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Hexenjagd Multi-Cache

This cache has been archived.

Tafari: Archivierung mangels entsprechender Reaktion des Owners.

Sollten sich doch noch unmittelbar Umstände ergeben, die eine Reaktivierung des Listings rechtfertigen würden, ersuche ich um Kontaktaufnahme per mail um das Listing wieder aus der Tonne holen zu können.

Happy hunting!
Tafari ~ geocaching.com admin


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Hidden : 2/22/2008
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Parken:
Genügend Parkplätze sind direkt am Marktplatz von Weyer (Headerkoordinaten) vorhanden. Diese sind allerdings an Wochentagen und bis Samstag Mittag Kurzparkzonen bis max. 90min (jedoch nicht gebührenpflichtig). Alternativ gibt es nur wenige Meter außerhalb des Marktplatzes bei N 47°51.577 / E014°39.956 auch genügend Parkplätze ohne Zeitlimit.

Hinweise:
Für die zu findenden Variablen gilt, dass jene wo ein Wort gesucht wird jeweils die Anzahl der Buchstaben heranzuziehen ist und jene wo eine Zahl gesucht wird eben diese für die Variable einzusetzen ist. Eine Umlegung von Buchstaben in Zahlen gem. A=1, B=2, ... etc. ist bei diesem Cache NICHT notwendig.



anklage


An einem Junitage im Jahre des Herrn 1594 sollte der Prozess gegen jene Anna Schlingental beginnen, welche schon seit etlichen Jahren in den finsteren Kerkern des Schlosses eingesperrt war und vornehmlich der HEXEREI bezichtigt wird.

malleus
...hört man eine donnernde Stimme von jenem Platze her rufen, an dem jener unglückseligen Anna der Prozess gemacht werden sollte. Halb Weyer hatte sich bei N 47°51.503 / E014°39.986 versammelt um die Anklageschrift zu hören. Das gemeine Volk war in heller Aufregung, immer wieder hörte man vereinzelt Rufe, man möge doch die Wasserprobe anwenden oder gleich an Ort und Stelle mit der peinlichen Befragung beginnen. Nur mühsam konnten die Wachen des Grafen die Menge in Zaum halten. Wolf Egerer, der mit den Worten des Hexenhammers diese Verhandlung begann, stand auf  der Schmalseite des Schlosses. Hinter ihm waren (A) große und eine kleine Fensteröffnung zu sehen aus welcher man das Klirren einer Eisenkette und höhnisches Gelächter hörte.

Als er mit seiner flammenden Rede wider die Hexerei fertig war, wandte er sich linkerhand um das Schloss herum und gelangte durch einen offenen Rundbogen in den Innenhof. Dort hing - mit einer langen Kette an  Eisenringen welche in drei Säulen im Erdgeschoss befestigt waren - ein eiserner Käfig worin  sich die Angeklagte befand. Sie kniete darin und wandte das Gesicht zu Boden. Bewacht wurde Sie von insgesamt (B) Bogenschützen, von denen unter jedem Arkadenbogen im Obergeschoss einer platziert war um einen Fluchtversucht oder möglicherweise gar die Anwendung von Magie zu verhindern.

Wolf Egerer, Rechtspfleger allhier, blickte zu Ihr hinunter und verlas die Anklagepunkte mit ruhiger Stimme. Anna hob kurz den Kopf, wie oft schon hatte sie diese Worte aus dem Munde der Folterknechte gehört:


zw1Ihr werdet angeklagt - begann Egerer mit bebender Stimme -
den braven Bürger und Braumeister Ekkehard Pantz
während eines Fischessens mitten am Marktplatze mit bösem Zauber belegt zu haben,
sodaß dieser seitdem zu einem (C) versteinert wurde
und nur zu Mitternacht für eine Stunde Mensch sein kann.

zw2Ihr werdet weiters angeklagt,
denselben Zauber bei zwei armen Schreibergesellen,
Ignazius Fürnwind und Alois Schelmental angewandt zu haben,
ewig verdammt auf der Fassade vom (D) zu verweilen
die Köpfe jeweils einander zugewandt


zw3Und - was die schlimmste aller Taten ist - werdet ihr angeklagt,
sogar unseren Markgrafen, auf's gräßlichste verzerrt
als bärenartiges Wesen für ewig auf unserem Marktplatze zu bannen.
Nur noch an der güldenen (E) ist seine Eminenz zu erkennen!
Bekennt Ihr Euch zu diesen Anklagepunkten für SCHULDIG ?

Anna erhob sich kurz, man sah ein Blitzen in Ihren Augen und sie zischte ein  "Nein, niemals!" zwischen ihren Gitterstäben hervor. Dann senkte Sie ihr Haupt wieder und murmelte unverständliche Worte in sich hinein. Wolf Egerer rollte die Anklageschrift daraufhin wieder zusammen und gab den Folterknechten ein Zeichen. Diese betätigten alsdann eine große Kurbel und wollten den eisernen Käfig durch eine Öffnung zurück in die Verliese befördern. Doch kurz bevor dieser den Boden berührte, ertönte ein ohrenbetäubender Knall, Funken schlugen aus dem Käfig heraus und von einem glühenden Feuerball geblendet wandte sich die Menge schreiend ab. Als sich der Rauch verzogen hatte, war der Käfig leer!

Entsetzt stürmten die Wachen hinzu und fanden darin nur noch ein Stückchen halb verkohltes Pergament. Sie überreichten es dem Rechtspfleger welcher leise vor sich hinlas:

Ich danke der Wache
die unter hölzernem Dache
nach teuflischem Fluch
mir gab was ich such...

