Skip to content

Verschiebebahnhof Geisecke "overbombed" Traditional Cache

This cache has been archived.

Eule 1: Nun ist Schluß

More
Hidden : 2/1/2008
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Luftattacken auf den Bahnhof Geisecke.

Der letzte Angriff auf den Verschiebebahnhof wäre allerdings unter militärischen Gesichtspunkten nicht notwendig gewesen, weil die Mittelstreckenbomber den Bahnhof bei ihrem Angriff drei Tage zuvor völlig außer Betrieb gesetzt hatten. Geisecke war "overbombed", wie der Fachausdruck lautet.

Parken könnt Ihr bei N 51°27.704 E 007°37.687

Der Verschiebebahnhof Geisecke war in der Endphase des Krieges bevorzugtes Angriffsziel amerikanischer Jagdflugzeuge und Bomber. 24 Thunderbold-Jagdmaschinen griffen am Vormittag des 14. März 1945 im Tiefflug den Bahnhof Geisecke mit Bordwaffen und Spreng- und Splitterbomben an. Dabei zerstörten sie 120 Güterwagen und große Teile des Schienennetzes. Von deutscher Seite wurden zwei Todesopfer gemeldet. Abends gegen 18.30 Uhr wurde Geisecke ein weiteres Mal Ziel eines Jagdbomberangriffs. Beträchtliche Zerstörungen wurden bei einem Angriff von 96 zweimotorigen B-26-Marauders der 8. US-Bombendivision am 21. März angerichtet.

Einen letzten schweren letzen Angriff auf den Geisecker Bahnhof flogen die Amerikaner im Rahmen einer Großoperation der 8. US-Luftflotte zwei Tage später, am 23. März 1945. Dabei schalteten sie den Güterbahnhof völlig aus. Genau 1958 Spreng- und Brandbomben verwandelten das Gelände in eine Kraterlandschaft (Interpretation Report S.A. 1944, Nationalarchiv Washington). Fast wäre Geisecke bei diesem Bombenangriff dem Erdboden gleich gemacht worden. Dazu die Schwerter Zeitung später: "Alle Beobachter sagen aus, daß vermutlich die Bomben um den Bruchteil einer Sekunde zu früh ausgeklinkt wurden... So fiel ein Großteil auf die Felder, wo man später insgesamt 3 000 Bombentrichter zählte". Vierzig Minuten lang legten die Flugzeuge Bombenteppich um Bombenteppich. Schienen und sogar Lokteile wurden hochgerissen. Karl Bauerhenne aus Geisecke maß nach dem Zeitungsbericht einen Bombentrichter von 34 Metern Durchmesser und sieben Meter Tiefe aus. Der Geisecker Bahnhof war ein Trümmerhaufen. Das Dorf brannte an sieben Stellen.

Bitte bringt einen Stift mit !
Achtung im Sommer stehen Brennesseln am Weg.

Additional Hints (No hints available.)