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WegeKreuze - Das Heringkreuz Traditional Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
Hidden : 3/23/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Die Dose ist leider zum Nano mutiert.

Wegekreuze (auch: Flurkreuze) sind Mahnmale, die Menschen seit alters her aufgestellt haben, zur Erinnerung oder zum Dank an ein Ereignis. Sie zeugen vom Glauben und der Frömmigkeit vergangener Generationen und des Könnens der Steinhauer und Schmiede die Sie geschaffen haben. Sie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie etwa Holz, Stein oder Metall. Häufig sind Flurkreuze als Kruzifixe gestaltet. Steinkreuze werden auch Hussitenkreuze, Schweden- oder Sühnekreuze genannt.

Viele Flurkreuze dienten einfach als Wegemarkierungen zur Kennzeichnung schwieriger oder gefährlicher Stellen oder als Hinweis auf Wegekreuzungen.
An einigen Kreuzen befindet sich eine Inschrift, aus der zu ersehen ist, warum das jeweilige Kreuz aufgestellt wurde und von wem.

Bei meinen Cache-Touren sind mir diverse dieser frommen Kunstwerke aufgefallen.

Da sie oft eine interessante Geschichte haben stelle ich sie hier in einer offenen Reihe vor.

   

Das Hering kreuz

 


 

Das steinerne Kreuz (Trachyt) ist 2,86 m hoch. Die Einzelteile sind miteinander verschliffen, und die Nische endet in einem "Eselsrücken"

Das Kreuz trägt am Sockel die Inschrift:

DEN 22. AP(RI)L
DIESES C REVTZ
HABEN AMBR
OSIVS HER
INGS ERBEN ZV E
HREN GOTTES
HIE HINGESETZ
T SO GESCHEHEN
IM JAHR 1722

Im Dezember 1983 wurde zur Stabilisierung und Sicherung am Mittelstück eine Eisenmanschette durch den Schmied Kronenberg-Breuer angebracht.

Ambrosius Häring oder Hering hat am 12.05.1675 in Zons Magdalene geborene Kriess geheiratet und ist am 31.03.1703 gestorben.

Über seinen Beruf haben wir keine konkreten Angaben: Nach der Kopfsteuerliste von 1692 gehörte er eindeutig zu den wohlhabenden Einwohnern (er hatte einen Knecht und zwei Mägde), und die Angabe "wegen Closters Braweiler Knechtsteden" ist der einzige Anhaltspunkt für seine Tätigkeit in Zons.

Seine Witwe heiratete am 27.01.1707 in zweiter Ehe in Zons Heinrich Cratz und starb am 20.12.1721, wenige Monate nach ihrem zweiten Mann (10.05.1721).

Quelle: Geschichtsverein für Dormagen, Nievenheim und Zons e.V.



Additional Hints (Decrypt)

Qhepusnueg Ireobgra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)