Skip to content

Thaynger Sturm Multi-Cache

Hidden : 1/5/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Man sieht es dem Platz nicht an und nichts erinnert daran, dass hier am 25. Juli 1499 das letzte Gefecht im Schwabenkrieg stattfand und geschichtlich als „Thaynger Sturm“ Dokumentiert wurde.

Da die Schwaben schon in Dornach am 22.Juli 1499 vernichtend geschlagen wurden, so dass sie mehr oder weniger kampfunfähig waren wurde nur noch Thayngen angegriffen und Schaffhausen verschont. Nur noch eine kleine Minderheit aus Thayngen war bemüht ihr Dorf mit allen Mitteln zu verteidigen. Trotz aller Unsinnigkeit, des Thaynger Sturm’s brachte er einen später berühmten Mann in den Hegau: 19 Jahre alt war er damals, der Ritter Götz von Berlichingen, von dem ein so berühmtes Schimpfwort/Redewendung »Götzzitat« überliefert ist. Doch damals wäre Götz beinahe umgekommen. Ihm wurde sein Pferd, auf dem er sass, gewissermassen unterm Arsch erschossen. Auszug aus „Geschichte von Thayngen“ von Johannes Winzeler erschienen 1963: ..... «der Anschlag für Schaffhausen», so nennt er den Angriff auf Thayngen und bestätigt also, daß der Zug eigentlich Schaffhausen galt und nicht etwa Thayngen allein. «Kurz nachher machten die Wirttembergischen und Markgräfischen Haupt leut auch einen Anschlag für Schaffhausen mit ihrem reisigen und Fußvolk. Also daß wir bey der Nacht für ein Flecken kamen, der hieß Taingen, ligt nit weit von Schaffhausen. Nun waren etliche Schweitzer in demselbigen Kirchturm. Die wereten sich und wollten sieh nit gefangen geben, sondern sagten, sie wollten sterben als wie fromme Aidgenossen. Herr Melchior Sützel selig, der hielt zwischen Schaffhausen und Taingen; da trieben ihn die Schweitzer von der Warth ab und wurff ihn ein Schweitzer mit einem Stein in das Angesicht. Und wereten sich die in der Kirchen dermaßen, daß sie viel vom Adel und Unadel zu Roß und zu Fuß erwurffen und erschossen. Und nachdem mir mein Gaul, darauf ich auf den Markgrafen wartete, gefallen war, lief ich als ein böser Bub zu Fuß mit den Knechten hinein in die Kirchen, erwischt ein alts Scheffelein (Spieß) und hett meinen Degen auff den Sattel gebunden und die Hosen abge schnitten. Da wurd Meister Jakob, ein Büchsenmeister, der mir hart an der Seiten stund, geschossen und ging der Schuß mitten durch ihn hinaus und draff einen knecht, der hatt ein bloßes Kleid an, der blieb todt, aber der Büchsen- meister lebendig. Zuletzt bracht Herr Dieboldt Spät und andere Pulfer und thetten es unden zum Turm hinein in die Kirchen und stießens an, da müßten die, so drinnen waren, verbrinnen. Aber ein Schweitzer fiel oben herauß und hett ein jungen Buben auff dem Arm und wie er herabfiel, da lief der Bub von ihm und schadet ihm nicht, aber der Schweitzer bleib todt. Und nahm das Büblein ein Mark- grafischer Reutter. Ich weiß nit, wo er mit hin ist kommen; ich hab es auch seithero litt gesehen. Und hetten sich ettlich Knecht in der Kirchen versaumpt, da man das Pulver anzündt. Kann gedenken, sie haben etwan wollen mausen und hat sie das Pulver auch ereilt. Die mußten sich auch jammerlich in dem Feuer leiden, nitt weiß ich, ob sie todt oder lebendig sein blieben, denn sie lieffen nit heraus. Und als wir wieder von der Kirchen hinwegkamen, hielt unser Hauff in der Schlachtordnung zu Roß und zu Fuß und meinten, die Schweitzer würden zu uns hinaus fallen, aber niemals kam, da zogen wir wieder ab.»

Additional Hints (Decrypt)

Dhrefhzzr iba N vfg 8 Qhepu qvrfr trfpuybffrar Csbegr (Güe) xbzzfg qh abezny avpug vaf Vaarer qre Xvepur; fpunh yvaxf hagra...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)