Als er zu Ende gelesen hatte warf er wutentbrannt die Pergamentrolle zu Boden, verließ raschen Schrittes den Innenhof, wandte sich nach rechts und lief dem Schloss entlang, danach über den kleinen Hügel hinunter Richtung Marktplatz. Dort hielt er entsetzt inne. Er blickte auf die versteinerten Überreste seines treuen Dieners Nepomuk, welcher unter einem von (F) Säulen getragenen Wachhäuschen reglos vor sich hinstarrte. Als er sich wieder fasste, blickte er ihn genauer an und bemerkte, dass seine Zunge herausgeschnitten war. Doch warum hatte dies die Hexe getan ? WAS brauchte diese Ausgeburt der Hölle um Ihren Zauber zu vollenden ? Da bemerkte er eine immer blasser werdende Inschrift zu seines treuen Dieners Füßen und er schrie: " (G) (2. Zeile, ein Wort), das edle Metall ist es also, was Dir fehlt um Deinen Höllenreigen zu beginnen, doch warte, ich werde Dich kriegen!".

Er lief schnurstracks in jene Richtung, die die versteinerte linke Hand von Nepomuk ungefähr andeutete und hielt dann kurz bei der Marktkapelle am Ende des Marktplatzes inne. Er blickte auf das Gebäude gegenüber auf der anderen Straßenseite und lachte hämisch: "Jetzt gehörst Du bald mir, Hexe - nicht umsonst treibst Du Deinen Schabernack mit mir und hinterlässt genau das Abbild jenes Tieres dessen Zauber Du schon dreien unserer Bürger angedeihen ließest" (Was beherbergt dieses Haus heute? - (H))

Er lief weiter in jene Richtung in die der Kopf dieses aufgemalten Wesens zeigte und wollte nach dem Hotel Post schon rechts abbiegen, als ihm in westlicher Richtung oben am Hang ein Pavillon auffiel den er noch nie zuvor gesehen hatte und aus dem gelblicher Dampf herausdrang. Gleich darauf trat ihm auch schon beißender Schwefelgeruch in die Nase. Als er den Hügel hinaufstürmte konnte er schon schemenhaft einen silbernen Kessel sehen über dem eine helle Feuerkugel tanzte. Seines Sieges sicher kämpfte er sich mit letzter Kraft empor. Doch oben angekommen war der Pavillon aber leer. Ein gellendes Lachen war ringsum zu hören und die leuchte Kugel entschwand nach Süden.

Wolf Egerer ging in die Knie. Zuviel Kraft hatte ihn diese wilde Verfolgung bisher gekostet und schon hatte er sich des Sieges so nah geglaubt. Er setzte sich in die Mitte des Pavillons und blickte empor. Erst erkannte er nur wirre Flecken, vielleicht Reste eines uralten Gemäldes doch plötzlich fingen die wirren Fresken sich an zu ordnen und immer deutlicher erkannte er den Grundriss eines großen Gebäudes:

grundriss
Und plötzlich zog ein Wind auf, Blätter umrauschten den Pavillon mit ungeheurer Kraft und ein ohrenbetäubender Lärm ringsum. Wolf Egerer blickte angstvoll umher, doch plötzlich war es ihm, als höre er eine Stimme die zu ihm rief, wieder und wieder, es klang wie:

Wenn ihm Süden der Sonnenuhr Stab
zeigt hinunter auf die VIII hinab
lauf herum, such das Tor und ein Schild
wann ward erschaffen der Verkündigung Bild

Genauso plötzlich wie der Wind kam, verschwand er auch wieder und Graf Egerer wandte sich benommen der Kirche zu. Und wahrhaftig, er fand alles so vor wie die Stimmen es ihm prophezeiten.Sogar die Inschrift, dass jenes geheimnisvolle Fresko vor dem Jahre (K)  erschaffen wurde war an der Außenwand angebracht.

Voll Ehrfurcht öffnete er das Tor zu Kirche um es sich anzusehen, doch in dem Moment als das Licht in das Gotteshaus hineindrang, schlug ein Blitz vom Himmel, ein fürchterlicher Schrei gellte durch das Tal und neben ihm fiel ein silberner Klumpen zu Boden. Er hob ihn auf und darauf stand in kleinen Buchstaben "Der Sonnenuhr Stab zeigte zur VIII, die Verkündigung geschah und es ward nun vollbracht" Er hob ihn auf, ging zurück zur Sonnenuhr und wahrhaftig, noch unter dem ersten Sims erkannte er das schmerzverzerrte und versteinerte Antlitz der Anna Schlingental - der Hexe von Weyer. Auf ewig gebannt in der Kirche Stein, wurde sie selbst Opfer Ihrer grausigen Taten...

Den Silberklumpen aber versteckte er in einer kleinen Kiste, als Mahnung und Weisung für künftige Generationen nicht unweit der Kirche bei

N 47°51.abc
E014°39.def


wobei er auf einem Stück Pergament noch vermerkte, das abc = K-(A+B+C+D)*45 und def = K-(E*F)-(G*H)-465 sei. Er faltete es zusammen und bewahrte es gut auf. Generation für Generation ... ein später Nachfahre des Grafen Egerer fügte später noch handschriftlich hinzu, dass die Summe der Variablen A bis K in Summe 1350 ergibt.

Tip:
Solltet Ihr in der Zeit von 8 - 20 Uhr bei der Kirche sein, empfiehlt sich durchaus ein Blick ins innere. Besonders um jenes ominöse Fresko der Verkündigung zu finden. Aber auch so eine sehr sehenswerte Kirche.


fire.weyer
16 Veinard 31




Additional Hints (Decrypt)

Znhre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)