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Prof. Dr. Dr. med. Schlitzer Traditional Cache

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A cache by Ben Message this owner
Hidden : 1/5/2008
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Aus dem Wasser des Nordkanals wurde Freitag Morgen um 8 Uhr die verstümmelte Leiche eines Mannes geborgen. Sie war im Stadtgarten unterhalb der alten Post gefunden worden. Nach Angaben der Polizei war der 32-Jährige, dessen Identität der Polizei bekannt ist, am Vorabend gegen 22 Uhr zuletzt lebend gesehen worden. Hinweise auf ein Fremdverschulden an dem Tod des Mannes schloss die Polizei nach ersten Ermittlungen aus. Die aufgeschlitzte Leiche wurde zur Gerichtsmedizin gebracht, wo sie obduziert wurde. Aufgrund der Verletzungen wird vermutet, dass es sich um ein weiteres Opfer der gefürchteten Chirurgenfische handelt.





Die Chirurgenfische bilden eine Familie in der Unterordnung der Doktorfischartigen, die zwei Unterfamilien, sechs Gattungen und 80 Arten umfasst. Die Bezeichnung ist von den „Skalpellen“ oder hornartigen Klingen abgeleitet, die diese Fische vor der Schwanzwurzel tragen und die sie als Waffe einsetzen können.

Verbreitung

Chirurgenfische sind vom Aussterben bedroht. Die letzten Exemplare dieser Art wurden im Berliner Urstromtal entdeckt. Die Fische leben ausschließlich in Kanälen und bevorzugen schattige Plätze. Fünf Arten leben im Spandauer Schifffahrtskanal, die restlichen, insbesondere der Weisskittlige Schlitzerfisch, im Nordkanal.

Aussehen

Typisch für Chirurgenfische sind die hochrückigen und sehr schmalen Körper. Chirurgenfische haben ein bis zwanzig scharfe „Skalpelle“ oder Dornfortsätze an der Schwanzwurzel. Die „Skalpelle“ sind aus der Umwandlung einer Schuppe entstanden und haben rasiermesserscharfe Schnittflächen.

Verhalten

Die Skalpelle werden zum Angriff gegen Fressfeinde und Schwarzangler, aber auch bei innerartlichen Auseinandersetzungen eingesetzt. Es angenommen, dass Chirurgenfische mit dem Skalpell die Bäuche der Angler aufschlitzen, um deren Eingeweide zu fressen. Bei Verletzungen durch diese Skalpelle kommt es zu Vergiftungserscheinungen. Bei einigen Doktorfischarten wurde beobachtet, dass sie sich streng territorial verhalten, wenn das Gebiet unterhalb einer bestimmten Individuendichte bleibt. Nimmt die Häufigkeit der Art dagegen zu, bilden sie Fressschwärme aus. Am häufigsten sind Doktorfische jedoch als Einzeltier oder als Paar zu beobachten und verhalten sich überwiegend territorial. Bei einigen Einzelgängern wurde starke Agressivität gegen Eindringlinge in ihr Territorium beobachtet.

Ernährung

Doktorfische sind Nahrungsspezialisten, sie ernähren sich fast ausschliesslich von Anglern und Käschern. Einige Arten fressen ihren Kot, um so die halb verdauten Nahrungsreste besser verwerten zu können (Koprophagie). Viele Arten der überwiegend von Anglern lebenden Doktorfische nehmen außerdem Klärschlamm auf, um die Kleidung ihrer menschlichen Nahrung besser verarbeiten zu können.

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