Dieser Cache ist der Auftakt zu der Reihe „Hagener
Sagen“. Er liegt in der Nähe des Goldberges.
Bis kurz vor dem Cache könnt ihr Wanderwege benutzen. Der Cache
selbst ist etwas abseits des Weges versteckt. Einige Steigungen
sind zu überwinden. Dafür entschädigen jedoch etliche sehr schöne
Aussichten.
Das Gold im Goldberg
Im Goldberg gruben in alten Zeiten Bergleute nach Gold. Mancher
Bergmann wurde reich.
Eines Tages kam eine fremde Frau mit ihrem Sohn nach Hagen. Der
Bürgermeister nahm die arme Frau mit ihrem Jungen freundlich auf.
Selbst hatte er eine Tochter im gleichen Alter. Die Kinder spielten
täglich miteinander. Nach einigen Jahren arbeitete der Junge als
Bergmann im Goldberg. Er war sehr fleißig, aber er fand kein
Gold.
Der junge Bergmann liebte die Tochter des Bürgermeisters. Eines
Tages bat er den Vater um ihre Hand. Weil er aber so arm war, gab
ihm der Vater seine Tochter nicht. Er hatte sie schon dem Sohn des
reichen Försters versprochen.
Als der Försterssohn von dem Wunsch des Bergmanns hörte, dachte
er sich einen bösen Plan aus. Auf dem Weg zum Goldberg versteckte
er einen Goldschatz. Der Bergmann fand den Schatz. Er zeigte ihn
dem Bürgermeister. Er glaubte, dass er jetzt die Tochter heiraten
dürfte. Der Försterssohn aber verklagte ihn: „Das ist mein
Schatz. Der Schatz ist gestohlen!“
Der Bergmann wurde ins Gefängnis geworfen. Der Richter
verurteilte ihn zum Tode. Der Bergmann wurde hingerichtet.
Am nächsten Tag ging die arme Mutter des toten Bergmannes
dreimal um den Goldberg. Auf dem Rücken trug sie eine Kiepe voller
Mohnsamenkörner. Dreimal verfluchte sie den Berg: „So viele
Jahre, wie Mohnkörner in der Kiepe sind, soll niemand mehr hier
Gold finden!“ Dann stürzte sich die Mutter in den tiefsten
Schacht. Im gleichen Augenblick brachen alle Schächte und Stollen
zusammen. Seitdem hat man hier nie mehr Gold gefunden.
(Quelle: Bauer, Bethlehem, Eckhardt, Hestermann,
Siegel: „Hagener Heimatsagen“, v.d. Linnepe
Verlag)
Parken könnt ihr bei N 51°20.935’, E 007°28.118’
(Goldberg-Wanderparkplatz). Von hier aus geht es zu
Station 1: N 51°20.722’, E 007°28.055’
Welcher amerikanische Bundesstaat liegt in der gleichen Richtung
wie El Paso?
A= Anzahl der Buchstaben
In der o.g. Richtung geht es weiter zu
Station 2: N 51°20.711’, E 007°28.635’
Hier findet ihr ein Schild. Welche zweistellige Ziffer ist auf dem
Masten abgebildet?
B=
Station 3 : N 51°20.598’, E 007°28.745’
Wie heißt euer Standort?
C= Anzahl der unterschiedlichen Buchstaben bis zur
Höhenmeterangabe
Station 4: N 51°20.642’, E 007°28.651’
Welches markante Bauwerk seht ihr von hier in der Ferne? (14
Buchstaben, zusammengesetztes Wort, *U**B**NB***K*)
D= Anzahl der Teilwörter
Station 5: N 51°20.601’, E 007°28.284’
Wie weit ist es von hier in Metern bis zur oberen Selbecke? E=
A=
B=
C=
D=
E=
Der Cache liegt nun bei N 51°20.(E/D+D*A)’, E
007°28.(2*B+C+D-1)’.
Bitte achtet auf Muggels, die euch (besonders im Winter) von
mehreren Stellen aus beobachten könnten.
Von Station 5 kann man einen kürzeren Rückweg zum Ausgangspunkt
benutzen. Folgt einfach dem GPS.
Bitte beherzigt die Caching-Regel „Tauscht gleich- oder
höherwertig“. Bitte tarnt den Cache wieder gut (möglichst so,
wie vorgefunden).
Erstausstattung des Caches:
-Logbuch, Bleistift und Anspitzer (bitte im Cache lassen)
-großer 3D-Flummi
-Schlüsselanhänger/Flaschenöffner „Känguruh“
-Radiergummi „Krokodil“
-Magnet „Blume“
-Holzpuzzle
-Plopper
-TB „Gromit, das Zebra“