Skip to content

Gotteshäuser: St. Hubertus - Roetgen Traditional Cache

This cache has been archived.

Bratfisch: Heute nach geguckt und der Cache ist definitiv weg.

Da diese Art von Cache nicht mehr meinen Ansprüchen entspricht, werde ich diesen Archivieren. In der Hoffnung das NICHT ein andere auf die Glorreiche Idee kommt und hier einen "scheiß" Kirchencache versteckt.

LG Heiko

More
Hidden : 3/1/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



Gotteshäuser: St.Hubertus - Roetgen




Quelle: www.st-hubertus-roetgen.de

Die Pfarrgemeinde St. Hubertus Roetgen hat keine besonders lange, aber eine bewegte Geschichte. Einige Jahrhunderte zurückblickend gehörten die Gläubigen in Roetgen ursprünglich zur »Mutterkirche« des Monschauer Landes, der Pfarrkirche in Konzen. Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Gemeinde eine kleine Siedlungsgemeinde von ca. 120 - 150 Einwohnern.

In diese Zeit fiel der Bau der ersten Kirche von Roetgen. Durch die Unterstützung des Konzener Pfarrers Gottfried Flammersheim und dem Monschauer Forstmeisters Johann Werner Dunkel wurde im Jahr 1656 mit dem Bau der ersten Kirche begonnen. Der Bau war nur möglich durch die große Eigenleistung der Roetgener Gläubigen. Am Pfingstmontag, dem 28. Mai 1660 wurde die erste Kirche feierlich eingeweiht. Als Schutzpratone wählte man den Hl. Hubertus, den Hl. Johannes den Täufer und die Allerheiligste Jungfrau Maria. Dieser Einweihung wird bis heute durch die Pfingstkirmes gedacht.

Roetgen blieb aber weiterhin Teil der Pfarrkirche in Konzen. Die Seelsorge wurde von dort aus organisiert. In den ersten vier Jahren kam an allen Sonn- und Feiertagen ein Pater vom Kloster Reichenstein zu seelsorglichen Diensten in die Gemeinde. Ab dem 1. Dezember 1664 hatte der aus Konzen gebürtige Pater Peter Reuter (Prämonstratenser) als erster Seelsorger seinen Wohnsitz in Roetgen. Seit diesem Jahr (1664) wird das Tauf- und Sterberegister der Gemeinde geführt. Ende des Jahres 1671 musste Peter Reuter Roetgen verlassen und wurde nach Obgeleen versetzt. Trotz des von Konzen danach mit der Seelsorge beauftragten Priesters Conrad Fronen (1671 – †1695) kam es zunehmend zu Spannungen und Schwierigkeiten mit der »Mutterkirche« in Konzen. Die Roetgener Gläubigen wurden in ihrer Betreuung und Versorgung immer mehr vernachlässigt. Besonders in den Wintermonaten kam es zu großem Ausfall in der Seelsorge. Die Roetgener Gläubigen wandten sich in ihrer Not an das zuständige Erzbistum Köln. Im Jahr 1687 wurden zwei eindringliche Bittschreiben verfasst mit dem Anliegen, dass Roetgen eine eigenständige Pfarrgemeinde werden sollte. Diese wurden aber abgelehnt.

Im Jahr 1723 war die Einwohnerzahl so stark angestiegen, dass die Pfarrkirche vergrößert wurde.

Im Jahr 1754 war es dann soweit: Das »Rektorat Roetgen« wurde zur eigenständigen Pfarrgemeinde erhoben.

In den folgenden Jahren wurde die Gemeinde immer größer. Die Einwohnerzahl stieg und auch die vergrößerte Kirche wurde zu klein. Bereits 1836 waren die ersten Überlegungen für eine neue Kirche. Nachdem man ein geeignetes Grundstück gefunden hatte, wurde ab 1854 mit dem Bau der heutigen Pfarrkirche begonnen, die am 27. September 1857 feierlich eingeweiht wurde. Auch hier wählte man als Schutzpratone den Hl. Hubertus, den Hl. Johannes den Täufer und die Allerheiligste Jungfrau Maria. Besonders feierlich wurde in einer Prozession das Allerheiligste von der alten Kirche in die neue überführt.

Die alte Pfarrkirche wurde 1860 zur Marienkapelle umgebaut. Man wollte sich dadurch dankbar an die 200 Jahre ihres Bestehens erinnern. An der Kapelle, die ursprünglich vom Friedhof umgeben war, finden sich noch einige alte Grabsteine, das älteste von 1666. Hinter der Kapelle steht das Grabmahl des am 11. Dezember 1845 verstorbenen Pfarrers Johann Peter Thielen. Er bewohnte als letzter Pfarrer das unterhalb der Kapelle gelegene Pfarrhaus, das danach in Privatbesitz ging.

Im August 1930 wurde die Pfarrgemeinde dem wiedererrichteten Bistums Aachen zu geordnet; sie ist seitdem Teil des Dekanates Kornelimünster. Heute gehören zu der Pfarrgemeinde ca. 3800 Gläubige.

Additional Hints (Decrypt)

Nz Jnffresnyy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)