Schweden Teil 2 - Reiter ohne Kopf
Das ist der Zweite von 2 Caches, die den tapferen GPS-Schnitzeljäger in die Zeit des 30jährigen Krieges verschlagen. Heute wird es gruselig. Die Runde ist ca 2,5 km lang. Der Weg braucht bis zum Finale nicht verlassen werden. Der Cache ist bei wenig Schnee (5-10 cm) noch zu finden.
Beste Parkposition ist hier:
N50°33.550 E012°27.337 - Parkposition
Irgendwo hier könnt ihr euer Auto so abstellen, das die Wege noch befahrbar bleiben. Fahrt nicht zur Station 1, der Waldweg ist gesperrt für Motorfahrzeuge.
Lauft nun zum
Wegpunkt 1: Wildenauer Rastplatz
N50°33.797 E012°27.735 - Sucht "A".
Kopf hoch, ihr findet es schon. Bei Regen seid ihr bei der Suche geschützt.
A=___
Wegpunkt 2: Kreuzung
N50°33.961 E012°28.157 - Wie weit ist es bis zur Schwedenfichte 0,"B" km?
B=___
Im 30jährigen Krieg wurden dort gefallene schwedische Reiter begraben, was Waffen-, Münz- und Knochenfunde belegen.
Dem Volksmund nach, soll dort der "Reiter ohne Kopf" sein Unwesen treiben.
Also Vorsicht! Vieleicht ist es ja auch ein Geocacher, der seinem Kumpel folgte, und von einem zurückschnellenden Ast geköpft wurde....
Aber Reiter??? Okay, hier trifft man ab und zu die Reiter vom Pferdehof, doch die hatten alle ihre Köpfe noch.
Ich wäre trotzdem vorsichtig...
Doch nun weiter zu Wegpunkt 3: Wildwechsel
N50°34.137 E012°28.388 – Auf dem Dreieck findet ihr hinten unten rechts CD.
C=___
D=___
Das Finale findet schließlich ihr bei:
N50° 33. [A+D] [C] [0] E012° 27. [C] [B-2] [D*2]
Als unschönes Anhengsel hier ein Auszug aus einem Artikel aus der Freien Presse von 17.04.2024.
|
"Schwedenfichte bei Obercrinitz stirbt: Haben Geocacher das Naturdenkmal auf dem Gewissen?"
hier heist es unter anderem z.B.:
... Bei den Sicherungsarbeiten am Naturdenkmal ist der Förster auf Hinweise gestoßen, was den Borkenkäferbefall der Schwedenfichte ausgelöst oder befördert haben könnte: „Beim Entfernen von Totholz wurde in der Baumkrone ein Zahlenschloss gefunden. Für mich ein Hinweis darauf, dass sich dort ein Geocaching-Versteck befunden hat“, sagt Holger Buchta. Denn die fast 30 Meter hohe Schwedenfichte mit ihren vielen waagerecht abstehenden Ästen ist ideal, um darin zu klettern und in der Baumkrone ein ausgefallenes Versteck für die GPS-Schnitzeljagd anzulegen. Der Verdacht des Försters: Beim Klettern sind Äste abgebrochen, der Baum wurde beschädigt. Über die so entstandenen Wunden am Stamm konnte der Borkenkäfer eindringen und den Baum schädigen. ....
.... Beweisen kann Holger Buchta seine Theorie nicht, in Geocaching-Portalen ist kein Versteck mit den Geodaten der Schwedenfichte verzeichnet. „Nicht mehr“, vermutet ein Szenekenner. Seine Erklärung: Die Daten wurden gelöscht, weil es zu gefährlich geworden ist, auf den morschen Baum zu klettern. ....
Da mein Cache seit 2007 dort liegt und bewusst NICHT AN ODER IN DER NÄHE der Schwedenfichte versteckt ist, kann ich mich nur maximal von dem Artikel distanzieren. Ich habe auch auf den bekannten Portalen nichts gefunden, auch nicht in Archiven. Wer hier anderweitige Hinweise hat oder auch was zu dem Zahlenschloss sagen kann sollte sich unbedingt bei mir melden.
Wir Geocacher sollten Vorbilder sein und die Natur achten und schützen!
Hier meine Rechercheergebnisse:
1. Ein Reviewer von Geocaching.com schrieb:
... Im Bereich der Schwedenfichte gab es nie einen anderen Cache auf geocaching.com. Es wurde 2019 mal ein Tradi eingereicht, der aber wegen Abstandsproblemen zu deinem Cach nicht veröffentlicht wurde. Dieser war aber auch nicht auf dem Baum, sondern im Wurzelbereich eines anderen Baums versteckt. ....
2. extremcaching.com
Hier wurden zwischen 2013 und 2015 von geocaching.com abgelehnte Caches gelistet, die gegen Regeln verstoßen. Ein freundlicher Kontakt zu den früheren Betreibern offenbarte, das es im großflächigen Umfeld keinen Cache gab.
3. opencaching, terracaching und co
Auf keinem der Portale gab es nach meiner Recherche jemals einen Cache in der Nähe.
Vieleicht sollte der Szenekenner hier mal mit mir Kontakt aufnehmen und entsprechende Beweise liefern oder anderen Falles seine Anschuldigungen richtigstellen. Es gibt schließlich auch andere Gründe für ein Schloss in einem Baum. Sei es ein romantisches Versteck im Rahmen einer Liebschaft oder Drogen etc, da ist wirklich vieles denkbar. Schließlich reden wir ja von einer Zeit wo es keine Smartphones gab und markante Wegpunkte gerne genutzt wurden um Dinge zu hinterlegen ...
|
**************************************
ACHTUNG ! Bitte unbedingt anrufen,
wenn der Cache weg ist! DANKE
0162 4410066
***************************************