Burg Konradsheim wurde als befestigtes Haus von Ritter
Arnold von Buschfeld erbaut. Im Jahre 1337 übertrug er für 400
Gulden dem Kölner Erzbischof Walram von Jülich das Offenhausrecht,
das dem Erzbischof erlaubte, das befestigte Haus jederzeit zu
benutzen.
Nach Arnolds Tod mußte sich sein Nachfolger im Jahre 1354
verpflichten, die Befestigungsanlage, Mauern, Zinnen, Wehrgänge,
bis zur niedersten Fensterbank niederlegen zu lassen. Erhalten
blieb das Wohnhaus, ein rechteckiger zweigeschossiger Bau mit
Stufengiebel und zwei flankierenden Ecktürmen, die als Treppentürme
gebaut sind. Im Jahre 1548 wurde das Haus grundlegend
restauriert. Dabei wurde auch der spätgotische Erker aus rotem
Sandstein, der schon Renaissanceformen aufweist, angebaut. 1938
erwarb die Provinzialverwaltung, deren Nachfolgerin der
Landschaftsverband ist, Burg Konradsheim von der Familie von Loe.
Der nordöstliche Nebenflügel des Torhauses wurde 1960, ein im 19.
Jahrhundert zusammengebrochener Eckturm 1971 rekonstruiert und
wieder aufgebaut. Notwendige Restaurationen wurden möglichst
originalgetreu rekonstruiert.
Heute kann die Burg als Localität für Feste und Events
gemietet werden.
Und nun viel Spaß