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Bergwald Wolfratshausen Multi-Cache

Hidden : 4/12/2008
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Bei diesem Multi handelt es sich um eine mittelschwere Herausforderung für die man allerdings etwas Kondition, festes Schuhwerk und ca. 1,5 Stunden benötigt.

Achtung: Neues Final seit 25.12.2012!!!

Äußerst empfehlenswert für die Stationen 3 und 5 ist es einen kleinen Spiegel mitzunehmen. Ohne diesen ist es zwar möglich, aber viel schwerer an die Zahlen zu kommen.
Ich möchte euch bitten die Wege nicht zu unterschätzen. Sie führen oft recht nah am Hang vorbei, sind zum Teil sehr schmal und rutschig. Deshalb ist bei Regenwetter/Schnee und in der Nacht große Vorsicht geboten. Die letzten Meter zum Final können witterungsbedingt bei starken Regenfällen oder zur Schneeschmelze nicht begehbar sein. Das dürfte jedoch der Ausnahmefall sein. Bitte absolviert die Runde möglichst zu zweit oder nehmt zumindest ein Handy mit, denn falls euch auf dem Weg zum Final etwas zustößt, wird wahrscheinlich so bald keine Hilfe kommen.
Die von mir bestimmten Koordinaten, aber auch der Empfang eurer Geräte könnten aufgrund des Terrains z.T. etwas ungenau sein. Mit Hilfe der Beschreibung und der Hints sollten die Stationen aber trotzdem machbar sein. Besonders beim Final kann die Stärke des Empfangs schwanken.

Station 1 liegt bei den oben angegebenen Koordinaten. Versucht hier folgendes zu ermitteln:

Wie viele Köpfe hat das Ungeheuer, das den 30-jährigen Krieg symbolisiert? = A

Wie viele religiöse Symbole sind direkt über Stahlhelm und Stacheldraht abgebildet? = B

Vorbei an der Pfarrkirche St.Andreas betretet ihr nun den Bergwald und begebt euch zu:
N 47 54. (A) (A-1) (A) E 11 25. (B*2) (B+2)

Station 2: Frauenkapelle

Hierzu ein paar Informationen von einem Infoblatt, das in der Kapelle auslag:
Die Frauenkapelle wurde 1643 nach einem Gelöbnis der Wolfratshauser Familie Lang-Raab auf einem Absatz des westlichen Loisachhochufers erbaut. Die ursprüngliche Kapelle bestand nur aus dem achteckigen Rundbau mit Zeltdach und Kuppelturm, in dem zwei Glocken hängen. Ihr Innenraum besitzt heute noch eine originale Gewölbestuckierung, die wohl zwischen 1670/80 entstanden sein dürfte. Im Gewölbezentrum befindet sich ein Bild Gott-Vaters. Der heutige Baldachinaltar stammt aus dem Jahre 1777, die ältere Marienfigur wurde wohl von dem vorangegangenen Altar des 17. Jahrhunderts übernommen. 1846 wurde der westliche Betraum angebaut, der der Kirche ihr heutiges Aussehen gibt.

Zähle die Buchstaben des letzten Wortes auf der bronzenen Plakette außen neben dem Eingang. = C

Welche Stelle im Alphabet hat der vorletzte Buchstabe auf derselben Plakette? = D

Ihr könnt euch nun natürlich direkt zu den nächsten Koordinaten begeben. Wir würden aber vorschlagen, dem Kreuzweg hangaufwärts bis zum Ende zu folgen. Dann geht es vorbei an der Wolfratshauser Bergwaldbühne und der Dreifaltigkeitskirche bis zum höchsten Punkt des Bergwalds. Hier könnt ihr dann einfach der Hangkante bis zur nächsten Station folgen. Diese liegt bei:
N 47 5B. (C-11) (C+D-B-2) E 11 25. (A-9) (C+D+A+B-1)

Station 3:

Sucht hier nach einem Hinweis mit der Zahl für X. Solltet ihr verzweifeln, könnt ihr den Hint bemühen.

Weiter an der Hangkante (Achtung: Teils sehr schlechte Wege!) entlang kommt ihr zur Station 4. Diese liegt bei:
N 47 5B. (D-X-1) (D-20) (A) E 11 25. (D-X-1) (A-9) (B)

