Skip to content

Sattelkopf EarthCache

Hidden : 2/23/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



Sattelkopf
Landschaftsprägend für die Nordhäuser Umgebung sind die großen und kleinen Gipssteinbrüche. Beim Gipsabbau verwendet man nur die Vergipsungsrinde, welche das Anhydritgestein überzieht. Der darunter liegende Anhydrit ist nur selten und dann in kleineren Mengen interessant. Am stärksten ist die Vergipsungsrinde an den Talhängen. Hier kann sie bis zu 25 m mächtig werden. Auf den Hochflächen ist sie dagegen meist bedeutend geringmächtiger.

Der gewonnene Gips wird gemahlen und dann je nach zu erzeugender Gipsart gebrannt. Dabei wird ein Teil des Kristallwassers ausgetrieben. Beim Anrühren des Gipses aus der Tüte wird das Wasser erneut dazugegeben. Daraufhin härtet der Gips wieder aus.

Der wasserlose Anhydrit nimmt das Wasser nur in geologischen Zeiträumen auf, die aber im menschlichen Leben nicht zur Verfügung stehen. Anhydrit eignet sich deshalb nicht für den gleichen Verwendungszweck. Die Gipsindustrie hat im Südharz eine lange Tradition. An vielen Stellen wurden kleine Gruben eröffnet und der Gips zu Gipsmörtel gebrannt. Mittelalterliche Burgen und Kirchen weisen noch heute Reste dieses Mörtels auf. Der unter der Gipsrinde vorhandene Anhydrit ist härter und widerstandsfähiger. Er wurde zu Bausteinen gesägt und geschlagen. Noch bis vor wenigen Jahren konnte man in fast allen Südharzdörfern sehen, dass viele Häuser aus diesem Stein gebaut wurden, so z. B. in Liebenrode, Obersachswerfen und Klettenberg. Wenn das Dach des Hauses nicht ganz dicht, die Regenrinne beschädigt oder die Wand der Wetterseite ausgesetzt war, konnte man die Verkarstung an den Wänden des Hauses gut erkennen. Von besonderem Interesse waren Lagen von besonders reinem weißen Gips, dem sogenannten Alabaster. Meist trat er in Knollen und kugeligen Einlagerungen auf. Er war leicht zu bearbeiten, ließ sich sägen und schnitzen und sogar auf der Drehbank formen. Figuren, Schalen, Kerzenständer und Lampenkörper waren nur einige Verwendungszwecke. Selbst Tische wurden aus dem Material angefertigt. Später diente der reine weiße Gips der Herstellung hochwertiger medizinischer Erzeugnisse. Er wurde oft in sehr kleinen Untertageanlagen abgebaut. Marienglas, der spätige durchsichtige fensterglasähnliche Gips, der in Form von Lagen im Werraanhydrit vorkommt oder gar die Ausfüllung ehemaliger Höhlen darstellt, wurde bereits im Mittelalter als Fensterglas oder Schmuck verwendet. Man nutzte ihn auch für besonders kunstvollen Buchschmuck. Er wurde zur damaligen Zeit unter dem Namen Glintzespat oder Fraueneis geführt. Naturbeschreibungen verglichen das Material oft mit richtiqem Eis. Daraus entstanden viele Verwechslungen, da nicht alle Autoren die Gegend wirklich bereist hatten und beim Abschreiben zwischen Fraueneis und echtem Eis oft nicht unterscheiden konnten. Die Verzierung von Marienbildern gab dieser Gipsvariante schließlich den Namen Marienglas. Seine letzte offizielle Verwendung fand das Marienglas in den zwanziger Jahren als Ersatzprodukt zum Besanden von Dachpappe. Diese Versuche gingen jedoch negativ aus, weshalb die letzten Marienglasgruben wenige Jahre später geschlossen wurden.

.

Die größte Wunde in der Landschaft des Landkreises Nordhausen wird durch den Anhydritabbau am Kohnstein gebildet. Da hier Anhydrit mit über 200 m Mächtigkeit ansteht, wurde im Verlaufe der letzten Jahrzehnte ein ganzer Berg fast vollständig abgebaut. Hier findet man eine geomorphologische Einheit von Gips/Anhydrit mit vielfältigen Karsterscheinungen und offenen Feldfluren, die aus der Landschaft des Südharzes herausragen. Neben einem hohen Totholzanteil findet man hier auch Kalktrockenrasen,Kalkfelsflur,- und Felsschuttgesellschaften. Ausserdem ist hier einer der bedeutsamsten Moos,- und Flechtenstandorte im Südharz. Das hier habitatabhängig auch sehr seltene Tierarten vorkommen versteht sich von selbst.

