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Gotteshäuser - St. Ulrich in Sindorf Traditional Cache

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cookiepiece: Ist leider wirklich weg. Da ich nicht mehr in Sindorf wohne, kommt auch kein neuer...

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Hidden : 1/4/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Katholische Kirche St. Ulrich in Sindorf:

Die spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert besteht aus einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen sowie einem Chor im Osten und einem vorgelagerten Westturm.

Das 1484 feierlich geweihte Gebäude ist heute noch erhalten, wird jedoch nur noch zu kleineren Anlässen wie Hochzeiten benutzt. Das Langhaus des vermutlich romanischen Vorgängerbaus der heutigen Kirche stürzte im 1484 ein. Der Anfang des 15. Jahrhunderts errichtete Turm blieb erhalten. Die neue, wohl 1490 geweihte Kirche wurde teilweise auf den Grundrissen der alten Kirche errichtet. Die Architektur der dreischiffigen Hallenkirche mit drei Jochen ist insofern ungewöhnlich, als die Breite der Kirche ihre Länge übertrifft. Die hohen Maßwerkfenster, die die Halle beleuchten, sind erneuert. An die Halle schließt sich westlich der gedrungene Turm an, dessen Südseite in das Kirchenschiff führt. Eine eingezogene, achtseitige Haube krönt den massiven Westtum, der aus der Achse des Mittelschiffs nach Norden verschoben ist. Die beiden Seitenschiffe werden in voller Länge von einem Walmdach überspannt, das in das Hautdach leitet. Das Dach über dem Chor trägt einen kleinen Dachreiter. Der rechteckig an das Mittelschiff angebaute Chor wird durch ein Chorpolygonal geschlossen.

Die Wappendarstellungen des seinerzeitigen Erzbischofs von Köln, Hermanns von Hessen, sowie der Scheiffart von Merode als der Herren von Hemmersbach, die in den Gewölbekonsolen des Chores zu sehen sind, lassen auf Stiftungen für den Bau schließen.

1805 wurde die Kirche durch ein Feuer schwer verwüstet. Unter anderem wurden die Glocken, von denen eine nach der Überlieferung von Peter Zehnpfennig aus dem Jahr 1454 stammen soll, ein Raub der Flammen. Ob der Versuch, als Ersatz die Glocken aus St. Cyriakus zu bekommen, das 1807 als Pfarre aufgelöst wurde, erfolgreich endete, ist eher zweifelhaft. 1850 konnten mit Hilfe zahlreicher Stifterinnen und Stifter drei neue Glocken angeschafft werden. Für die große, 1000 kg schwere Elisabeth-Glocke im Schlagton e, deren Inschrift neben den Stiftern auch an die im Feuer zerstörten alten Glocken erinnert, hatte erneut Gräfin Elisabeth Berghe von Trips gespendet, außerdem Bürgermeister Hermann Josef Dünnwald. Die Inschrift auf der Glocke Anna, 700 kg schwer und im Schlagton fis, nennt fünf Paten, die 450 kg schwere Glocke Maria, Schlagton gis, hatte 3 Paten. Die Glocken wurden 1942 zum Einschmelzen nach Hamburg gebracht, konnten aber 1946 unversehrt nach Sindorf zurückkehren. Nach Fertigstellung der neuen Kirche wurden die alten Glocken aus St. Ulrich in den Turm der neuen Pfarrkirche gebracht.

1866 richtete ein Blitzschlag große Schäden am Turm von St. Ulrich an. Ende des 19. Jahrhunderts angestrebte Planungen zur Erweiterung der Kirche wurden wohl wegen des unter Denkmalschutz stehenden Chores nicht realisiert.

Im Zweiten Weltkrieg entstand an der Kirche durch Artillerietreffer schwerer Schaden, der nach dem Krieg mit freiwilligen Arbeitskräften behoben wurde. Bei Restaurierungsarbeiten konnten an den Innenseiten der Chorfenster Wandbilder mit Heiligendarstellungen und Schriftbändern freigelegt werden, die offensichtlich aus der Bauzeit der Kirche Ende des 15. Jahrhunderts stammen. Auch das achtseitige Taufbecken aus Rotsandstein, 111 cm hoch mit einem Durchmesser von 87 cm, wurde vermutlich für den spätgotischen Neubau angefertigt

Seit 1956 ist St. Ulrich die Nebenkirche der neu erbauten Kirche, die nach einem Gelöbnis von Pfarrer Stratmann aus dem Jahr 1943 St. Maria Königin geweiht wurde.

Quelle: http://www.kirchenmusik-sindorf.de/kirchen/sanktulrich/index.html


Gotteshäuser-Serie:

Dies ist eine neue Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenenfalls ist er so zu platzieren, dass er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.


Bitte den Stift zum loggen nicht vergessen und viel Spass bei diesem Cache!

Additional Hints (Decrypt)

Cyöcc

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)