
Geographische Lage
Die Gemeinde liegt im südlichen Teil des Landkreises an der
Ems. Sie
liegt an der Grenze zum westfälischen
Teil von Nordrhein-Westfalen.
Nachbargemeinden
Im Norden grenzt die Gemeinde an die Gemeinde
Emsbüren,
im Osten an die Samtgemeinde
Spelle, im Süden an die Stadt Rheine und die
Gemeinden Neuenkirchen
und
Wettringen im Kreis
Steinfurt in Nordrhein-Westfalen und im Westen an die
Samtgemeinde Schüttorf in der
Grafschaft
Bentheim.
Gemeindegliederung
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- Holsten-Bexten
- Hummeldorf
- Salzbergen
- Steide
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Geschichte und Namensherleitung der
Ortsteile
Holsten. Das Bestimmungswort hol steht für Holz,
vgl. niederdt. holt; das Grundwort sete bedeutet
fester Wohnsitz, Siedlung. Zusammen: Sitz im Gehölz. Sete
kommt vor 1000 nicht vor und tritt nur im südlichen Teil des
Emslandes auf. Das lässt nach Hermann Abels auf einen jüngeren Ort
mit rein sächsischem Ursprung schließen, da die Sachsen erst zu
diesem Zeitpunkt im Emsland voll sesshaft geworden sein sollen.
Bexten, ehemals Feilbexten (alt: Falbeki =
fahler, gelber Bach) wird als Teil des Venkigaus bereits
um 890 im Werdener Urbar erwähnt.
Athalgrim in Falbeki zahlte an das Kloster Werden 18 Scheffel
Korn, den Heerschilling und 16 Denare.
Hummeldorf (alt: Humilathorpe). Das
Bestimmungswort humil bedeutet mager, dürr; das Grundwort
thorpe, torpe steht für Dorf. Zusammen: Dorf mit magerem
Boden. Hummeldorf wird ebenfalls 890 im Werdener Heberegister als
Teil des Venkigaus erwähnt. Der Ort grenzt an Bentlage. Auf dem Hof
Barwick wurde früher das Salzberger Holzgericht, das dem Bischof
von Münster gehörte, durch den Amtmann von Rheine gehalten.
Steide, um 1300 erwähnt. Die Herkunft des Namens ist
unsicher.
Stovern. Altes Rittergut. um 1230 wird ein Arnold v.
Stovern genannt. Etwa seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der
Familie v. Twickel.