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Kipp

A cache by fanti Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 01/28/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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How Geocaching Works

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Geocache Description:


Kipp

For English Version please scroll down...down...down

BITTE BEACHTEN! Gleich neben dem Cacheversteck befindet sich ein umgestülpter Blumentopf der mit Steinen beschwert ist (siehe auch Foto). Dabei handelt es sich um ein Hummelnest und nicht um das Cacheversteck! Bitte in Ruhe lassen!

Einfacher Multi im nördlichen Teil des "Waldviertler Wohlviertel" an einem wunderschönen Bergwerksee nur wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt gelegen. Gehstrecke vom Parkplatz bis zum Cache ca. 500 Meter. Dauer: zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Die angegebenen Koordinaten sind nicht die Cachelocation sondern die Parkmöglichkeit!

Der Weg zum Cache ist mit einem Schranken versperrt, an dem man aber leicht vorbei kommt. (mit Kinderwagen ev. drüber oder drunter durch). Der Schranken enthält einen Hinweis, zuerst das Freizeitzentrum des Sees aufzusuchen um Eintritt zu bezahlen. Das ist nur notwendig, wenn ihr das Seeufer als Liegewiese und zum Badengehen benutzen wollt. Die Benutzung des Weges ist natürlich gratis.

Wie der Cache zu seinem Namen kommt, lässt sich so erklären:

1909 stieß man auf dem Areal nördlich von Langau beim Anlegen einer Sandgrube für die Errichtung des Bahnhofsgebäudes der Lokalbahn Retz - Drosendorf auf Braunkohle. Der Postmeister, ein Gastwirt und ein Lehrer meldeten das Schürfrecht an. 1911 wurde die Langauer Bergbaugesellschaft gegründet. Leider waren die ersten Grabungsversuche 1912 nicht von Erfolg gekrönt. Der erste Schacht stürzte ein, der zweite füllte sich mit Wasser. Das Kapital war aufgebraucht, die Gesellschaft musste den Betrieb einstellen.

Erst im Herbst 1919 wurden die Arbeiten von der Gemeinde Wien wieder aufgenommen. Die Wiener Stadtwerke hatten das Langauer Kohlebecken übernommen. Bis 1922 wurden zwar weitere Probebohrungen durchgeführt, doch zum Abbau kam es auch diesmal nicht.

Weitere Bohrungen 1935/1936 befanden die Kohlevorräte für abbauwürdig, jedoch musste aufgrund neuerlicher Wassereinbrüche auch diesmal die Einrichtung eines Tagbaus abgebrochen werden. Nach dem zweiten Weltkrieg und dem strengen Winter 1946/1947 beschloss die Regierung die Kohleproduktion - finanziert durch den Marshallplan - zu fördern.

Nach einigen Besitzwechseln der Schürfrechte und weiteren Probebohrungen wurde im Juni 1948 mit dem Abbau der Braunkohle im Tagbau begonnen. Bis zum Jahresende wurden 145.200 m³ Abraum entfernt, um den Kohleflöz freizulegen.

Der "Abraum" wurde mit Eimerketten- und Löffelbaggern entfernt und mit Lastzügen zur etwa einen Kilometer entfernten Hochkippe transportiert. Daher kommt der Name "Kipp", und wenn ein Langauer heute an den See fährt um zu baden dann fährt er "auf d'Kipp". :-)

Mit Beginn der 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts begann der Heizwert der abgebauten Kohle im nördlichen Abbaugebiet immer mehr zu sinken. Der vom Kraftwerk Simmering in Wien, dem Hauptabnehmer der Langauer Braunkohle, geforderte Heizwert konnte nicht mehr erreicht werden. Außerdem wurden zu dieser Zeit Erdöl und Erdgas ernsthafte Alternativen und die großen Wasserkraftwerke machten die Energieproduzenten unabhängiger von kohlegeheizten, kalorischen Kraftwerken.

Am 31.Juli 1963 wurde der Betrieb in Langau eingestellt.

1981 wurden Bohrungen und geophysikalische Untersuchungen durchgeführt. Für einen wirtschaftlichen Abbau waren die aufgefundenen Vorräte jedoch zu gering.

