Skip to content

Wolfis Knochen Multi-Cache

This cache has been archived.

Obelodalix: leider erfolgte hier keine Reaktion seitens des Owners. Da hier seit längerer Zeit kein Cache findbar ist und der Owner nicht reagiert bleibt mir keine andere Möglichkeit als dieses Listing zu archivieren.

More
Hidden : 1/26/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Kleiner Waldrundweg mit einigen Rätseln um einen sehenswerten Ort. Am besten bei gutem Wetter. Taschenlampe, Taschenrechner, festes Schuhwerk, Freude an Puzzeln und Rätseln, ca. 2 Std.---------------------------------------------------------------------------------------

Zu keiner Zeit konnte man die Geschäftsbeziehung zwischen Herrn G. und Herrn T. als wirklich entspannt bezeichnen. Beiden lag einiges daran, nichts Geringes als die komplette Weltherrschaft zu erlangen. Dabei gingen sie allerdings mit vollkommen unterschiedlichen Strategien zu Wege.
Herr G. entpuppte sich in seiner frühen Schaffensphase als genialer Erfinder. Er schaffte es angeblich, innerhalb einer Woche Arbeit so viele Erfindungen und Schöpfung zu platzieren, dass er sich mit den damit erzielten Patenten überraschender Weise zu Ruhe setzen konnte.

Ganz anders sein Gegenspieler: der Herr T. Er war eher derjenige, der sowohl im Dunkeln agierte und seine intriganten Fäden zog, als sich auch immer wieder in unterschiedlichen Rollen auf der Weltbühne zu präsentieren suchte und hier das direkte Rampenlicht der Geschichte suchte. Er war stets agil und dabei bemüht, die liebsten Spielzeuge und den ganzen Stolz von Herrn G. zu vernichten.

Sie werden heute Zeuge einer Geschichte, die sich in einer lauen Juninacht an einem Freitag im Jahre 1352 ereignete. Herr T. war seinem Ziel so nah gewesen, wie noch nie. Er hatte schon immer ein Fabel für biologische Kriegsführung und so war es ihm gelungen, in jahrelanger Forschungsarbeit eine kleine aber feine Infektionskrankheit zu kreieren, die in den letzen fünf Jahren immerhin etwa 25 Mio. Menschen den „schwarzen Tod“ gebracht hatte. Als sein Assistent stand ihm dabei sein verarmter UrGroßNeffe Graf D. aus Rumänien zur Seite. Der T. hatte sich für seine Forschungsarbeiten eine alte verlassene Burg in den tiefsten Eifelwäldern zugelegt und in der Ruhe und Abgeschiedenheit wäre im beinahe der finale Durchbruch im Kampf gegen die Welt(herrschaft) des Herrn G. gelungen.

An diesem Juniabend aber war das Ende sowohl der Beulen- als auch der Lungenpest absehbar. Die Menschheit hatte mal wieder mit vielen Gebeten und manchem Abglauben überlebt.
Daraufhin gaben sich, sichtlich enttäuscht nach der vielen Arbeit, Herr T. und der Graf an diesem Abend so richtig die Kante. William Wolfi W., des T.s Haus- und Hofhund, war damit nicht einverstanden. Schon seit langem hatte der T. ihm für seine immer treuen Dienste für diesen Abend einen leckeren Grillabend versprochen, woraus jetzt aber ob der sichtlich betrunkenen Herrn nichts mehr werden konnte.

Wolfi W. lief ein letztes mal durch seinen geliebten Eifelwald und beschloss, heute endgültig Schluss zu machen mit der unglücklichen Beziehung und ohne formelle Kündigung Burg, Hof, Wald und Land zu verlassen, um sein Glück woanders zu versuchen.
Noch einmal trottete er mit dicken Wolfstränen in seinen treuen Augen alle seine Lieblingsstationen ab und hinterließ kleine sentimentale Andenken für die Nachwelt. Dabei kam er auch an einem Köhlerlager vorbei. Normalerweise hätten er die 12 Köhler sofort zerrissen, weil das Betreten des Waldes für jedermann bei Todesstrafe verboten war. Aber heute war ihm nicht danach. Fast hätte er sich zu den Waldarbeitern ans Lagerfeuer gesellt, denn diese feierten ausgelassen einen gelungenen Holzkohlemailer mit Gesang und gegrilltem Wildschwein.

Aber Wolfi kehrte seinem bisherigen Leben ja den Rücken zu, fühlte sich nicht mehr im Dienste des schwarzen Meisters, versteckte noch schnell seinen Lieblingsknochen im Final und machte sich im Vollmond leise heulend von dannen.

Kurze Zeit später erwarte Herr T., jäh geweckt vom nahen Lärm der Köhler, mit einem furchtbaren Brummschädel. Er brüllte vor Zorn und Schmerz nach seinem Hund. Dieser sollte für Ruhe sorgen. Doch der Lärm hielt an, der sonst so ergebene Hund erschien nicht. Herr T. flippte nun total aus, warf den Grafen D. von der Bank und hielt sich heulend vor Wut und Kopfschmerz den Schädel. Der Graf erkannte selbst durch seinen benebelten Blick, dass es besser sei, das Gemäuer eiligst zu verlassen und suchte ebenfalls das Weite.

Herr T. stürzte daraufhin aus der Burg, riss einen Brunnen aus der Verankerung und schleuderte diesen in den Wald, in der Hoffnung damit Ruhe zu bekommen. Die Trümmerteile schlugen zwar allerlei Trichter und zerfetzten ganze Bäume, aber die Wurfrichtung stimmte nicht. Die 12 nichts ahnenden Köhler stimmten ein weiteres, noch lauteres Trinklied an...
Der T. wusste sich nicht mehr zu helfen und zerrte einen gewaltigen Steinbrocken aus der Burgmauer direkt neben der Haustür. Mit aller Kraft stemmte er den riesigen Brocken hoch und donnerte ihn genau auf das Feuer der Köhler zu. Mit dem Aufschlag des Felsens erstarb der Lärm, das Feuer und die Köhler. Kurz horchte Herr T. erfreut und etwas überrascht über den guten Treffer (bei dem Alkoholspiegel) in die eintretende Stille, dann jedoch schreckte er von einem neuen Lärm um und sah fassungslos seine Burg hinter sich zusammenbrechen. Er hatte wohl einen statisch nicht ganz unwichtigen Stein aus seiner Wand entfernt.

In dieser Nacht verlies Herr T. als dritter endgültig den Eifelwald, mit dem festen Willen an anderer Stelle den ewigen Kampf gegen seinen Konkurrenten Herrn G. wieder aufzunehmen.
Keiner der drei ward je wieder bei uns gesehen, kein Eifler ist wohl richtig traurig darüber.

Ihr aber könnt auch heute noch immer auf den Spuren von William Wolfi W. den traurigen Ereignissen folgen und euch selber ein Bild der einzig wahren Geschichte um den "Felsen des Herrn T." machen. Und nun mit Spürsinn los, um Wolfi Ws Rätsel auf dem Weg zu seinem Lieblingsknochen zu lösen.
Viel Glück und Mut bei unserem ersten eigenen Cache.

Team YogMar am 25.01.2008

Additional Hints ()

Uhaqruüggr: hagre Fgrva Svany: hagre Jhemry

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

Advertising with Us