Schönes Müglitztal 1- Hexen(Geburtstags)zauberkuss Multi-Cache
Schönes Müglitztal 1- Hexen(Geburtstags)zauberkuss
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Kleiner Multi anlässlich des Geburtstages der Hexe.Gehzeit ca. 45
min
HEXEN(-geburtstags-)ZAUBERKUSS
Vor vielen hundert Jahren lebte einmal eine freche rothaarige Hexe
auf einem der Berge des schönen Müglitztales. Da sie sich manchmal
in ihrem Hexenhäuschen sehr langweilte, holte sie ab und zu ihren
Besen aus der Kammer um eine Runde über ihr Tal zufliegen. Entlang
des Flüßchens Müglitz gab es ( laut neuzeitlichen Statistiken
aller 1,7 km) reichlich Mühlen. Natürlich gab es in jeder
Mühle neben dem feisten Mühlenbesitzer immer noch einen feschen
Müllerburschen.
Eines schönen Frühlingstages flog unsere kleine Hexe also wieder
einmal entlang der Müglitz. Die Sonne schien auf ihr rotes Haar und
lies es dabei noch feuriger aussehen. Bei solch schönem Wetter
wollte sie eine etwas längere Flugtour unternehmen. Also startete
sie an der Glashütt´ner Brückenmühle. Leider gab es an dem Tag
nicht viel zu sehen, also ging es weiter zur Krugmühle,
Herren-mühle, Elisabethmühle, Friedensmühle, Neumannmühle bis hin
zur Orgusmühle. An dieser legte sie eine kleine Pause ein, sammelte
ihre Kräfte, um ungeschoren an der berüchtigten Teufelskoppe
vorbeifliegen zukönnen.
Aber heute schien ihr Glückstag zu sein, ohne größere Probleme
überflog sie auch diese Steinklippen. Weiter ging es über die
Peschelmühle. Gerade als sie schon die Jonasmühle ansteuerte,
erblickte sie linker Hand ein kleines, schwarzes und ängstlich
schreiendes Federbüschel. Neugierig geworden ließ sie von
ihrer Mühlentour ab und flog auf den Felsvorsprung. Dort saß in
einem riesigen Raubvogelnest (von Ornithologen auch als Horst
bezeichnet) ein kleiner verschreckter Rabe. Er war allein. Die
kleine Hexe hatte Mitleid und nahm das Junge mit zu sich nach
Hause.
Fairerweise hinterließ sie aber ein kleines Kistchen mit einer
Nachricht und etwas Krimskrams für die Rabeneltern. Diese vermißten
ihr Kleines aber bis zum heutigen Tag nicht.
Liebevoll zog die Hexe den kleinen Raben auf und benannte ihn nach
seinem Fundort, Horst. Später brachte sie dem inzwischen flügge
gewordenen Jungen das Fliegen bei. Von nun an war sie nie mehr
allein unterwegs, Horst war ihr neuer ständiger Begleiter.
Und weil sie nicht gestorben ist hört man auch heute noch ihr
Lachen und an vielen Tagen kann man sie auch sehen wenn sie mit
ihren neuen GenialentourPobeSen durch unsere Gegend
düst.
So..., und nun wißt ihr, warum der Rabenhorst Rabenhorst heißt.
Wenn euch eine bessere Geschichte einfällt oder ihr gar die
Wahrheit kennt, könnt ihr sie mir gern schreiben.
Nun jährt sich ihr Geburtstag zum x-hundertsten mal. Grund genug
für mich diese kleine Geschichte aufzuschreiben.
Also
Happy Birthday,
liebes Hexlein!
und noch viele schöne Touren im ganzen Land mit Deinem neuen
Besen
wünscht
die Riesin Ilse von nebenan
Leider bin ich eine Riesin und daher nicht im Besitz eines
GenialentourPobeSen´s,
Also packte ich meine Meilenstiefel und versuchte es hiermit.
Ich startete bei
N 50° 55.389 E 13° 48.386.
Ebenfalls eine gute Gelegenheit, deinen kleinen oder auch
großen blechernen Begleiter dort abzustellen. In meinen
Meilen(!!)stiefeln machte ich einen knappen viertel Schritt in
Richtung 120° vorbei an einem Seniorenheim für samtpfötige
Hexenbegleiter.
An einer Weggablung angekommen hielt ich kurz inne, ein plötzlicher
starker Windstoß reißt mir meinen geliebten Florentiner (den mit
den weisen Lilien) vom Kopf, so ein Pech aber auch, ich sehe ihm
nach ,da ist er auch schon gelandet. Fast in der Richtung in welche
ich gerade weiter wollte. Bei schlechter Sicht befrage dein Orakel
mit der magnetischen Nadel nach 90°.
Unbeirrten Schrittes trugen mich meine Meilenstiefel vorwärts,
meinen Hut immer im Blick. Linker Hand, vorbei an einem dem Namen
nach farbigen Hügel (322 m), wobei ich bei der Farbe eher an einen
Zustand denken mußte. Plötzlich will mein Weg enden, bzw.
nach links abbiegen.
Aber auch das stoppte mich nicht, unverrichteter Dinge ging ich
entlang des Ackerraines am kommenden Abgrund weiter und erahne am
Waldesrand eine kleine ehemals herrschaftliche Sitzecke. Man
erkennt sie auch an der untypischen Mischwaldvegetation (Flieder ,
Rosengestrüpp,Jasmin) umrahmt von einer kleinen Mauer. Seit der
letzten Weggablung war schon ein ¾ Schritt getan und noch
1/8 Schritt dazu und ich gönnte mir genau an der rechten
Mauerkante eine kleine Pause um mich meiner Meilenstiefel zu
entledigen. Dabei verlor ich eine winzige schwarze Dose mit
unersetzlich wichtigen Informationen und die Reste meines
Picknicks. Es wär gut wenn ihr eines von beiden findet!! Ich
erfreute mich an den vielen Waldmeisterpflänzchen( natürlich nur im
Frühjahr), welchen H. C. Andersen angepflanzt haben soll und folgte
barfuss dem Pfad, welcher etwa 3 m hinter der Mauer vorbeilief. Den
Trampelpfad folgend, komme ich zu den Restruinen eines ehemaligen
Aussichtsplatzes, ein kurzes Aufatmen, ich bin richtig! Nun
schmerzten meine nackten Füße, so holte ich meine Dezimeterpumps !
aus meinem Rucksack (wobei diese in der Gegend hier wirklich nicht
geeignet waren aber was tut man nicht, alles für eine
Geburtstagsüberraschung....), na so was, bin ja schon fast da. Nur
noch 600 Schrittchen in Richtung 48 °, ein paar Stufen und den Mut
zusammengenommen, schon sehe ich die Müglitz unter mir.
Aber Vorsicht:
Achte auf
Deine Füße
und der Cache ist zum greifen nah.
Additional Hints
(Decrypt)
Qvr Fvrorazrvyrafgvrsry xbzzra nhf Ratynaq
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