Ein Teil des Tagbaues wurde nicht wieder aufgeschüttet und so füllte sich die Grube mit Wasser, der so entstandene „Bergwerkssee“ dient jetzt als Freizeitzentrum. Seit 1989 gibt es dort ein Buffet, eine Liegewiese und einen Beachvolleyballplatz. Der See lädt zum Surfen, Segeln und seit 1999 auch zum Wasserschifahren ein. Es werden Meisterschaftsläufe ausgetragen und seit einigen Jahren ist der See Teil eines Triathlon. Der Verein Eurosola betreibt ein Jugendsommerlager mit Matratzenlager, Pferdestall und Lagerfeuerromantik. Weiters gibt es einen Campingplatz und ein wenig abseits einen Schießplatz.

Wer noch mehr über den Braunkohleabbau erfahren möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlentagebau_Langau-Riegersburg

ANFAHRTSMÖGLICHKEITEN:

Aus Horn kommend über die B4 "Horner Bundesstraße" und die B30 "Thayatal Bundesstraße" über Pernegg und Geras nach Langau.

Aus Hollabrunn kommend über die B303 "Weinviertler Bundesstraße", die B2 "Waldviertler Bundesstraße", die L49, L50 und die L41 über Schöngrabern, Röschitz, Pulkau und Weitersfeld nach Langau.

Aus Retz kommend über die B30 "Thayatal Bundesstraße" über Niederfladnitz und Riegersburg nach Langau.

Aus Drosendorf kommend über die L41 nach Langau.
 

Nächstgelegene Grenzübergänge zu Tschechien:

Langau – Safov
Oberthürnau - Vratenjin
Mitterretzbach - Hnanice

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ort seit Einstellung der Bahnstrecke Retz - Drosendorf leider etwas umständlich zu erreichen. Von Wien Nord oder Wien Floridsdorf mit der Bahn bis Bahnhof Retz und von dort mit dem "ÖBB Postbus 1255 - Drosendorf Hauptplatz" bis Langau. Dauer ca. 2 Stunden. Von der Haltestelle bis zum Cache sind es dann noch ca. 3 km.

DER CACHE:

Vor kurzem wurde am Rande des Sees das "Bienenlandl" ein Themenerlebnisweg eröffnet der den Zweck hat seinen Besuchern das Leben und die Bedeutung der Bienen näher zu bringen. Um das Bienenlandl auf eigene Faust zu erkunden, rechnet mit einer Gehzeit von ca. 1,5 Stunden. Es werden auch Führungen (um € 1,50 pro Person) angeboten - Vorteil: Zugang in das Bienenhaus. Anmeldung unter  02912-442 oder 0650-900 99 65.

Um eure Neugier zu wecken, habe ich Teile dieses Wegs in die Suche eingebaut. Die einzelnen Stages des Caches folgen den Stationen des Erlebniswegs, ihr könnt Euch also nicht verlaufen.

Der Cache selbst ist ein Honigglas (wie könnte es in diesem Fall auch anders sein) und hat zu Beginn enthalten:

Snoopy
Armband
Flummi
Schlüselanhänger
Anstecker Nö
Fanti ;-)
Logbuch, Bleistift und Spitzer (! BITTE NICHT ENTFERNEN !)

 

Stage 1: Der "Bien"

N1 48° 50.700

E1 15° 44.020

In einem Bienenvolk ist das Einzelwesen nicht selbständig, sondern in einer Sozialstruktur auf die anderen angewiesen. Bis zu wie viele Drohnen leben in einem "Bien"? Dividiere (Teile) diese Zahl durch 1000 und Du hast A.

 

Stage 2: Das fleißige Bienchen

N2 48° 50.593

E2 15° 43.936

Bei einem Ausflug besucht die Biene 80 - 120 Blüten und legt dabei eine Strecke von bis zu 1 km zurück. 150.000 Bienenflüge sind notwendig um wie viele Kilo Nektar zu sammeln?

Anzahl=B

 

Stage 3: Von den Blumen und den Bienen

N3 48° 50.574

E3 15° 43.811

Während eines Ausfluges, wechselt die Biene nicht die Blütenart. Dadurch ist durch sie eine optimale Befruchtung und Arterhaltung gesichert. Unsere Honigbiene wird daher als .... bezeichnet.