Station 4: Burg Wolfratshausen

Falls ihr euch wundert, warum hier kein imposantes Gemäuer zu sehen ist, hier die Geschichte der Burg Wolfratshausen (Quelle: Homepage des Heimatmuseums Wolfratshausen):
Auf dem strategisch günstigsten Geländesporn des Schlossberges entstand schon im 10. Jahrhundert eine Wallanlage.
In ihrem nördlichsten Winkel errichteten die Grafen von Wolfratshausen um 1100 eine kleine Burg zur Sicherung eines Flussüberganges. Zunächst bestand sie nur aus einem durch eine hölzerne Palisade (Pfahlhindernis) und einen Graben geschützten Wohnturm.
Nach dem Aussterben der Wolfratshausener Linie ging die Burg an die Grafen von Andechs. Vermutlich zwischen 1158 und 1209 erhielt sie Steinmauern und wohl auch die beiden südlich vorgelagerten, tiefen und breiten Gräben. Wie später unter den Wittelsbacher Herzögen diente die Burg nun als Sitz des Pflegers und Landrichters.
Später entstand nach gründlicher Umgestaltung ein Pflegschloss. Vermutlich begann schon um 1700 der Verfall der Burg. In ihren Räumen wurde Kriegsmaterial gelagert.
Am 8. April 1734 berichtete der damalige Pfleger Braunmüller dem Kurfürsten Karl Albrecht vom Ende der Wolfratshauser Burg. In seinem Brief beschreibt er anschaulich die durch den Blitzschlag entstandenen Verwüstungen. Bereits am 6. April sein eine Mauer samt der Backstube in den Schlossgraben abgerutscht. Am Mittwoch den 7. des Monats sei um 8 Uhr ein solches Donnerwetter entstanden, dass leider der Donner in den Pulverturm, wo 350 Zentner Pulver waren, geschlagen habe. Durch die Explosion seien nicht nur der Turm, sondern auch das ganze Schloss, das innere und äußere Kirchlein, außerdem das Wachthäuschen und die Burgbrücke in einen wüsten Haufen von Steinen verwandelt worden. Pferde und Kühe, Kälber und Schafe seien zu Grunde gegangen. Auch die Getreidevorräte seien vernichtet worden. Noch dazu seien vom Luftdruck, von fortgeschleuderten Steinen und Mauerstücken in Weidach, in Dorfen und im Markt die Häuser, Fenster, Dächer, Türen und Öfen, dazu das Pfarrgotteshaus und sein Turm ruiniert und beschädigt worden. Ein Kind des Hausmeisters sei nicht mehr auffindbar gewesen und müsse wohl verschüttet worden sein.


In der Nähe findet ihr einen Gedenkstein und solltet in der Lage sein folgende Fragen zu beantworten:

Mit wie vielen Linien ist das Wappen auf dem Gedenkstein gezeichnet? = E

Quersumme der Jahreszahl auf dem Stein = F

Ihr geht nun am besten den Weg, den ihr gekommen seid, ein Stück zurück und überquert dann durch den Durchgang Richtung Westen die Weide. Dann begebt ihr euch zu:
N 47 5B. (C-11) (B+E) (F-A) E 11 2(B-1). (A) (E*2) (X-F-E-E)

Station 5:

Auch hier gilt es wieder einen Hinweis zu finden. Ein Handspiegel dürfte hier wertvolle Dienste leisten um die Zahl für Y abzulesen. Notfalls kann man auch hier einen Hint bemühen.

Wir verlassen nun die von Menschen geschaffenen Wege und folgen den natürlichen Begebenheiten zu:
N 47 5B. (E) (Y-F) (B +1) E 11 25. (X-A-B-9) (E+1) (B+1)

Achtung: Korrekturformel seit 25.12.2012: N: +38; O: -28

Station 6: Der Cache

Ihr müsst auf keinen Fall gefährliche Klettertouren am Hang unternehmen. Der Empfang im Zielgebiet ist schlecht, notfalls den Hint bemühen. Die Größe der Dose liegt irgendwo zwischen Micro und Small. Kleinere TBs und Coins haben darin Platz.
Bitte versteckt die Dose wieder genauso wie vorgefunden.

Ursprünglicher Inhalt:
  • einige Murmeln
  • Klammer mit Herz
  • Kleines Auto
  • Pin
  • Stift und Logbuch bitte natürlich im Cache lassen.


Wenn ihr der natürlichen Begebenheit weiter folgt, findet ihr wieder in die Zivilisation zurück.

Der Cache lässt sich hervorragend mit "Wolfratshauser Kanalratte" kombinieren. Im Anschluss an die Bergwaldrunde kann man hier noch eine kleine Tour in den Untergrund unternehmen. Das sollte man aber nur mit entsprechender Ausrüstung machen.

Falls ihr noch etwas Zeit habt und Interesse an der Geschichte der Stadt gefunden habt, könnt ihr noch das Heimatmuseum bei N 47 54.893 E 11 25.139 besuchen. Informationen zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten gibt es unter http://www.heimatmuseum.wolfratshausen.de

Viel Spaß beim Suchen!
ef.ge und Spührhund

Additional Hints (Decrypt)

[Station 3] Fvg mtry rtrau rvg [Station 5] try äaqre mjvfpu rau bymha qrvf ra [Final] yvaxf noovrtra, qnaa ovf xhem ibe qra Jnffresnyy va rvare xyrvara Uöuyr erpugf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)