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L586n in Benteler - 40 Jahre Protest Mystery Cache

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Erdwesen: Wie gewünscht archiviere ich den Cache.

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Hidden : 12/28/2007
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Multi mit Foto (nach damaligen Regeln aber ein Mystery), logischem Denken und einem Hauch von Abenteuer. Ideal mit dem Fahrrad (R45, Weser-Hellweg-Radweg) zu erreichen. DB-Haltestelle „Henkelmann“.

Die Landstraße 586n, eröffnet am 16.12.2002, ist mit Ihren 2,7 km Länge kein Ruhmesblatt für StraßenNRW. Von der ersten Idee dauerte es aufgrund vielfältiger Proteste 40 Jahre bis dieses Straßenstück fertig gestellt werden konnte. Bewegt wurden 127.000 m³ Boden, 2,7 ha Fläche wurde versiegelt. Zehn Brücken (1,7 Mio Euro von 5,2 Mio Euro Baukosten) und diverse Tunnel für z.B. Wild sind auf dieser Strecke, die vollständig auf einem Damm geführt wird, zu finden. Als Umweltausgleichsmaßnahme schuf man ein „Feuchtbiotop“, welches nun eingeengt zwischen Bundesstraße, Landstraße und Anliegerstraßen mit Brückenbauwerk und vollständig eingezäunt sein Dasein fristet. Rehe, Hasen und Amphibien können sich trotzdem nicht so recht an die neue Situation gewöhnen. Viele Fahrradfahrer müssen schieben. GoogleMaps bietet nur Bilder vor dem Straßenbau, der Straßenverlauf der L586n ist nicht richtig eingezeichnet.


Begebt Euch nun zu den Startkoordinaten. Bringt Euch dafür bitte nicht in Gefahr, sondern macht dass, was an dieser Stelle viele Münsterländer, machen. Genießt die Aussicht an dieser erhabenen Stelle. Richtung Westen seht Ihr den berühmten Dom zu Wadersloh, denn die alten Benteleraner fuhren mit Pferd und Wagen nicht etwa zur Kirche nach Wadersloh, sondern man besuchte eben den altehrwürdigen „Dom“. Etwa in Richtung Osten steht dann die Benteleraner Kirche, die sozusagen als „Gegenkirche“ zum Dom vor etwas über 100 Jahren während der Unabhängigkeit von Benteler gebaut wurde. Ihr befindet Euch im letzten Zipfel des Bistums Münster. Hier wohnen diejenigen Ostwestfalen-Lipper, die in erster Linie Münsterländer sind. Gen Süden kann man in weiter Ferne und bei klarem Wetter den Haarstrang erkennen. Mit ihm beginnt das Rheinische Schiefergebirge, an dieser Stelle besser bekannt als Sauerland. In Richtung Osten liegt das Gasthaus Henkelmann, nachdem auch die Bushaltestelle, die mit Ihrem Namen einzigartig in Deutschland ist und die deswegen direkt und ohne Ortsangabe in das DB-Reisesystem eingetippt werden kann, benannt wurde. Ein Henkelmann ist eigentlich ein Essensbehälter für z.B. Eintopf, an dem ein Tragegriff wie bei einem Eimer angebracht ist und in dem das zur Arbeit mitgenommene Essen sehr lange warm bleibt.


1.Station

Richtet Euren Blick nach Südwesten (ca. 220°) und macht zum Beweis, dass Ihr den Startpunkt aufgesucht habt, ein Foto (auch im Dunkeln!), auf dem die Station 2 auf keinen Fall zu sehen sein darf. Für die, die keine Kamera haben: Es darf natürlich auch gemalt werden :-) Ihr schaut auf ein typisches münsterländer Siedungsgebiet, nämlich eine Streu- oder Einzelhofsiedlung. Die Höfe im Münsterland sind traditionellerweise von Wiesen umgeben, es gibt ein kleines Waldstück, den so genannten „Busch“ und Ackerflächen schließen sich an. Die ursprüngliche Flurform ist die des „Kamp“. Ein Kamp ist ein typischerweise mit einer Wallhecke eingefriedetes Stück Nutzland. Leider sind in diesem Bereich seit Anfang der 70er Jahre zahlreiche Flurbereinigungsmaßnahmen durchgeführt worden, bei denen diese Wallhecken vernichtet wurden.


2. Station

Schaut dann nach Westen (ca. 280°). Dort seht Ihr zunächst einen geschlängelten Graben, dann ein „Metallungeheuer“, welches jedoch viel, viel älter ist, als die Straße und der Graben mit der Ihr hier Bekanntschaft macht. Begebt Euch die 264 Meter dorthin. Euer Fahrrad dürft Ihr dorthin mitnehmen, benutzt aber bitte in keinem Fall ein Auto! Zwar gibt es kein diesbezügliches Verbotsschild, jedoch ist dies keine öffentliche Straße, sondern ein Zuweg für Landmaschinen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit dort auch nicht stecken bleiben können. Ihr findet an der besagten Stelle einen Hinweis auf das Final. Der Hinweis ist deutlich als solcher erkennbar, muss jedoch entschlüsselt werden (schlichtes logisches Denken, keine Hilfsmittel außer dem GPS-Gerät notwendig). Der Hinweis muss genau an der Stelle, wo Ihr ihn gefunden habt, verbleiben. Befingert Ihn nicht mehr als nötig...


3. Station / Final

Die Schwierigkeit zum Erreichen des Finals ist von Jahreszeit zu Jahreszeit sehr unterschiedlich. Besonders im Frühjahr und Sommer darf auf keinen Fall Getreide zertrampelt werden. Begebt Euch also, wenn notwendig, auf alle Viere und „los geht´s“ mit der lustigen Dschungelpartie für Groß und Klein. Sind die Felder abgeerntet, ist es möglich, das Final erhobenen Hauptes zu erreichen. Ausrutscher sind bei Schmuddelwetter jedoch zu Befürchten, so dass Ihr vielleicht besser keine Sonntagskleidung tragen solltet ;-) Am Final angekommen befindet Ihr Euch am Ende einer Kampumfriedung, der sich ursprünglich bis zum nächsten Gehöft in Südrichtung erstreckte und den man darum den „Langen Kamp“ nannte. Der kärgliche Rest wird auch heute noch immer so bezeichnet.

Ihr braucht nicht zu klettern, um das Micro-Döschen zu finden. Nach dem Loggen bitte die Micro-Dose besonders im Winter windsicher wieder an die entsprechende Stelle stopfen. Am Final angekommen ist leicht zu erkennen, warum das wichtig ist, denn auch hier gibt es von Zeit zu Zeit neugierige Muggel. - Good Hunting!

Additional Hints (Decrypt)

1 = avrznyf Y586a 2 = FJ va Tevssuöur 3 = xrva Xyrggrea!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)