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Die Bröltalbahn (BTE) war die erste Schmalspurbahn des
öffentlichen Verkehrs in Deutschland und der Kern eines
Eisenbahnunternehmens, das ab 1925 auch Omnibuslinien betrieb und
ab 1963 nur noch Personen auf der Straße beförderte.
Die am 3. Februar 1869 gegründete Brölthaler
Eisenbahn-Actien-Gesellschaft firmierte ab 10. Juni 1921 als
Rhein-Sieg-Eisenbahn-AG (RSE). Der Sitz wurde 1917 von Hennef nach
Beuel bei Bonn verlegt. 1983 ging sie in der
Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft auf.
Artikel
in der Wikipedia
Im Ort Bröleck stand früher ein Lagerhaus, später auch eine
Haltestelle für den Personenverkehr. Die Gleise wechselten am
Ortseingang von der rechten Seite der B478 auf die linke, führten
an der alten Kornbrennerei vorbei, über die alte Brücke der
Homburgischen Bröl bis hin zum besagten Lagerhaus, dass auch
Abstellgleise unterhielt. Desweiteren verlief eine Abzweigung durch
das Homburger Bröltal, alleinig um die heute stillgelegte
Papierfabrik Geldmacher zu beliefern.

Die Bröltalbahn folgte dem Verlauf der Straße. Ende der 1930er
Jahre entstand die heutige Straßenführung, die den Ortskern von
Bröleck (damals Felderhoferbrücke) nicht mehr durchfährt. Die
Eisenbahn folgte der neuen Straße nicht, sie blieb der alten
Strecke treu. Hinter der Brennerei, ein architektonisches Kleinod
der Gründerzeit, lag die Ausfädelung des fast 6 km langen
Privatanschlusses zur Papierfabrik Geldmacher. (AK Sammlung Carsten
Gussmann)
Website des
Museums der Bröltalbahn