Der Schmugglerpfad:
Landgraf Karl (1677 -1730) erließ, um dem um sich greifenden
Luxus zu steuern, 1707 die nachstehend wiedergegebene Verordnung:
„Festung Cassel, den 24. Oktober 1707. Zu Unserem Mißfallen haben
Wir zeither wahrgenommen, daß der Luxum in Unsern Landen, und bei
denen darin befindlichen Einwohnern, täglich erwachse, dahero Wir,
umb solchem einiger Masen zu begegnen, veranlassende Waaren und
consumpribilia, mit deren Gebrauche es vornehmlich zum Mißbrauch zu
kommen scheinen will, einigen wiewohl erleidligen Licent zu setzen,
und zwar sollen bezahlt werden von jedem Thaler, wofür selbige
verkauft werden: von Thée, Caffé, Schnupftabak und fein Indianisch
Porcelin Guth, - 5 Alb. 4 Hell –„
Aus diesem Grund entwickelte sich Spiekershausen zu einem
bedeutenden Schmuggelnest. Die hessisch-hannöversche Grenze zog
sich vom Sanderhauser Berg aus dem sog. „Grenzsteinnest“ (GC145BE)
heraus durch eine enge Schlucht hinab zur Fulda zum „Zulehnerschen
Steinbruch“ bis zum „Wannensteiner Wehr“. Noch heute führt der
„Schmugglerpfad“ durch die steilen Ausläufer des Kaufunger Waldes,
der früher hier mit seinem schier undurchdringlichen Dickicht
Schutz vor Entdeckung bot. Ein bronzenes Schmuggelmännchen mit
einem dicken Sack auf dem Rücken erinnert an die abenteuerlichen
nächtlichen Schleichgänge derer, die auf die kleinen Kaffeebohnen
und andere Luxusgüter nicht verzichten wollten, oder die sich von
dem Verkauf derselben im Hessischen ein bescheidenes Zubrot
erhofften.
(http://www.spiekershausen.de/Spiekershausen/Historisch/Schmuggelnest/schmuggelnest.html)
Zum Cache:
Beachtet auch das Bild unten!
Um auf Schmugglers Pfaden zu lustwandeln, solltet ihr euer
Cachemobil bei folgenden Koordinaten parken: N.51.19.642, E.
009.34.250.
Folgt nun dem Schmugglerpfad (Hinweise dazu auf der Infotafel am
Parkplatz) bis zu den oben genannten Koordinaten und ihr werdet den
Schmugglercache leicht finden.
Wenn ihr unterwegs das kleine Schmuggelmännchen trefft, wisst
ihr, dass ihr richtig seid.
Achtung: Am Wochenende ist der Schmugglerpfad eher ein
Mugglerpfad!!!
Festes Schuhwerk wird empfohlen!!!