Die Anzahl der Buchstaben des gesuchten Wortes (ü=1 Buchstabe) = C

 

Stage 4: Die wilden Bienen

N4 48° 50.515

E4 15° 43.604

Die Bestäubung vieler Wild- und Kulturpflanzen hängt von der Wildbiene ab. Wie viele Arten sind davon in Österreich vertreten?

Nimm diese dreistellige Zahl und mach eine zweistellige daraus, indem du die letzte Ziffer (sie wird von vielen als wertlos betrachtet) streichst. Diese Zahl = D.

 

Stage 5: Der Cache

Eine ganz simple Rechnung, ihr sollt an diesem See ja relaxen und euch nicht das Hirn zermartern:

N 48° 50.A?A wobei ?=C-A

E 15° 4B.??A wobei ??=D+19

Der Cache ist das ganze Jahr über zugänglich. Der Weg dorthin kann aber nach längerem oder intensivem Regen bzw. nach der Schneeschmelze ziemlich matschig sein.

Im Sommer kann man sich im See wunderbar abkühlen. Er ist ziemlich tief, wenn ihr also "wild" baden wollt, solltet ihr schon gute Schwimmer sein. Am "offiziellen" Strand beim Freizeitzentrum gibt es auch einen seichteren, für Kinder abgetrennten Teil sowie einen Steg, der ins tiefere Wasser führt.

Wenn es im Winter lang genug tiefe Temperaturen hatte, und die Eisfläche des Sees nicht zugeschneit ist, kann man dort traumhaft Eislaufen (auf eigene Gefahr!).

Enjoy your stay!

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Kipp (English Version)


PLEASE NOTE! Very close to the cache hiding-place you can find a upened flower pot which is weighted with some stones (have a look at the picture). This is a nest for humblebees and NOT the cache hiding-place! Please do not interfere with it!


A simple multi in the northern part of "Waldviertler Wohlviertel" on a beautiful mine-lake just a few kilometers off the Czech Republican border. Walking distance from parking site to the cache approx. 500 meter. Duration: between 30 minutes and 2 hours. Parking at: N 48° 50.737 E 15° 44.086

The footpath to the cache is closed with a bar which can be bypassed easily. (you may have to lift your stroller though). The bar contains direction to locate the lake-administration first, to pay entrance. This is required in case you want to go for a swim and/or use the lakeside as sunbathing area. The use of the footpath is free of course.

How the cache got his name can be explained as follows:

In 1909 when siting a sand pit for constructing the railway building of the local line Retz - Drosendorf they hit on brown coal. The postmaster, a innkeeper and a teacher applied for the mining rights. 1911 the "Langauer mining corporation" was founded. Unfortunately the first excavation efforts in 1912 were not fruitfull. The first mine shaft collapsed, the second filled with water. The capital was used up, the corporation had to shut down.

Not until autumn 1919 the "Gemeinde Wien" (township of Vienna) resumed work. The coal pan was taken over by "Wiener Stadtwerke" ("Vienna public services). Until 1922 some trial drillings were done, but no mining took place this time as well.

Further drillings in 1935/36 determined the coal reservoir recoverable, but the installation of surface mining had to be canceled due to anew water inleakage. After World War 2 and the tough winter of 1946/47, government decided to boost coal production, financed by the Marshallplan.

After some changes in ownership of the mining rights and some more trial drillings, surface mining of brown coal finally started in June 1948. Until the end of the year 145.200 excavated material was removed to lay open the coal-bed.

The "excavated material" was removed with bucketchain- and steamshovels and transported with juggernauts to the Hochkippe which was approx. 1 kilometer away. This is where the name "Kipp" comes from, and when a resident of Langau goes to the lake for a swim, he goes to the "Kipp" [coll.]. :-)

In the early 60ies of the last century the heat value of the mined coal started to drop. The heat value requested by the principal customers could not be achieved anymore. Besides at this time petroleum and petroleum gas became serious alternatives and the huge hydropower stations made the energy producers independent from coal-heated, caloric power stations.

Therefore, on July 31st 1963, the coal mine in Langau shut down.

In 1981 drilling and geophysical analysis took place. The supply they found was to little for economic mining.

