Die
Spukeiche
Uralte Bäume
sind oft ein Zuhause von vielen Spukgestalten. Zwerge tummeln sich
in den Höhlen, sagenhafte von Lindwürmern bewachte Schätze sind
unter den Wurzeln vergraben und Kobolde wohnen in den Baumkronen.
Auch andere seltsame Wesen werden immer wieder von den uralten
Laubriesen angezogen und so manche Sage rankt sich um gewaltige
Eichen
Ihre
kräftigen, weit ausladenden Äste knarren leise im Wind, als wollten
sie den Vorübergehenden etwas sagen.
Schauerliches ist von dieser Eiche zu berichten.
Jeden Tag um
Mitternacht treiben unter ihr seltsame Höllengeschöpfe ihr Unwesen.
Wehe dem einsamen Wanderer, der zur Stunde an diesem düsteren Ort
vorbeikommt! Er wird vor Schreck erstarren, wenn plötzlich aus dem
Schatten des Eichenstammes langsam ein Geist hervortritt und sich
ihm drohend in den Weg stellt.
Dieses
Geistertier zwingt jeden unweigerlich so in seinen Bann, dass er
sich nicht von der Stelle zu rühren vermag. Er muss so lange vor
dem Geist mit dem blutigen Halsstumpf stehen bleiben, bis die Uhr
eins schlägt. Erst dann verschwindet das gefleckte Wesen, und der
ganze Spuk ist vorbei.
Also geht um
Mitternacht in den Wald
Happy
hunting