Sattelkopf
Landschaftsprägend für die Nordhäuser Umgebung sind die großen und
kleinen Gipssteinbrüche. Beim Gipsabbau verwendet man nur die
Vergipsungsrinde, welche das Anhydritgestein überzieht. Der
darunter liegende Anhydrit ist nur selten und dann in kleineren
Mengen interessant. Am stärksten ist die Vergipsungsrinde an den
Talhängen. Hier kann sie bis zu 25 m mächtig werden. Auf den
Hochflächen ist sie dagegen meist bedeutend geringmächtiger.
Der gewonnene Gips wird gemahlen und dann je nach zu erzeugender
Gipsart gebrannt. Dabei wird ein Teil des Kristallwassers
ausgetrieben. Beim Anrühren des Gipses aus der Tüte wird das Wasser
erneut dazugegeben. Daraufhin härtet der Gips wieder aus.
Der wasserlose Anhydrit nimmt das Wasser nur in geologischen
Zeiträumen auf, die aber im menschlichen Leben nicht zur Verfügung
stehen. Anhydrit eignet sich deshalb nicht für den gleichen
Verwendungszweck. Die Gipsindustrie hat im Südharz eine lange
Tradition. An vielen Stellen wurden kleine Gruben eröffnet und der
Gips zu Gipsmörtel gebrannt. Mittelalterliche Burgen und Kirchen
weisen noch heute Reste dieses Mörtels auf. Der unter der Gipsrinde
vorhandene Anhydrit ist härter und widerstandsfähiger. Er wurde zu
Bausteinen gesägt und geschlagen. Noch bis vor wenigen Jahren
konnte man in fast allen Südharzdörfern sehen, dass viele Häuser
aus diesem Stein gebaut wurden, so z. B. in Liebenrode,
Obersachswerfen und Klettenberg. Wenn das Dach des Hauses nicht
ganz dicht, die Regenrinne beschädigt oder die Wand der Wetterseite
ausgesetzt war, konnte man die Verkarstung an den Wänden des Hauses
gut erkennen. Von besonderem Interesse waren Lagen von besonders
reinem weißen Gips, dem sogenannten Alabaster. Meist trat er in
Knollen und kugeligen Einlagerungen auf. Er war leicht zu
bearbeiten, ließ sich sägen und schnitzen und sogar auf der
Drehbank formen. Figuren, Schalen, Kerzenständer und Lampenkörper
waren nur einige Verwendungszwecke. Selbst Tische wurden aus dem
Material angefertigt. Später diente der reine weiße Gips der
Herstellung hochwertiger medizinischer Erzeugnisse. Er wurde oft in
sehr kleinen Untertageanlagen abgebaut. Marienglas, der spätige
durchsichtige fensterglasähnliche Gips, der in Form von Lagen im
Werraanhydrit vorkommt oder gar die Ausfüllung ehemaliger Höhlen
darstellt, wurde bereits im Mittelalter als Fensterglas oder
Schmuck verwendet. Man nutzte ihn auch für besonders kunstvollen
Buchschmuck. Er wurde zur damaligen Zeit unter dem Namen
Glintzespat oder Fraueneis geführt. Naturbeschreibungen verglichen
das Material oft mit richtiqem Eis. Daraus entstanden viele
Verwechslungen, da nicht alle Autoren die Gegend wirklich bereist
hatten und beim Abschreiben zwischen Fraueneis und echtem Eis oft
nicht unterscheiden konnten. Die Verzierung von Marienbildern gab
dieser Gipsvariante schließlich den Namen Marienglas. Seine letzte
offizielle Verwendung fand das Marienglas in den zwanziger Jahren
als Ersatzprodukt zum Besanden von Dachpappe. Diese Versuche gingen
jedoch negativ aus, weshalb die letzten Marienglasgruben wenige
Jahre später geschlossen wurden.
.
Die größte Wunde in der Landschaft des Landkreises Nordhausen
wird durch den Anhydritabbau am Kohnstein gebildet. Da hier
Anhydrit mit über 200 m Mächtigkeit ansteht, wurde im Verlaufe der
letzten Jahrzehnte ein ganzer Berg fast vollständig abgebaut. Hier
findet man eine geomorphologische Einheit von Gips/Anhydrit mit
vielfältigen Karsterscheinungen und offenen Feldfluren, die aus der
Landschaft des Südharzes herausragen. Neben einem hohen
Totholzanteil findet man hier auch Kalktrockenrasen,Kalkfelsflur,-
und Felsschuttgesellschaften. Ausserdem ist hier einer der
bedeutsamsten Moos,- und Flechtenstandorte im Südharz. Das hier
habitatabhängig auch sehr seltene Tierarten vorkommen versteht sich
von selbst.