Auf dem Weg zu den angegebenen Koordinaten kommt ihr an einem grossen Schild vorbei, wo dieses Naturschutzgebiet ausführlich beschrieben ist.

An den Koordinaten angekommen, geniesst bitte erst die schöne Aussicht und macht dann unbedingt ein Foto von euch,wie auf dem Spoilerbild zu sehen ist !!!

Um diesen Cache loggen zu dürfen müsst ihr mir die richtigen Antworten auf die beiden Fragen mailen.

1. Welches Tier ist auf der Infotafel abgebildet?
2. We heitßt die Pflanze die dort abgebildet ist ?

Ihr erhaltet dann schnellstens die Logerlaubnis.
Wenn ihr euren Logeintrag einstellt vergesst bitte nicht das Bild mit hoch zu laden, sonst wird der Eintrag wieder entfernt !!!

Einen schönen Ausflug wünscht euch

Kangooo


Landscape-coining/shaping for the north houses environment are against it the large and small gypsum block breaks. With the gypsum dismantling one uses only the gypsum crust, which covers the anhydrite rock. The anhydrite which am under it is only rare and then in smaller quantities interesting. The gypsum crust at the valley slopes is strongest. Here it can become powerful up to 25 m. On the high surfaces it is usually importantly thinner against it. The won gypsum is burned husbands and then depending upon producing kind of gypsum. A part of the crystal water is driven out. When touching the gypsum from the bag the water is again to it-given. Thereupon the gypsum hardens again out. The waterless anhydrite takes up the water only in geological periods, which however in the human life not for the order. Anhydrite is not suitable therefore for the same intended purpose. The gypsum industry has a long tradition in the south resin. In many places small pits were opened and the gypsum to plaster was burned. Medieval castles and churches exhibit still today remainders of this mortar. The anhydrite existing under the gypsum crust is harder and more resistant. It was sawed and struck to components. Still until a few years ago one could see in nearly all south resin villages that many houses from this stone were built, so e.g. in Liebenrode, upper oh throwing and Klettenberg. If the roof of the house not completely closely, the rainwater gutter damaged or the wall were exposed to the weather side, one could recognize the Verkarstung by the walls of the house well. Were from special interest situations of particularly pure white gypsum, the so-called alabaster. Usually it arose in tubers and spherical storages. It was easy to work on, could be sawed and carved and even on the turning lathe be formed. Figures, bowls, candle stands and lamp bodies were only some intended purposes. Even tables were made from the material. Later the pure white gypsum served the production of high-quality medical products. It was often diminished in very small untertageanlagen. Marienglas, which became spaetige transparent window-glass-similar gypsum, which occurs in the form of situations in the Werraanhydrit or represents filling out former caves, already in the Middle Ages as fensterglas or decoration used. One used it also for particularly artful book decoration. It was led to the time at that time under the name Glintzespat or woman ice. Descriptions of nature compared the material often with richtiqem ice from it developed many mistakes since all authors the area had not really bereist and when copying between woman ice and genuine ice often could not differentiate. The ornament of Marienbildern gave the name Marienglas finally to this gypsum variant. Its last official use found the Marienglas in the twenties as spare product to the Besanden of roofing felt. These attempts went out however negatively, why the last Marienglasgruben was closed few years later. . Since anhydrite lines up here also over 200 m power, diminished in run the last decades a whole mountain nearly completely. Here one finds a geomorphologic unit of gypsum/anhydrite with various karst formations and open field corridors, which stand out from the landscape of the south resin. Apart from a high dead wood portion one finds here also limewashing skirt lawn, lime rock corridor, - and to rock debris companies. In addition here one is the most important Moos, - and lichen locations in the south resin. Here habitatabhaengig also very rare animal species occur understand themselves automatically. On the way to the indicated coordinates you go past at a large sign, where this protected area is in detail described. At the coordinates arrived, please only the beautiful prospect enjoys and then absolutely makes a photo of you, how in the spoiler picture is to be seen!!!

Around this Cache to log to be allowed must their me

1. The name of the animal on the plaque? _ _ _ (m)

2. the name of the plant those is shown there by E-Mail over my profile communicate.

To it receive log permission then as soon as possible. If you do not stop your log entry forget please the picture also highly to load, otherwise the entry again removed!!!

A beautiful trip wishes you Kangooo

Additional Hints (No hints available.)