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Der Würzburg Riese Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier offensichtlich keine Wartung durch den Owner durchgeführt wird, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.gc-reviewer.de/guidelines/#maint

Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

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Hidden : 1/15/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Cache für Eilige.

Euren Wagen könnt ihr bei N 51° 41,744', E 007° 07,514' abstellen. Folgt dem Weg bis N 51° 41,730', E 007° 07,974'. Jetzt steht ihr vor einem sechseckigen und pyramidenförmigen Betonklotz, dem "Fuß" des Würzburg Riesen. Mehr ist von dem Riesen nicht erhalten. Dabei handelt es sich um ein Funkmessgerät (der Begriff „RADAR“ war noch unbekannt), das zu der Flakstellung gehörte, die sich einst hier bis zum Ende des letzten Krieges befand. Neben dem Betonklotz sind noch ein Unterstand erhalten und es sind die ehemaligen Stellungen der vier Kanonen als überwucherte Inseln im Feld (Blickrichtung SW) zu erkennen. Das Funkmessgerät erzeugte einen gebündelten Funkstrahl, der manuell wie ein Lichtscheinwerfer auf einen anfliegenden Bomberschwarm ausgerichtet, von diesem ein Funkecho empfing. Aus der Echolaufzeit und dem Seiten- und Höhenwinkel der Antenne errechnete man die Zieldaten, richtete danach die Kanonen aus und stellte die Explosionsverzögerung der Granaten ein. Das Funkmessgerät lieferte also Messdaten und kein Panoramabild. Es hatte eine Reichweite von bis zu 80 km. Der Würzburg Riese bestand aus einer 7,5 m großen Parabolantenne, die an einer Bedienkabine zwischen 0 und 90° schwenkbar befestigt war. In der Kabine befanden sich die Funkgerätschaften, die durch sechs Soldaten bedient wurden. Antenne und Kabine wogen zusammen 11 Tonnen und waren 360° drehbar auf dem Betonklotz verlagert. Der Würzburg Riese wurde auf der funktechnischen Basis des kleineren Vorgängermodells "Würzburg" entwickelt und erhielt so seinen Beinamen. Googelt unter dem Stichwort "Würzburg Riese" und ihr findet weitere Infos dazu und Bilder. Zum damaligen Zeitpunkt war dies Spitzentechnologie. Deshalb wurden die Funkmessgeräte i.d.R. bei der Aufgabe der Stellung durch die eigenen Soldaten gesprengt. Nach dem Krieg wurden einzelne Geräte einem friedlichen Zweck zugeführt. Sie dienten dann der sich entwickelnden Radioastronomie. Der Micro ist im Betonklotz versteckt.

Additional Hints (No hints available.)