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Ewige Erinnerung Traditional Cache

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El Krawallo: aufgrund der fehlenden wartung ist das listing zu archivieren.

El Krawallo ~ geocaching.com admin

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Hidden : 3/29/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wusstest du das?

Schneller Cache am Rande der Salzburg, der zum Nachdenken anregen sollte.

Ewige Erinnerung

 

Am ehemaligen Trabrennplatz, wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft Roma und Sinti zusammengetrieben und von dort in das Lager Maxglan gebracht.

Nach Herausgabe des Auschwitz-Erlasses wurde das Lager Maxglan Ende März/Anfang April 1943 aufgelassen.

Der Großteil der rund 300 Roma und Sinti wurde nach Auschwitz, eine kleinere Gruppe nach Lackenbach deportiert.

 

 

Geschichte des Lagers Maxglan:


Salzburg war Durchzugsland für nomadisierende Sinti aus dem süddeutschen
und ostösterreichischen Raum, bis durch Himmlers Rassengesetzgebung 1935
größere Gruppen aus Deutschland nach Österreich auswichen und da von
Gemeinde zu Gemeinde abgeschoben wurden.


Nach Heydrichs „Festsetzungserlass“ im Oktober 1939 wurden, wie andernorts,
die gerade in Salzburg lagernden „Zigeuner“ auf dem schon bestehenden
Sammelplatz in Maxglan zusammengefasst und durften sich nur noch mit
behördlicher Erlaubnis entfernen. Die sanitären und räumlichen Verhältnisse
waren so katastrophal, dass viele krank wurden und Gefahr von Seuchen
bestand. Die Bevölkerung tat mit Beschwerden das Ihrige.

1940 wurden die Sinti und Roma vorübergehend in die Rennbahn einquartiert
und arbeiteten an der Errichtung eines größeren und besser eingezäunten Lagers
in Maxglan. Dieses wurde KZ-ähnlich geführt, die Eingesperrten zur Zwangsarbeit
gezwungen. Ende März/Anfang April 1943 wurde das Salzburger Lager geräumt
und der Grossteil nach Auschwitz-Birkenau transportiert. Ein kleiner Teil kam
nach Lackenbach.

Von rund 11000 österreichischen Roma und Sinti haben 90% die
nationalsozialistische Verfolgung nicht überlebt.


Nachkriegsgeschichte:


Nach dem Krieg ging die Diskriminierung der Roma und Sinti nahtlos weiter.
Es waren die gleichen Beamten, Ärzte, Polizisten etc im Amt, wie vorher.
Roma und Sinti wurden nicht als Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik anerkannt,
im Gegenteil wurden sie verleumdet als KZ-Schwindler und mussten sich viel demütigenden Schikanen unterziehen, wenn sie es wagten, ihren Standpunkt zu verteidigen.
Sinti, deren Familien seit dem späten 18. Jh. nachweislich in Österreich wohnten, waren z.T. bis 1990 staatenlos,
weil Ihnen die NS alle Dokumente weggenommen hatten! (u.a. Rosa Winter)
Durch das Verweigern von neuen Gewerbescheinen wurden sie in die Illegalität gedrängt.


Späte Anerkennung und Gegenwart:


Nur einzelne Roma und Sinti wurden viel zu spät (in Ö. ab 1988) als NS- Opfer zur Kenntnis genommen.
Die Ende der 80er/Anfang der 90er gegründeten Roma- und Sinti-Vereine in Österreich erkämpften 1993 die Anerkennung als ethnische Minderheit.
1994 fielen vier Roma im Burgenland einem Sprengstoff-Attentat zum Opfer.
Ein furchtbarer Rückschlag.
Die Vereine arbeiten stetig an Aufklärung der Mehrheitsbevölkerung und Verbesserung der Lebensverhältnisse von in
Österreich lebenden Roma und Sinti (s. z.B. die Schulprojekte in Oberwart und Wien) und internationaler Vernetzung (Roma Parlament, Vertretung in Brüssel).

Quelle: Friedensbüro Salzburg

 

 


Der Cache enthält:

1 Logbuch
BITTE STIFT MITBRINGEN



 



DU BRAUCHST NICHT AUF DAS DENKMAL STEIGEN, DA DER CACHE NUN AUF EINER ANDEREN STELLE LIEGT !!


 


Ich wünsche viel Spaß


Euer
LemonSoda

 

Additional Hints (Decrypt)

Qnf Trtragrvy iba "XhemMrura" ung uvre Ibegrvyr - orfbaqref jraa Fvr qüaa fvaq!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)