Auf dem Weg zu den angegebenen Koordinaten kommt ihr an einem
grossen Schild vorbei, wo dieses Naturschutzgebiet ausführlich
beschrieben ist.
An den Koordinaten angekommen, geniesst bitte erst die schöne
Aussicht und macht dann unbedingt ein Foto von
euch,wie auf dem Spoilerbild zu sehen ist !!!
Um diesen Cache loggen zu dürfen müsst ihr mir die richtigen
Antworten auf die beiden Fragen mailen.
1. Welches Tier ist auf der Infotafel abgebildet?
2. We heitßt die Pflanze die dort abgebildet ist ?
Ihr erhaltet dann schnellstens die Logerlaubnis.
Wenn ihr euren Logeintrag einstellt vergesst bitte nicht das Bild
mit hoch zu laden, sonst wird der Eintrag wieder entfernt !!!
Einen schönen Ausflug wünscht euch
Kangooo
Landscape-coining/shaping for the north houses environment are
against it the large and small gypsum block breaks. With the gypsum
dismantling one uses only the gypsum crust, which covers the
anhydrite rock. The anhydrite which am under it is only rare and
then in smaller quantities interesting. The gypsum crust at the
valley slopes is strongest. Here it can become powerful up to 25 m.
On the high surfaces it is usually importantly thinner against it.
The won gypsum is burned husbands and then depending upon producing
kind of gypsum. A part of the crystal water is driven out. When
touching the gypsum from the bag the water is again to it-given.
Thereupon the gypsum hardens again out. The waterless anhydrite
takes up the water only in geological periods, which however in the
human life not for the order. Anhydrite is not suitable therefore
for the same intended purpose. The gypsum industry has a long
tradition in the south resin. In many places small pits were opened
and the gypsum to plaster was burned. Medieval castles and churches
exhibit still today remainders of this mortar. The anhydrite
existing under the gypsum crust is harder and more resistant. It
was sawed and struck to components. Still until a few years ago one
could see in nearly all south resin villages that many houses from
this stone were built, so e.g. in Liebenrode, upper oh throwing and
Klettenberg. If the roof of the house not completely closely, the
rainwater gutter damaged or the wall were exposed to the weather
side, one could recognize the Verkarstung by the walls of the house
well. Were from special interest situations of particularly pure
white gypsum, the so-called alabaster. Usually it arose in tubers
and spherical storages. It was easy to work on, could be sawed and
carved and even on the turning lathe be formed. Figures, bowls,
candle stands and lamp bodies were only some intended purposes.
Even tables were made from the material. Later the pure white
gypsum served the production of high-quality medical products. It
was often diminished in very small untertageanlagen. Marienglas,
which became spaetige transparent window-glass-similar gypsum,
which occurs in the form of situations in the Werraanhydrit or
represents filling out former caves, already in the Middle Ages as
fensterglas or decoration used. One used it also for particularly
artful book decoration. It was led to the time at that time under
the name Glintzespat or woman ice. Descriptions of nature compared
the material often with richtiqem ice from it developed many
mistakes since all authors the area had not really bereist and when
copying between woman ice and genuine ice often could not
differentiate. The ornament of Marienbildern gave the name
Marienglas finally to this gypsum variant. Its last official use
found the Marienglas in the twenties as spare product to the
Besanden of roofing felt. These attempts went out however
negatively, why the last Marienglasgruben was closed few years
later. . Since anhydrite lines up here also over 200 m power,
diminished in run the last decades a whole mountain nearly
completely. Here one finds a geomorphologic unit of
gypsum/anhydrite with various karst formations and open field
corridors, which stand out from the landscape of the south resin.
Apart from a high dead wood portion one finds here also limewashing
skirt lawn, lime rock corridor, - and to rock debris companies. In
addition here one is the most important Moos, - and lichen
locations in the south resin. Here habitatabhaengig also very rare
animal species occur understand themselves automatically. On the
way to the indicated coordinates you go past at a large sign, where
this protected area is in detail described. At the coordinates
arrived, please only the beautiful prospect enjoys and then
absolutely makes a photo of you, how in the spoiler picture is to
be seen!!!
Around this Cache to log to be allowed must their me
1. The name of the animal on the plaque? _ _ _ (m)
2. the name of the plant those is shown there by E-Mail over my
profile communicate.
To it receive log permission then as soon as possible. If you do
not stop your log entry forget please the picture also highly to
load, otherwise the entry again removed!!!
A beautiful trip wishes you Kangooo