Die Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld (HVB) galt als
eine der landschaftlich schönsten Strecken seiner Zeit. Mit
dem Bau der Strecke wurde am 11.Oktober 1901 begonnen. Es
sollte der heimischen Industrie einen Anschluss an die
bergisch-märkische Eisenbahn ermöglichen. Das erste Teilstück
von Haspe nach Voerde wurde 1903,
der weitere Abschnitt nach Breckerfeld 1907 fertig gestellt.
Während anfänglich noch Dampfloks auf der Strecke verkehrten,
fand ab 1927 eine Elektrifizierung statt. Das einstmals
selbständige Kleinbahnunternehmen wurde von der Hagener
Straßenbahn übernommen. Während ihres gesamten Bestehens
hatte die Kleinbahn immer wieder mit wirtschaftlichen
Schwierigkeiten zu tun. Am 2.November 1963 wurde sie aufgrund
zunehmender Konkurrenz von der Straße außer Betrieb genommen.
Heute ist die Strecke weitestgehend als beliebter Rad- und
Wanderweg zu nutzen.
Ich möchte mit dieser Serie
auf die verschiedenen reizvollen Landschaften und
eisenbahnhistorisch interessanten Plätze entlang der Route
aufmerksam machen.
Haltestelle
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Entlang der Bahntrasse befand
sich eine Brauerei, die einer Haltestelle ihren Namen gab.
Von der Brauerei sind heute, bis auf eine Lagerhalle, leider
nur noch wenige Relikte zu sehen. Nachdem sie in den 90er
Jahren abgerissen wurde, entstand an dieser Stelle eine
Einfamilienhaus-Siedlung, die den Namen der Brauerei in ihrer
Adresse trägt. Geht man in diese kleine Straße hinein, so
findet man im Felsen noch die verschlossenen Eingänge der
Eiskeller. In diesen wurde früher das Eis aus dem gegenüber
liegendem Hammerteich gelagert (Ja, es gab mal eine Zeit vor
Kühlschrank und Klimawandel!).
Stelle Dich zwischen die
beiden Kanaldeckel vor dem südlichen Eingang und
peile.
Station 1: 127° 328m
Bei Station 1 kreuzt der
oberirdische Verlauf der Bergquelle Deinen Weg. Weiter
unterhalb befanden sich früher die ergiebigen Tiefbrunnen der
Brauerei. In dieser Richtung siehst Du auch direkt vor Dir
ein farbiges Metalltor. Gesucht wird der erste Buchstabe der
Farbe (Stellung im Alphabet). A=
Beuge Dich nieder und trinke
andächtig von dem Felsquellwasser. Stelle Dir vor, wie dieses
kühle Nass in Verbindung mit Hopfen, Malz und Hefe zu einem
frischen goldgelben Pils mit leicht nussiger Malznote heran reift.
Derart inspiriert findest du
den Cache unter 324°
(A+82)m
Achtung, bis auf die letzten Meter zum Cache können
Wege genutzt werden. Ein Blick in die Karte hilft! Ca. 100m
nördlich der Eiskeller befinden sich Parkplätze und der Einstieg in
den Wald.
Merkt Euch
die Bonuszahl.
Fortsetzung folgt!