A part of the surface mining area has not been heaped up and therefore the cavern filled with water. The so developed "mining lake" now seves as leasure area. Since 1989 a buffet, a sunbathing area and a beachvolleyball-court can be found there. The lake invites to surf, sail and since 1999 even to waterski. Waterski-championships take place and since a few years the lake is part of a triathlon. The association Eurosola operates a youth camp with communal bunks, horse stable and campfire romance. There's also a campground and shooting range a little outlying.

If you like to know more about the coal mining:
http://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlentagebau_Langau-Riegersburg

APPROACHING THE CACHE:

Coming from Horn, use B4 "Horner Bundesstraße" and B30 "Thayatal Bundesstraße" passing Pernegg and Geras.

Coming from Hollabrunn, use B303 "Weinviertler Bundesstraße", B2 "Waldviertler Bundesstraße", L49, L50 and L41 passing Schöngrabern, Röschitz, Pulkau and Weitersfeld.

Coming from Retz, use B30 "Thayatal Bundesstraße" passing Niederfladnitz and Riegersburg.

Coming from Drosendorf, use L41.

Nearest border crossing to Czech Rebublic:

Langau – Safov
Oberthürnau - Vratenjin
Mitterretzbach - Hnanice

Langau is not easyly reachable via public transportation since the local railway line has been discontinued. Starting in Vienna use ÖBB trains from "Wien Nord" or "Floridsdorf" to Retz and continue with "ÖBB bus 1255 - Drosendorf Hauptplatz" to get to Langau. Duration: approx. 2 hours. The cache is 3 km away from the busstop.

THE CACHE:

Short time ago a themepath the "Bienenlandl" has opened on the lakeshore to give it's visitors an understaning of the life and importance of bees. To explore the Bienenland on your own account, reckon a walk duration of approx. 1,5 hours. You can book a guided tour (for € 1,50 per person) which provides access to the beehouse. Please apply here --> 02912-442 or 0650-900 99 65.

To awake your curiosity I included parts of this path in the cache-search. The cache-stages follow the stations of the themepath, so you cannot lose your way.
The descriptions on the information boards are in German and Czech language only. In my opinion it should be possible to find the answers to the questions even if you don't speak one of these languages.

The cache is a honey jar (what else?!) and first contained:

snoopy
bracelett
flummi
keychain
pin
fanti ;-)
logbook, pencil and sharpener (! PLEASE DO NOT REMOVE !)

 

Stage 1: The "Bien"

N1 48° 50.700

E1 15° 44.020

In a colony of bees the individual is not autonomous but depends on the others in a social structure. Up to how many drones ("Drohnen") live in a "Bien"? Divide this number by 1000 and you get A.

 

Stage 2: The busy bee

N2 48° 50.593

E2 15° 43.936

On one tour a bee visits 80 - 120 blossoms (Blüten) and covers a distance of up to 1 km. 150.000 tours are necessary to collect how many Kilo of nectar? The number of kilos is B.

 

Stage 3: About the birds and the bees

N3 48° 50.574

E3 15° 43.811

During a tour the bee does not change the type of blossom. Therefore she guarantees a ideal pollination and preservation of species. Our honeybee therefore is called "..ü..".
Count the letters of the wanted word (ü=1 letter) and you get C.

 

Stage 4: The wild bees

N4 48° 50.515

E4 15° 43.604

The pollination of many uncultivated and cultivated plants depends on the wild bee. How many species (Arten) of wild bees "Wildbiene" are there in Austria?

Take this triple-digit number and make a two-digit number out of it by leaving out the last digit (nevertheless the number has no value anyway). The two-digit number is D.

 

Stage 5: The Cache

A very simple calculation - you're supposed to relax here and not to twist your mind!

N 48° 50.A?A where ?=C-A

E 15° 4B.??A where ??=D+19

The cache is accessible year round. The path can be fairly soft after longer or intensive rain or after snowmelt.

In summer you can refresh yourself in the lake. It is very deep, so if you decide not to go in on the public part of the lake, you should be a proper swimmer and take care of yourself! At the public shore next to the house with the buffet and lake administration, there is a seperated, shallow part for children as well as a rack that leads into deeper water.

In cold winters, when temperatures have been low for a longer period of time and the frozen surface is not full of snow, it is a wonderful place for iceskating (at one's own risk!!)

Enjoy your stay!

Additional Hints (No hints available.)



Reviewer notes

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